Ursprünglich waren die Hauptzutaten der Cola: koffeinreiche Colanuss und der kokainhaltige Cocastrauch . Letzterer fiel jedoch 1903 aus der heraus nachdem man die Gefährlichkeit des Kokains hatte. Heute wird entkokainisiertes Koka verwendet.
Darüber hinaus enthält es in der Koffein Phosphorsäure große Mengen an Zucker Kohlensäure und natürlich als Hauptbestandteil Wasser . Die unterschiedlichen Wasser- und Zuckersorten sind verantwortlich dass Cola in allen Regionen der unterschiedlich schmeckt. In Asien wird Rohrzucker in meist Rübenzucker und in den USA Mais-Sirup
Fast alle Hersteller haben seit Mitte 80er Jahre auch Light -Produkte im Angebot die anstelle von Zucker Aspartam und Acesulfam verwenden. Weniger verbreitet sind koffeinfreie Varianten sowie spezielle Geschmacksrichtungen ( Kirsche Vanille) die sich aber bisher nicht durchsetzen konnten.
Allen Cola-Getränken gemein ist die Phosphorsäure als Inhaltsstoff sie ist auch für bei Dauerkonsum bedenklichen Auswirkungen verantwortlich da der zu ihrer Neutralisierung Kalzium abbaut.
Einige Mythen rund um Cola-Getränke beziehen vor allem auf die chemische Wirkung der wobei viele jedoch übertrieben sind oder keine Grundlage besitzen – etwa dass sich Fleisch auflöse.
Als Erfinder der Cola gilt der Pharmazeut John S. Pemberton der 1886 ein Rezept für einen Sirup entwickelte diesen gemischt mit Sodawasser unter dem Namen Coca-Cola (siehe dort) verkaufte.
Neben Coca-Cola entstanden zahlreiche weitere Marken die jedoch die weltweite Marktführerschaft der Ur-Cola nicht dauerhaft gefährden konnten. Die bekannteste ihnen ist die ebenfalls aus den USA stammende Pepsi -Cola . Daneben entwickelten sich aber auch in Europa zumindest zeitweise populäre Marken so zum die seit 1931 in Deutschland hergestellte Afri-Cola oder die in der DDR entstandene Club Cola .
Cola gilt in den meisten Ländern Erde als typisch amerikanisch . Der Genuß des Getränks insbesondere der Coca-Cola und Pepsi war und ist in bestimmten Regionen auch immer wieder der Ausdruck einer westlichen Weltanschauung (vgl. etwa den bekannten Cocktail Cuba Libre ). Im Jahr 2002 kam Mecca-Cola als nicht-westliche Alternative auf den Markt. Die aus Frankreich stammende Cola zielt auf muslimische Konsumenten ab. Der Hersteller gibt an Teil des Erlöses an die Palästinenser sowie lokale Wohltätigkeitsorganisationen abzuführen.