Claude Sautet war einer der bedeutendsten Chronisten der Gesellschaft der Nachkriegszeit. Er studierte zuerst Malerei Bildhauerei bevor er an die Pariser Filmhochschule Er begann seine Karriere als Filmassistent später Fernsehproduzent und Drehbuchautor.
Damit erarbeitete er sich erste Aufmerksamkeit er 1955 mit Die Tolle Residenz seinen ersten Spielfilm drehte. Bedeutend ist zweiter Film Der Panther wird gehetzt ( 1960 ) der allerdings in der Masse der New Wave Regisseure der damaligen Zeit unterging. Mit Die Dinge des Lebens aus dem Jahr 1970 fand Sautet das erste mal sein und seinen Stil mit der exakt beobachteten einer durch einen Autounfall ausgelösten Mid-Life Crisis . Wie in vielen seiner folgenden Filme die Hauptdarsteller Romy Schneider und Michel Piccoli .
Sautet's Selbstbekenntnis: 'Seit meiner kleinbürgerlichen Kindheit Montrouge einem Vorort von Paris liebe ich wo sich die vielfältige Melange von Menschen meiner Jugendzeit finden lässt: die Bistros und Dieses Geflecht von sozialen Beziehungen Konflikten und Abhängigkeit zwischen Menschen der gehobenen Mittelschicht findet in fast allen Filmen Sautets aus den 1970er und 1980er Jahren wieder. Auslöser der Filmhandlung stellt eine Krise dar durch die Sautet die und damit Menschlichkeit seiner Figuren bloßlegt.
Hervorragend gelungen ist sein Drama Der ungeratene Sohn ( 1980 ) das die Geschichte eines jungen Mannes der nach fünf Jahren Zuchthaus in den zu seinem Vater zurückkehrt nur um sofort in neue Konflikte zu geraten. Seine letzten Ein Herz im Winter von 1993 und Nelly & Monsieur Arnaud von 1995 wurden mit verschiedenen Auszeichnungen bedacht.
Neben der Regiearbeit hat er nicht die Drehbücher zu allen seinen Filmen seit mit verfasst (als Co-Autor) sondern auch für Regisseure so zu Der Dieb von Paris von Louis Malle ( 1967 ) oder von Borsalino von Jacques Deray ( 1970 ).
Sautet starb im Jahr 2000 im Alter von 76 in Paris an Krebs.