Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. CGA ( Color Graphics Adapter ) ist ein von IBM 1981 geschaffener Grafikkarten-Standard. Bis zur Einführung von EGA war er Standard für Anwendungen im Bereich. Der Video- RAM beträgt 16 Kilobyte.
Vorder- und Hintergrundfarbe sind aus einer von 16 Farben frei wählbar
alle Farbcodes werden in Grautöne umgesetzt.
Unabhängig vom gewählten Textmodus werden alle in ein 8×8-Raster gepresst wodurch Nachteile gegenüber Monochrom-Standards MDA und HGC in Kauf genommen werden mussten.
Die CGA-Karte wurde von IBM alternativ MDA-Karte 1981 mit dem ersten Ur-PC angeboten. Sie damals rund 1000 DM teuer von ihrer her für einen Business-Computer aber unzureichend: Die wurde von den Konkurrenzgeräten locker überboten (Victor 800 × 600 Pixel) der 320×200-Modus war 4 Farben für Spiele nicht gut geeignet 16-Farben-Modus konnte nur mit einem sog. Composite-Monitor werden - das konnte allerdings auch ein normaler Farbfernseher sein. Da außerdem aus Sicht damaligen Computer-Puristen "Farbe" nichts mit Professionalität zu hatte (es sei denn für exotische Anwendungen CAD ) setzte sich die ein Jahr später monochrome Hercules-Karte HGC durch und die CGA-Karte spielte erstmal Nebenrolle.
Anders wurde das ab 1984 als IBM den PC AT und EGA -Karte herausbrachte. Im gleichen Zug wurde die sehr viel preiswerter und galt in den danach als Billiglösung. Für die in diesen aufkommenden Billig-PC die sich viele als Heim-PC und auf denen auch gespielt werden sollte die CGA-Karte die einzige Alternative. Das ist Grund warum Mitte der Achtzigerjahre sehr viele PC-Spiele - ausschließlich oder - für den CGA-Modus erschienen.
Im 320×200-Modus besaß die Grafikkarte zwei Paletten aus jeweils vier Farben. Die erste bestand aus den Farben Magenta Türkis Weiß Schwarz die zweite aus Gelb Säuregrün Blassrot Schwarz.
Der 160×200-Modus wurde vom PC- BIOS nicht unterstützt. Hier musste der Grafikprozessor der CGA-Karte der Motorola 6845 direkt programmiert werden. Weiterhin unterstützten wenige Grafikkarten diesen Modus u.a. die Original-Karte IBM die Karte für den IBMjr und Grafikkarte des Tandy 1000 die aber ohnehin dem CGA-Standard entsprach. Wenn man eine dieser besaß und genug Muße hatte seinen PC seinen Fernseher anzuschließen schwang sich die CGA-Karte beachtenswerten Leistungen auf:
Diesen Modus beherrscht der Motorola 6845 "offiziell" sondern er konnte nur "ertrickst" werden. Art von Tricks war typisch für die Zeit der Spieleprogrammierung:
Man schaltete die CGA-Karte in den
Man programmierte die Videoregister so dass Zeilenzahl vervierfacht wurde.
Man benutzte für die Textdarstellung das "linker Balken" und "rechter Balken".
Man schaltete den Blink-Modus ab um Farben statt 8 nicht-blinkende und 8 blinkende zu bekommen.
Diesen Trick nutzten allerdings nur sehr Spiele da 160 × 100 Pixel doch wenig war.