John von Neumann klassifizierte das Schachspiel in seiner Spieltheorie als Zwei-Personen- Nullsummenspiel mit vollständiger Information. Diese Klasse von (dazu gehört auch Tic tac toe) kann dem Minmax-Algorithmus gelöst werden. Schach ist jedoch zu um den Suchbaum vollständig abarbeiten zu können. sind deshalb auf Näherungsverfahren angewiesen.
Ein sehr frühes Schachprogramm wurde 1950 von Claude Shannon entwickelt. Dieses Programm wurde mangels leistungsfähiger auf Notizzetteln simuliert. Vorher hatte jedoch bereits Konrad Zuse ein Schachprogramm in seiner Programmiersprache Plankalkül erstellt.
Eröffnungsbibliothek : Schach wird im Wettkampf auf Zeit das heißt für eine Anzahl von Zügen nur eine definierte Zeit zur Verfügung. Viele sind daher mit einer Eröffnungsbibliothek ausgestattet in sehr viele "gute" Zugreihenfolgen in der Eröffnungsphase Schachspielen abgespeichert sind. In der Anfangsphase des sieht das Programm in dieser Bibliothek nach Zug in einer bestimmten Brettstellung der geeignetste Dieses "Nachsehen" geht schneller als den Zug Die so gesparte Rechenzeit steht dem Programm in späteren Phasen des Spiels zur Verfügung. Verfahren Brettstellungen einschließlich der "guten" Züge abzuspeichern nur für Eröffnung und Endspiel sinnvoll da die Anzahl der Brettstellungen begrenzt ist.
Endspiel-Datenbank : Im Endspiel wenn nur mehr wenige auf dem Brett sind kann man den Zug im Vorhinein durch vollständige Analyse berechnen. gibt nicht wenige Endspielstellungen in denen das Denken aber auch die Computeranalyse in Echtzeit überfordert wären. Viele Schachprogramme verwenden deshalb Endspiel-Datenbanken die alle möglichen Stellungen mit 3 oder 5 Figuren sowie deren Ausgang (bei Spiel) enthalten.
Bartel Rainer; Kraas Hans-Joachim; Schrüfer Günther: Das große Computerschachbuch Data Becker 1985 ISBN 3890111173 ; gute Einführung in die Programmierung von mit Beispielen in Basic .
Shannon Claude : Programming A Computer for Playing Chess Philosophical Magazine 1950/41 S. 256-257
Shannon Claude : Programming A Computer To Play Chess Scientific American 2/1950 S. 48-51