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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Clapotis


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Bei Wasserwellen wird unter Clapotis eine (perfekt) stehende Welle verstanden die durch Reflexion einer fortschreitenden Welle an einer vertikalen Wand ( Mole Ufermauer) entsteht.

Hierbei wird von einem auf die auftreffenden Wellenzug mit der Höhe H ein Wellenzug zurückgeworfen. Die Überlagerung von ankommender und Welle ergibt die Clapotis mit einer Wellenhöhe Wird der Abstand von der Wand mit Koordinate x bezeichnet liegen Schwingungsbäuche mit der 2H an den Stellen x=0(Wand) x=L/2 x=2L/2 Dazwischen befinden sich Schwingungsknoten bei x=L/4 x=3L/4 etc. wo keine Wasserspiegelauslenkung stattfindet. Die Schwingbewegungen Wasserteilchen im Wellenfeld unter der Wellenoberfläche sind den Wellenbäuchen vertikal und an den Schwingungsknoten

Die perfekte Reflexion stellt einen Idealfall In der Natur sind in Bauwerksnähe die für stabile Wellen oft nicht gegeben und den Reflexionsfächen treten Verluste auf. Als Folge es zur Ausbildung einer (gebrochenen) aufgerissenen Clapotis einer (unvollkommenen) partiellen Clapotis oder einer Kombination von beiden.

Siehe auch: Brandungsresonanz Druckschlag




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