Chrom ist ein stahlgraues korrosions- und hartes Metall. In der Oxidationsstufe +6 ist es ein sehr starkes auch giftiges Oxidationsmittel . Häufige Oxidationsstufen des Chroms sind +2 und +6 wobei +3 die beständigste ist.
als Chromit zur Herstellung von Formen für Brennen von Ziegelsteinen
Färben von Glas . Chrom(III)-Verbindungen färben Glas smaragdgrün Chrom(VI)-Verbindungen gelb
Chromate und Chromoxide werden als Farbpigmente in Farben und Färbemitteln verwandt
Kaliumdichromat wird als Reinigungsmittel für Laborgeräte aus und als Titrationsmittel verwendet sowie als Fixiermittel industriellen Färbebädern
Chrom(IV)-oxid Chromdioxid CrO 2 ein schwarzes ferromagnetisches Pulver für die von Magnetbändern mit einem besseren Signal-Rausch-Verhältnis als konventionelle Eisenoxid -Magnetbänder da Chromdioxid eine höhere Koerzivität besitzt.
1761 entdeckte Johann Gottlob Lehmann ein Bleichromat-Mineral (PbCrO 4 ) im Ural das er Rotbleierz nannte. Weil er als eine Blei-Eisen-Selen-Verbindung identifizierte blieb Chrom noch
1770 fand Peter Simon Pallas an Stelle ein rotes Bleimineral das sich als eignete. Die Verwendung von Rotbleierz nahm schnell Ein aus Krokonit (Rotbleierz) gewonnenes strahlendes Gelb Chromgelb wurde zur Modefarbe. Vielen sicher noch "Postgelb" in Erinnerung.
1797 gewann Nicolas-Louis Vauquelin Chromoxid (CrO 3 ) aus Krokonit und Salzsäure. 1798 erhielt verunreinigtes elementares Chrom durch Reduktion von Chromoxid mit Holzkohle . Spuren des neuen Elementes konnte Vauquelin in Edelsteinen wie Rubin und Smaragd nachweisen. Im 19. Jahrhundert wurden Chromverbindungen als Farbpigmente verwandt. Ende des 20. Jahrhunderts Chrom und Chromverbindungen hauptsächlich zur Herstellung von und hitzebeständigen Legierungen eingesetzt.
Dreiwertiges Chrom ist ein essentielles Spurenelement den menschlichen Zuckerstoffwechsel. Defizite können die Wirkung Insulin zur Stabilisierung der Zuckerkonzentration beeinflussen. Im zu anderen essentiellen Spurenelementen konnte Chrom in keinem biologisch aktiven nachgewiesen werden. Daher ist der Wirkungsmechanismus des im menschlichen Stoffwechsel bisher ungeklärt.
Chrom wird fast nur als Chromit Chromeisenstein (FeCr 2 O 4 ) im Tagebau oder in geringer Teufe abgebaut. Metallisches Chrom wird durch Reduktion Erzes mit Aluminium oder Silizium gewonnen.
Südafrika fördert ungefähr die Hälfte des an Chromit. Andere nennenswerte Förderländer sind Kasachstan und die Türkei.
Im Jahr 2000 wurden ungefähr 15 Tonnen marktfähiges Chromiterz gefördert. Hieraus ließen sich Millionen Tonnen Ferrochrom mit einem Marktwert von Milliarden Dollar gewinnen. Metallisches Chrom kommt in sehr selten vor. In der Udachnaya Mine Russland wird eine diamantenhaltige Kimberlit "Pipe" ausgebeutet. In der reduzierenden Matrix sich Diamanten und metallisches Chrom.
Das geförderte Chromiterz wird vom tauben befreit. Im zweiten Schritt erfolgt ein oxidierender in der Hitze zum Dichromat. Anschließend wird Kohlenstoff zum Chrom(III)-oxid und mit Aluminium zum Chrom reduziert. Reineres Chrom wird durch elektrolytische des Cr 3+ -Ions aus schwefelsaurer Lösung dargestellt. Entsprechende Lösungen durch Auflösen von Chrom(III)-oxid oder Ferrochrom in hergestellt. Ferrochrom als Ausgangsstoff erfordert allerdings eine Abtrennung des Eisens.
Extrem reines Chrom wird durch weitere nach dem Verfahren von van Arkel und Boer erzeugt.
Ferrochrom wird durch Reduktion von Chromit Lichtbogenofen bei 2800 °C erzeugt.
Kaliumdichromat ist ein kräftiges Oxidationsmittel . Im Laborbereich wird es zur Reinigung Glasgeräten benutzt.
Chromgrün das grüne Chrom(III)-oxid Cr 2 O 3 wird als Emaillefarbe und zum Glasfärben Flaschen) verwendet. Chromgelb ein gelbes Bleichromat PbCrO 4 dient als brilliant gelbes Farbpigment. Chromsäure der hypothetischen Struktur H 2 CrO 4 existiert nur in verdünnter wässriger Lösung. Anion existiert sie in einigen Chromaten und
Das Anhydrid der Chromsäure Chrom(VI)-oxid wird Chromsäure vermarktet.
Metallisches Chrom und Chrom(III)-Verbindungen sind gewöhnlich gesundheitsschädigend. Oral aufgenommene Chrom(VI)-Verbindungen sind im Gegensatz als äußerst giftig einzustufen. Die letale Dosis enspricht einem Teelöffel. Chrom(VI)-Verbindungen sind seit langem als krebserregend Die meisten Chrom(VI)-Verbindungen verursachen Irritationen an Augen und Schleimhäuten. Chronischer Kontakt mit Chrom(VI)-Verbindungen kann unterlassener Behandlung zu bleibenden Augenschäden führen.
1958 empfahl die World Heath Organization Chrom(VI)-Verbindungen eine maximal zulässige Konzentration von 0 mg/Liter im Trinkwasser. Auch nachfolgende Untersuchungen führten keiner Anpassung dieser Empfehlung.