Ab 1956 wurde die die Flugzeugproduktion in München-Neuaubing Oberpfaffenhofen wieder aufgenommen. In den Dornier-Werken wurde ab 1970 in deutsch-französischer Zusammenarbeit der Alpha Jet und gebaut.
Am 2. November 1910 begann der damals 26-jährige Diplom-Ingenieur Claude in der Versuchsabteilung der Luftschiffbau Zeppelin GmbH arbeiten. Diese Tätigkeit war der Grundstein für Interesse an dem Transportmittel 'schwerer als Luft'. dem Kriegbeginn des Ersten Weltkriegs beharrte der Zeppelin der schon früh erkannte dass Luftschiffe bald nicht mehr ins Kriegsbild passen würden seinen Vorstellungen von Riesenflugzeugen. Der Graf verfuhr Einerseits ließ er große Landflugzeuge entwickeln andererseits er den Anstoß zu Claude Dorniers Flugboot -Konstruktionen.
Im Dezember 1914 verließ Claude Dornier mit seiner Abteilung die Büroräume des Grafen Zeppelin in Friedrichshafen zog mit seinem keinen Stab von Konstrukteuren Zeichnern ein paar Kilometer weiter nach Seemoos. Seemooser Horn entstand eine geräumige Halle aus hoch genug für einen Dreidecker und 50 breit und das Konstruktionsbüro das heute noch unverändert vom Württembergischen Yacht-Club als "Jugendheim Claude genutzt wird.
Kurz nachdem im Januar 1917 Claude Dorniers Abteilung eine eigenständige Gesellschaft Zeppelin-Konzern wurde starb der alte Graf im von 79 Jahren. Nach dem verlorenen Krieg Claude Dornier auf Grund des alliierten Flugzeugbauverbots Italien ausgewichen um dort ab 1921 seine weiter zu konstruieren und zu bauen. Dort der legendäre Wal .
Parallel dazu zog die inzwischen umbenannte Dornier Metallbauten GmbH 1923 von Seemoos einen Kilometer weiter nach Manzell auf das Gelände das einst der von Württemberg für Graf Zeppelins erste Flugversuche Verfügung gestellt hatte. Dort wurden die Komet und die Komet III entwickelt. Dies gab Werk einen spürbaren Aufschwung da die Produktion ausschließlich ins Ausland ging.
Zur Behebung der Wohnungsnot in Friedrichshafen auch durch das stark wachsende Werk in angeheizt wurde entstand durch Initiative von Claude ab 1924 in Manzell die Dornier-Siedlung.
1932 erwarb Claude Dornier alle Anteile Dornier Metallbauten GmbH. Während des Dritten Reiches die Produktion so stark dass neue Standorte wurden.
In Manzell wurden noch vor dem mit dem Bau eines großen Stollenwerks begonnen. dem verlorenen Zweiten Weltkrieg stand Claude Dornier dem zweiten "Aus". Das Werk Manzell wurde zerstört und der Neuanfang nach dem Krieg in Lindau Oberpfaffenhofen und Immenstaad .