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Claude Simon


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Claude Simon (* 10. Oktober 1913 in Tananarive Madagaskar ) ist ein französischer Schriftsteller. Er erhielt den Nobelpreis für Literatur .

Leben

Simon wird auf Madagaskar damals französische Kolonie als Sohn eines dort stationierten Offiziers Marineinfanterie geboren. 1914 kehrt die Familie nach zurück der Vater fällt zu Beginn des Ersten Weltkriegs in Flandern . Er wächst in Perpignan auf der Heimatstadt seiner Mutter.

Als 1924 auch die Mutter stirbt einer ihrer Vettern ein Kavallerieoffizier im Ruhestand sein Vormund. Er kommt ein Internat in Paris. Nach Beendigung der besucht Simon Kurse für Malerei. 1934/35 leistet seinen Militärdienst als Dragoner bei der Kavallerie. Nach seiner Entlassung Millitär erhält er durch einen Freund einen der Kommunistischen Partei Frankreichs. Er reist damit Barcelona ins Hauptquartier der republikanischen Seite im Spanischen Bürgerkrieg (wird später Thema seines Romans Le Palace ) kehrt aber nach zwei Wochen nach zurück weil er keine sinnvolle Aufgabe für sieht. In Frankreich gehört er zu einer die einen Waffentransport als Nachschub für die organisiert. 1937 begibt er sich auf eine Europareise (Berlin Warschau Sowjetunion Istanbul Griechenland Norditalien). Er unternimmt erste ihm als unbedeutend eingestufte literarische Versuche.

Angesichts des heraufziehenden Zweiten Weltkriegs wird Simon Ende August 1939 wieder Armee in seine alte Kavallerieeinheit eingezogen. Im kommt es zum Einsatz: sein Schwadron wird in Belgien aufgerieben er selbst genommen und in ein Kriegsgefangenenlager nach Mühlberg an der Elbe deportiert. Diese extreme des Krieges wird er später in verschieden verarbeiten ( La Route des Flandres Les Géorgiques ). Im Oktober kann er bei einem aus der Kriegsgefangenschaft fliehen es gelingt ihm Perpignan zu gelangen das im von Deutschen Teil Frankreichs liegt. Als die Behörden der Vichy-Regierung auf ihn aufmerksam werden begibt er 1944 nach Paris um einer Verhaftung zu

In dieser Zeit entsteht auch sein Roman Le Tricheur ( Der Betrüger ) der 1945 veröffentlicht wird und genauso bleibt wie drei folgenden die bis Mitte 1950er Jahre entstehen. 1956 lernt er Alain kennen der für den Verlag Editions de Minuit arbeitet und ihm vorschlägt dort zu Der Verlag ist die Keimzelle einer literarischen die dann als Nouveau Roman bekannt wird. der Folgezeit steigt seine Bekanntheit und sein Anerkennung seine Texte werden nun auch in Sprachen übersetzt. 1961 erhält er für La Route des Flandres den Preis der Zeitschrift L'Express 1967 Prix Médicis für Histoire . 1985 wird ihm für weite Teile Fachwelt überraschend der Nobelpreis verliehen.

Werke

  • Le vent. Tentative de restitution d 'un baroque Roman 1957 (deutsch Der Wind. Versuch der Wiederherstellung eines barocken 1959)
  • La Route des Flandres Roman 1959 (deutsch Die Straße in Flandern 1960)
  • Le Palace Roman 1962 (deutsch Der Palast 1966)
  • Histoire Roman 1967
  • La Bataille de Pharsale Roman 1969 (deutsch Die Schlacht bei Pharsalos 1972)
  • Les Corps conducteurs Roman 1971 (deutsch Der Leitkörper 1974)
  • Triptyque Roman 1973 (deutsch Triptychon 1973)
  • Leçon de choses Roman 1974 (deutsch Anschauungsunterricht 1986)
  • Les Géorgiques Roman 1981 (deutsch Georgica 1981)
  • L'Acacia Roman 1989 (deutsch Die Akazie 1989)
  • Le Jardin des Plantes Roman 1997 (deutsch Jardin des Plantes 1998)
  • Le Tramway Erzählung 2001 (deutsch Die Trambahn 2002)

Literatur

  • Claude Simon. Bilder des Erzählens. Heft Nr. 661 von du. Die Zeitschrift für Kultur Zürich Januar 1999



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