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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 27. November 2014 

Tastatur


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Deutsche Tastatur auf einem Laptop

Eine Tastatur ist ein Eingabegerät das als einziges oder wichtigstes Bedienelement Anzahl von mit den Fingern zu drückender Tasten enthält.

Inhaltsverzeichnis

Beispiele

Besonderheiten der Computertastatur

Eine Computertastatur hat verglichen mit einer Schreibmaschinentastatur einige Tasten mehr oder die Tasten eine andere Beschriftung. Diese Tasten lassen sich folgende Gruppen einteilen. Die genaue Anordnung kann Tastatur zu Tastatur verscheiden sein insbesondere bei Host-Terminals und älteren Computer-Systemen ergeben sich Unterschiede.

Die wesentlichen Informationen die die PC-Tastatur jedem Tastendruck liefert sind der ASCII-Code der und die ggf. Angabe welche der Modifier-Tasten Ctrl Alt CapsLock NumLock ScrollLock) dabei aktiv

Spezielle Zeichen

  • Tabulator taste
  • Tilde
  • Leer taste
  • Eingabe taste ("Return" "Enter"): Zeilenumbruch Eingabe
  • Datenfreigabe : beendet eine Eingabemaske (Host-Systeme)

Umschalttasten

Diese Tasten diesen dazu den "normalen" eine andere Bedeutung zu geben. Die wichtigste hiervon ist die

  • Hochstelltaste = Shift : damit erreicht man wie bei einer die Großbuchstaben (bzw. Sonderzeichen bei Zifferntasten)
  • Feststelltaste bzw. schweizerisch Caps Lock : Funktion von der Schreibmaschine übernommen; solange werden alle Buchstaben automatisch groß geschrieben ( caps = Großbuchstaben). Alternativ verhält es sich eine ständig gedrückte Hochstelltaste dann im englischen shift lock .
  • Num-Lock : Schaltet den Ziffernblock um zwischen Eingabe von Ziffern und Bewegen der Schreibmarke . Ein Relikt aus der Zeit als mittlere Block heutiger PC-Tastaturen mit den eigenständigen noch nicht existierte.
  • Alt Gr -Taste (alternative Grafiken) bzw. Wahl -Taste ( Apple-Rechner ): damit erreicht man eine weitere Schicht Zeichen z. B. auf der Taste "E" "€" oder auf dem "Q" bzw. schweizerisch "2" das "@".
  • Strg -Taste bzw. schweizerisch Ctrl -Taste Option -Taste ( Apple-Rechner ) = Steuerungstaste (englisch Control ): dient zur Eingabe so genannter "Steuerzeichen" Befehlssequenzen (Short-Cuts). (Die Strg-Taste wird fälschlich manchmal "String-Taste" bezeichnet.)
  • Alt -Taste Meta -Taste Hyper -Taste Super -Taste "Amiga" -Taste (bei Rechnern der Marke "Amiga"): dient Eingabe von Befehlssequenzen (Short-Cuts).
  • Henkan und Muhenkan auf japanischen Tastaturen: dienen zum Wechsel Eingabemethoden.

Bearbeitungstasten

Diese Gruppe von Tasten dient dazu Text zu verändern also Zeichen zu löschen etc.

  • Rücktaste bzw. schweizerisch backspace : Eine Position rückwärts löscht das Zeichen der Position _vor_ der Schreibmarke. Die entspricht der Funktion der "Korrekturtaste" bei Schreibmaschinen.
  • Entf = Del = Delete = Entfernen oder Löschtaste: löscht das Zeichen an Position der Schreibmarke.

Tasten zur Steuerung der Einfügemarke (englisch cursor )

Diese Tasten befinden sich typischerweise zwischen Haupttastenblock und dem Nummernblock und sind meist in

  • Pfeil-Tasten (hoch runter links rechts)
  • Bild hoch = Page up (meist mit einem Pfeil nach oben)
  • Bild runter = Page down (meist mit einem Pfeil nach oben)
  • Pos1 -Taste = Home -Taste
  • Ende -Taste = End -Taste

Funktionstasten

Dies sind meist 12 Tasten beschriftet F1 bis F12 . Typischerweise begfinden sie sich oberhalb des Die genaue Funktion dieser Tasten bleibt dem überlassen. In der Windows-Welt haben sich folgende herausgebildet die auch von anderen Systemen übernommen

  • F1: Hilfe
  • F3: Suchen
  • F5: Aktualisieren

Unter Linux werden die Funktionstasten zusammen der Meta-Taste (Alt) zum Wechsel der virtuellen verwendet manchmal auch mit Strg+Alt+FX.

