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Columbia (Raumfähre)


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Die Columbia wird auf einem speziellen Kettenfahrzeug Startrampe des Kennedy Space Centers gefahren (März

Die Columbia war eine Raumfähre der NASA ihre interne Dienstnummer war OV-102.

Sie absolvierte am 12. April 1981 mit dem Flug STS-1 den ersten Einsatz eines Space Shuttles . Die Columbia befand sich auf ihrer Mission als sie am 1. Februar 2003 um ca. 9:00 Uhr Ortszeit (14:00 MEZ ) in ca. 60.000 m (ca. 203.000 Höhe über Texas nach einer sechzehntägigen Forschungsmission (STS-107) bei Rückkehr auf den US- Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida auseinander brach. Hierbei hatte sie eine von ungefähr Mach 18 (in der Höhe ca. 12.500 pro Stunde / ca. 20.100 km/h). Die ist die zweite Raumfähre nach der Challenger die die NASA während einer Mission hat. Aufgrund der angespannten Situation in den USA und wegen der Anwesenheit eines israelischen Crew-Mitgliedes war der Luftraum um die mit Kampfjets weiträumig abgesichert so dass ein Anschlag ausgeschlossen werden konnte. Auch ein Abschuss wegen der großen Flughöhe schwierig bis unmöglich

Inhaltsverzeichnis

Mögliche Fehlerursachen

Landung der Columbia auf der Edwards Air Base nach ihrem Jungfernflug STS-1

Direkt nach dem Absturz galt ein eines Teils der Isolierung des großen Außentanks wahrscheinlichste Ursache. Die Isolierung prallte dabei auf der Tragflächen der Columbia und könnte dabei Hitzeschild beschädigt haben. Der Vorfall war bereits Lift-Off registriert vom Kontrollzentrum der NASA allerdings als kritisch eingestuft worden. Im Laufe der wurden jedoch erhebliche Zweifel an dieser Theorie Seiten der NASA geäußert bestätigten sich aber Laufe der Untersuchungen. Wie bereits nach der der Challenger wurden dabei große Missstände innerhalb der aufgedeckt.

  • 2. Februar 2003: Von der NASA wird bekanntgegeben im mittleren linken Rumpfteil am Fahrwerksschacht kurz dem Auseinanderbrechen ein extremer Temperaturanstieg festgestellt wurde.
  • 3. Februar 2003: Es werden Fernsehbilder gezeigt auf angeblich ein Riss in der Tragfläche der zu sehen ist - allerdings handelt es in Wahrheit um Falten in einer Schutzummantelung der Ladebucht.
  • 4. Februar 2003: Es verdichten sich die Hinweise das Stück Isoliermaterial welches sich etwa 80 nach dem Start am 16. Januar vom Tank gelöst hatte nicht mehr 1 2 kg wog und etwa 40 50 cm groß war die Ursache für Unglück ist.
  • 5. Februar 2003: Die NASA gibt eine neue über die mögliche Ursache des "Columbia"-Absturzes bekannt. könnte Weltraummüll den Hitzeschild der Raumfähre beschädigt und den Absturz ausgelöst haben.
  • 14. Februar 2003: Der "Columbia" ist vermutlich ein oder Riss im Hitzeschild an der linken zum Verhängnis geworden. Das teilte die Untersuchungskommission vorläufiges Ergebnis ihrer bisherigen Ermittlungen mit.
    Die Temperaturen am linken Fahrwerk-Schaft während des in die Erdatmosphäre deuteten daraufhin dass "superheißes den Orbiter durch die Schutzschicht erreichte.
  • 26. Februar 2003: Mehr als 3 Wochen nach Absturz wurde eine Hitzeeschutzkachel entdeckt die mysteriöse Spuren aufweist und am zweiten Flugtag der Raumfähre bewegte sich ein unidentifziertes Teil mit Kantenlänge von etwa 30 cm von Columbia
  • 27. Februar . Die Ermittler zur Explosion des Space Shuttle "Columbia" sind auf ein Videoband gestossen um 14:48 Uhr (MEZ) etwa 15 Minuten der Explosion endet und die Astronauten kurz ihrem Tod zeigt.
  • 28. Februar . Die NASA veröffentlicht das Videoband auf dem Kommandant Husband Pilot Willie McCool die Missionsspezialistin Kalpana und die Medizinerin Laurel Clark zu sehen wie sie sich routinemäßig auf den Landeanflug
  • 11. März . Eine Auswertung der Computeraufzeichnungen hat ergeben die Besatzung offenbar kurz vor dem Unglück hat den Autopilot abzuschalten.
  • 26. August . Knapp sieben Monate nach dem Absturz Raumfähre veröffentlicht die Untersuchungskommission ihren Abschlussbericht der 20 Millionen Dollar verschlungen hat. In dem wird als Ursache das beim Start abgefallene Isolierschaum des Außentanks angegeben.
    Es habe ein Loch in den Flügel und beim Wiedereintritt seien dann extrem heiße eingetreten die das Shuttle auseinanderbrechen lassen haben. die Hälfte des Berichtes kritisiert aber auch Fehler und das Nasa-Management.
    So wird der Weltraumbehörde in dem angelastet verschiedene Warnungen von Ingenieuren über das Ausmaß der beim Start erlittenen Schäden falsch zu haben. Die Kommission zeigte außerdem gravierende in der Kommunikation zwischen einzelnen Nasa-Stellen auf.

