Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Claus Peymann (* 7. Juni 1937 in Bremen) ist deutscher Theaterregisseur und derzeit Intendant des Berliner Ensemble .
Peymann begann seine Regiearbeiten am Universitätstheater. erste große Intendanz übernahm Peymann 1974 am Schauspiel Stuttgart wo er nach Symphatiebekundungen für die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof erstmals bundesweit in die Schlagzeilen geriet. Jahr 1980 übernahm Peymann dann die Intendanz am Schauspielhaus Bochum ( Bochum ) das zuvor von Peter Zadek geführt worden war. In seiner knapp Amtszeit feierte Peymann große Erfolge bei Kritik Publikum und begründete seinen Ruf als Papst der deutschen Theaterszene.
Uraufführungen zeitgenössischer Autoren wie Thomas Bernhard Peter Handke oder Elfriede Jelinek bildeten für Peymann seit jeher einen seiner Arbeit. Zu den wichtigsten Schauspielern mit Peymann teilweise bis heute zusammenarbeit gehören Gert Voss Ignaz Kirchner und Kirsten Dene.
1986 wechselte Peymann nach Österreich und die Direktion des Burgtheaters in Wien . Aufgrund seiner Betonung moderner österreich-kritischer Theaterstücke Heldenplatz von Thomas Bernhard kam es mehrfach zu schweren Auseinandersetzungen der Wiener Presse. Dennoch blieb Peymann dreizehn Chef des Burgtheaters bevor er sich 1999 in Richtung Berlin verabschiedete.
Hier führt er seit der Spielzeit die Geschicke des Berliner Ensemble das einst von Bertolt Brecht im Ostteil der Stadt begründet worden