Daneben gibt es bei PC-Tastaturen (siehe Tasten mit der folgenden Aufschrift (typischerweise zwischen und Nummernblock oben):

  • Druck bzw. schweizerisch Print Screen siehe Bildschirmfoto
    • S-Abf = Systemabfrage = SysRq (Alt + Druck)
  • Scroll-Lock = Rollen (heute kaum noch verwendet)
  • Pause
    • Untbr = Unterbrechung = Break (Strg + Pause)

Sondertasten

  • Esc -Taste = Escape-Taste
  • "Windows" -Taste: Sonderfunktionen unter Windows
  • "Kontextmenü" -Taste: Sonderfunktionen unter Windows
  • Compose -Taste: dient zur einfachen Eingabe zusammengesetzter Zeichen engl. compose = zusammensetzen) durch Eingeben der etwa "ø" (z.B. als Compose + o + / ) "ý" oder "Æ". Die Compose-Taste wird Multi-Key genannt.

Wortfeld

IBM -PC-Tastatur

Durch die weite Verbreitung des IBM PC wurde auch dessen Tastatur zur Tastatur Obwohl die Tastaturen für IBM-PCs einem einheitlichen folgen haben sich in 20 Jahren PC-Geschichte Updates und lokale Anpassungen ( Umlaute etc.) viele verschiedene Tastaturtypen entwickelt:

  • 83-Tasten-PC/XT-Tastatur
  • 84-Tasten-AT-Tastatur (zusätzliche S-Abf / SysRq -Taste)
  • 101 Tasten (zusätzlicher mittlerer Tastenblock mit Cursortasten)
  • 102 Tasten (zusätzliche Taste links von Eingabetaste )
  • 105 Tasten: Zwei Windows-Tasten und eine Kontextmenü-Taste werden von Microsoft mit Erscheinen von 95 eingeführt. Die vorgenannten Tasten sind links rechts neben der Leertaste plaziert (Links zwischen und Alt-Taste. Rechts zwischen Alt-Gr-Taste und Strg/Ctrl-Taste.).
  • 108 Tasten: Zusätzliche Tasten Sleep Wake Up und Power

Die PC-Tastatur zeichnet sich durch einige aus die auf anderen Tastaturen nicht vorhanden oder anders funktionieren; generell gilt dass die Software nicht die Hardware bestimmt was eine bestimmte Taste tut: kann die linke Hochstell/Shift-Taste in einem Textprogramm dienen Zeichen in Großschrift einzufügen in einem dagegen das Abfeuern der megalomanischen Zong-Kanone auslösen. "Style-Guides" wird normalerweise festgelegt wie Anwendungsprogramme die und auch Tastenkombinantionen interpretieren sollten.

Im folgenden werden kurz einige Tasten ihren Besonderheiten in allgemein üblichen Betriebssystemen und angesprochen:

Entf/Del

Die Entf-Taste (engl./schweiz. Del) ist in zweimal zu finden in der untersten Tastenreihe Zifferfeld sowie im Steuerungsblock oberhalb der Pfeiltasten.

In der Regel entfernt diese Taste Buchstaben oder eine Zahl die rechts von der Einfügemarke steht; ist eine vorhanden wird das Markierte entfernt.

Durch die Tastenkombination Strg-Alt-Entf (auch Affengriff engl./schweiz. Ctrl-Alt-Del) wird in der Regel administrative Funktion des Betriebssystems oder der grafischen aufgerufen:

  • Unter DOS wird der Rechner neu gestartet
  • Unter Windows 95 Windows 98 und Windows ME wird der sog. Taskmanager aufgerufen
  • Unter Windows NT Windows 2000 und Windows XP wird die Dialogbox "Sicherheit" angezeigt
  • Unter Linux wird ein Signal an den init-Prozess der dann ein konfiguriertes Kommando ausführt (z.B. neu starten)
  • Unter KDE wird ein Menü zum Beenden der angezeigt

Anschlussstecker

Es gibt am PC drei Arten Tastatur anzuschließen:
  • 5-Stift-DIN("AT")-Stecker
  • 6-Stift-"mini-DIN"("PS/2")-Stecker
    • Diese beiden Stecker sind mechanisch verschieden aber den elektrischen Eigenschaften her identisch.
  • USB-Anschluss

Detaillierte Beschreibungen (englisch mit Abb.)

Belegung

Es hat sich ein bestimmtes System Tastaturbelegung durchgesetzt im deutschen Sprachraum die so Qwertz -Belegung. Diese geht auf die amerikanische Qwerty -Belegung von Christopher Latham Sholes zurück der einer Belegung für mechanische Schreibmaschinen suchte die Gefahr eines Verhakens der Hämmerchen minimiert (ca. 1874 ). Dabei spielten Ergonomie und Effizienz keine Der Name ergibt sich aus den ersten Tasten der obersten Buchstabenreihe.