Die Weltraumbehörde hat in den vergangenen bereits mehrere personelle Konsequenzen gezogen. Nach diesem negativen Bericht ist das gesamte Space Shuttle als veraltet und anfällig bei der Öffentlichkeit Misskredit geraten. Nach der Bekanntgabe des neuen von US-Präsident George W. Bush am 14. Januar 2004 wird das Space Shuttle Programm nur bis zum Jahr 2010 weiterbetrieben und lediglich Fertigbau der Internationalen Raumstation eingesetzt. Dies ist auch mit Einsparungen die Shuttles verbunden wobei den neuen Sicherheitsstandards zukünftigen Flügen ein großer Stellenwert beigemessen wird.

Die Besatzung der letzten Mission

Die verunglückte Crew vor dem Start - links nach rechts: vorne: Husband Chawla McCool Brown Clark Anderson Ramon

Bei dem Unglück kamen sieben Astronauten ums Leben. An Bord waren:

  • Kommandeur Rick Husband (45 Jahre) ein Oberst der Luftwaffe Amarillo in Texas
  • Pilot William McCool (41 Jahre) ein Marineoffizier aus Lubbock Texas
  • Michael Anderson (43 Jahre) einer der wenigen schwarzen war für die Nutzlast zuständig
  • Kalpana Chawla (41 Jahre) indische Immigrantin
  • David Brown (46 Jahre) Arzt Hauptmann und Pilot
  • Laurel Clark (41 Jahre) sie war zunächst die Taucher zuständige Sanitätsoffizierin an Bord von U-Booten wurde erst später Flugmedizinerin und 1996 Astronautin
  • Ilan Ramon (48 Jahre) Oberst der israelischen Luftwaffe. erste Israeli im Weltall

  • 4. Februar 2003: Um 19 Uhr findet in Houston eine Trauerfeier für die Astronauten statt
  • 5. Februar 2003: Die erste Leiche der sieben wird identifiziert: der Israeli Ramon.

Projekte der letzten Mission

  • Eines der Projekte während des letzten Fluges der Kommunikation über das Internet . Dabei wurden Informationen zwischen Bodenstation und Raumschiff per Internet-Protokoll (IP) ausgetauscht.
Zu diesem Zweck war an Bord Columbia ein kleiner PC mit 233 MHz- Prozessor 128 MB Arbeitsspeicher und Red Hat Linux als Betriebssystem. Damit wurde während der über ein Satelliten-Relais mit dem Goddard Space Center in Washington D.C. kommuniziert.
  • Ein Projekt aus Deutschland sollte die Auswirkungen Schwerelosigkeit auf Tiere und Mikroorganismen untersuchen. Dazu befanden sich Ameisen Ratten und Spinnen an Bord. Außerdem gab es ein Liter fassendes Spezialaquarium mit Fischen und Wasserschnecken.
Da die Ergebnisse Rückschlüsse auf den und Bewegungskrankheiten erlauben hätten die Experimente auch die Medizin Bedeutung gehabt.
  • Es wurde auch das Verhalten von Gasen und auch Flammen in der Schwerelosigkeit untersucht. Der Frage sich Hitze und Flamme einer Kerze ohne Gravitation ausbreiten galt eines der Experimente.
Ein weiteres galt der Wirkung der auf Aerosole (fein versprühte fast gasförmige Flüssigkeiten). Außerdem die Wissenschaftler ein neues Feuerlöschsystem.

Missionen des Shuttles OV-102 "Columbia"

Startdatum Bezeichnung
12. April 1981 STS-1
12. November 1981 STS-2
22. März 1982 STS-3
27. Juni 1982 STS-4
11. November 1982 STS-5
28. November 1983 STS-9
12. Januar 1986 STS-61-C
8. August 1989 STS-28
9. Januar 1990 STS-32
2. Dezember 1990 STS-35
5. Juni 1991 STS-40
25. Juni 1992 STS-50
22. Oktober 1992 STS-52
26. April 1993 STS-55
18. Oktober 1993 STS-58
4. März 1994 STS-62
8. Juli 1994 STS-65
20. Oktober 1995 STS-73
22. Februar 1996 STS-75
20. Juni 1996 STS-78
19. November 1996 STS-80
4. April 1997 STS-83
1. Juli 1997 STS-94
19. November 1997 STS-87
13. April 1998 STS-90
23. Juli 1999 STS-93
1. März 2002 STS-109
16. Januar 2003 STS-107

Weblinks

Siehe auch: Katastrophen der Raumfahrt




Bücher zum Thema Columbia (Raumfähre)

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