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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 1. November 2014 

Code


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Dieser Artikel befasst sich mit der Übertragungsvorschrift Weiteres siehe: Code (Begriffsklärung) .
Unter einem Code oder Kode wird eine Vorschrift verstanden in der Symbole einer Darstellung in solche einer anderen werden. Beispielsweise stellt der Morsecode eine Übertragunsvorschrift zwischen Buchstaben und einer kurzer und langer Tonsignale her. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man einem Code meist einen geheimgehaltenen Code der zur Verschlüsselung von Botschaften verwendet wird.

Im allgemeinen sind Codes jedoch schlicht Vereinbarung zwischen Aufzeichnenden und Lesenden um eine Produktionsweise für häufige Botschaften zu etablieren. Sie dienen der energiearmen und Übertragung von Information . Dazu werden anstelle der Information selbst Elemente und Kombinationen von diesen verwendet. Diese verweisen auf die ursprüngliche Information. Je häufiger verwendet wird desto geringer sollte der Aufwand die Verarbeitung eines Elements sein.

Codes beinhalten zwei Aspekte von Effizienz :

  • Einerseits ersetzen Sie das Ursprüngliche durch einen Verweis auf dieses (das Bezeichnete wird durch Codewort ersetzt) und benötigen daher nur einen an Verweisen der Wiedererkennbarkeit und Unterscheidbarkeit garantiert (Irrtumsfreiheit).

  • Zweitens benutzen Sie meistens ein Baukastensystem indem Verweise durch kurze (wenigelementige) Kombinationen und seltenere durch längere (vielelementige) Kombinationen bereitgestellt sind. Dadurch die einfachsten Elemente ( Bauelemente Zeichen ) möglichst häufig verwendet bzw. wiederverwendet. (Nämlich fast allen Verweisen)

Codes werden in einem größeren Rahmen unabhängig von ihrer eigenen Raffinesse erst durch wiederholte Verwendung als Hilfsmittel zur Informationsübertragung wirklich effizient. Denn die Verständlichkeit beim System setzt ja auch in diesem irgendeine Organisation (z.B. Lernen) voraus. Codes werden daher einem Bestandteil von Kultur von Systemen (z.B. Landessprache technische Standards) entwickeln eine gewisse Beharrlicheit gegen Änderungen. Die macht Codes attraktiv für die Informationsübertragung unter Bedingungen: große Entfernungen große Zeitspannen große Empfängerzahl Übertragung mit minimalem Aufwand in Notsituationen Übertragung Hilfe anderer Systeme die in diesem Energie- Strukturdynamikbereich arbeiten.

Beachte:

  • Die Benutzung von Verweisen ist effizient. in anderen Bereichen wie z.B. Simulation .
  • Die Benutzung eines Baukastensystems ist effizient hierdurch die Verwendung häufiger einfacher Elemente gefördert
  • Wirkungen können auch sehr indirekt (über eine Kette vermittelt) erfolgen.

Niklas Luhmann benutzt den Terminus Codes als Bezeichnung für standardisierte Differenzen.

Beispiele für Codes

Redundanz

Ein Code kann so aufgebaut sein das Ergebnis in das er eine Information codiert überflüssige also redundante Informationen enthält. heißt die erzeugte Abfolge von Symbolen enthält Informationen die nichts Neues bringen.

Im einfachsten Fall wird dasselbe noch wiederholt. Aber jede erhöhte Vorhersagbarkeit von Zeichen Redundanz : So sind z.B. die u s nach q s im Schriftdeutschen alle redundant da auf q immer ein u folgt. Es würde also Information verlorengehen wenn alle auf ein q us entfernt würden. Die Redundanz hilft einem wichtige Informationen trotz eines teilweisen Informationsverlustes noch und benutzen zu können. Sie schützt also Informationsverlust. Zudem erlaubt sie verfälschte Information als zu erkennen. In der Technik werden diese gezielt mittels Verfahren der Kanalcodierung erzeugt.

Wichtige Informationen sollte man immer mindestens aufbewahren. Dies bemerkten übrigens schon James Watson und Francis Crick als sie den Aufbau der Desoxyribonukleinsäure (DNS) erforschten. Durch die Basenpaarung ist die DNS mit 100% Redundanz Ebenso ist auch der genetische Code ein redundantes Codesystem.



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