Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel befasst sich mit dem Coffee als Verkaufslokal für weiche Drogen andere Bedeutungen unter Coffee Shop (Begriffsklärung) . Ein Coffee Shop ist eine geduldete Verkaufsstelle von sogenannten weichen Drogen in den Niederlanden . Dabei tritt entweder der Betreiber des Shops als Dealer also als Verkäufer auf oder ein Hausdealer der quasi das Monopol des Verkaufs besitzt.
Nach wie vor ist in Übereinstimmung dem UN -Einheitsabkommen von 1961 der Handel und Besitz von Drogen Auf Empfehlung einer Kommission wurde der Regierung 1976 geraten die Prioritäten der Polizei neu definieren um diese zu entlasten. Mit der des Opiumgesetzes wurde der Umgang mit weichen Drogen den Niederlanden neu definiert. Nun wurde unter Voraussetzungen auf eine Strafverfolgung verzichtet.
Das Betreiben eines Coffee Shops ist Auflagen nach den AHOJG -Kriterien verbunden:
A ("No A dvertisement") bedeutet: Absolut keine Werbung weder an Außenfront des Cafés noch in Form von (Radio Presse Flyer) oder durch Werbegeschenke wie Kugelschreiber und sonstiges.
H ("No H ard Drugs") bedeutet: Absolut keinen Verkauf harter noch die Duldung von Besitz oder Konsum Gäste.
O ("No O verlast") bedeutet: Keine Ruhestörung oder Belästigung von und Passanten.
J bedeutet: Kein Verkauf an J ugendliche unter 18 Jahren.
G bedeutet: Keine g roßen Mengen weder beim Verkauf an Gäste 5g) noch beim Bestand im Café (max.
Ein weiteres Kriterium ist dass in Shops kein Alkohol ausgeschenkt werden darf da den Niederlanden die Lizenz zum Ausschank von nicht mehr der Lizenz zum Verkauf von Cannabisprodukten zu vereinbaren ist.
Bei einer Novelierung des Gestztes 1995 wurden die Bestimmungen verschärft um dem beizukommen. Zuvor war die Abgabe an Jugendliche 16 Jahren erlaubt und die Höchstverkaufsmenge lag 30g.
Auch der Anbau und die Einfuhr Drogen ist nach wie vor illegal und mit bis zu vier Jahren Haft geahndet. Anfrage auf Neuregelung in Bezug auf die der Coffe Shops im Jahr 2000 wurde mit dem Hinweis dieses in mit den Nachbarländern machen zu wollen noch angegangen. Daher sind die Preise für weiche in den Niederlanden annähernd so hoch wie B. in Deutschland da sich die Anbauer Gefahr entlohnen lassen.
Da jede Stadt/Gemeinde selber über den mit weichen Drogen entscheiden darf kann die in jeder Stadt/Gemeinde auch unterschiedlich ausfallen bis dass vorwiegend in den von christdemokratischen Bürgermeistern CDA regierten Städten und Gemeinden Coffee Shops nicht geduldet werden. Daher gibt es die Shops in den Großstädten. Allein in Amsterdam sollen rund 300 bis 400 der 500 Coffee Shops der Niederlande betrieben werden.
Nach Protesten aus Frankreich und Deutschland hat die Regierung einen geschaffen nach dem nun innerhalb 30 Km den Grenzen zu den beiden Ländern kein Shop neueröffnet werden kann.
Seit 1. Januar 2003 kann man Cannabisprodukte gegen Vorlage eines auch in Apotheken beziehen. Der Preis ist laut Angaben des Herstellers wegen des biologischen deutlich höher als in den Coffee Shops daher bis jetzt (Stand 2004 ) kein Erfolg. Über eine Abschaffung dieser wird diskutiert.