Standards und Normen

Tastaturen folgen wie alle anderen Bürogeräte Normen.

Deutschland und Österreich

Für den deutschen alphabetischen Block (also Tasten A bis Z und die Ziffern) dies:
  • DIN 2112 Alphanumerische Tastaturen; Tastenanordnungen für Handbetriebene
  • DIN 2127 Alphanumerische Tastaturen; Tastenanordnung für elektromechanisch Schreibmaschinen. In Belegung anscheinend identisch mit DIN
  • DIN 2137 Alphanumerische Tastaturen;
    • Teil 1: Schreibmaschinen-Belegung mit Schriftzeichen
    • Teil 2: Deutsche Tastatur für Dateneingabebelegung mit
    • Teil 3: Alphanumerische Tastaturen Internationale Tastaturen für mit Schriftzeichen

Heutige deutsche Sholes-Rechnertastaturen folgen weitgehend DIN

Schweiz

Die Schweiz besitzt eine eigene Tastaturbelegung. Tastatur wurde so ausgelegt so dass alle der Schweiz damit arbeiten können. Dies hat historische Gründe war es doch nicht unentbehrlich sonst für jeden Sprachteil eigene Schreibmaschinentastaturen (und Schreibmaschinenköpfe) entworfen werden müssten.

Aus diesem Grund ist die Schweizer in der deutschen wie auch in der Schweiz diesselbe daher unterscheidet sich das Tastaturlayout von der deutschen Tastatur. So sind alle für die Sondertasten sprachneutral abgelegt dadurch sind Tasten mit den englischen Begriffen versehen so anderem Caps Lock Del Ctrl Insert .

Softwaremässig gibt es eine schweizerdeutsche ( sg ) und schweizerfranzösische ( sf ) Tastatur. Der einzige Unterschied ist die von drei sprachspezifischen Sonderzeichen:

  • ö (sg) -> é (sf)
  • ä (sg) -> à (sf)
  • ü (sg) -> è (sf)
Mit der Hochstell/Shift-Taste auf einer sg-Tastatur in die sf-Betriebsart umgeschaltet d.h. ein Shift-ö ein é (und umgekehrt). Auf die Umlaute Grossbuchstaben (Ä Ö Ü) sowie auf verschiedene diakritische Zeichen kann nicht direkt zugegriffen werden. Dazu Tottasten nötig. Beim Ä müssen Schweizer zuerst Tottaste ¨ und anschliessend das A drücken. allen deutschen und französischen diakritischen Zeichen können oder via Tottasten zugegriffen werden (Ausnahme: Ç; mit Alt+128; 128 auf nummerischem Tastenblock eingeben).

  • Direktzugriff: ö ä ü (sg) bzw. é è (sf) sowie die Tottasten ¨ und
  • Mit Tastenkombinationen: ç sowie die Tottasten ` ´

Nicht möglich jedoch sind sprachspezifische Ligaturen . Das ß ist auf der CH-Tastatur Eine Abhilfe ist Alt-225 (225 auf dem Tastenblock eingeben). Unbekannt sind auch das französische bzw. œ.

Ergonomisch überarbeitete Belegungen

(Auch: Reformtastaturen)

Eine alternative Belegung wurde erstmals von Dvorak in den 30er Jahren mit dem nach ihm benannten Dvorak-Tastaturdesign entwickelt. Dabei sind Tasten so angeordnet dass möglichst flüssiges Schreiben ist; näheres dazu findet sich (unter anderem) Introducing the Dvorak Keyboard (englisch mit Bild der Belegung und Hintergrundinformationen).

Die Dvorak-Tastatur - und ergonomisch überarbeitete im Allgemeinen - wurden in einem Artikel Stan Liebowitz und Stephen E. Margolis 1996 einem Artikel im "Reason Magazine" scharf kritisiert "TYPING ERRORS" ; dieser Artikel bekam nach Aussage eines "in den letzten Jahren mehr Presse als Dvorak-Tastatur selbst".

Erstens sind Liebowitz und Margolis allerdings Arbeitswissenschaftler sondern Wirtschaftler. Zweitens kann ihr Artikel als Kritik an der Dvorak-Tastatur gelten sondern als Kritik an der Kritik verschiedener Seiten absolut freier Markt führe nicht immer zur optimaler Produkte (siehe Wirtschaftsliberalismus).

Randy Cassingham Autor eines Buches über Dvorak-Tastatur beantwortete den Artikel in einem Leserbrief . Auch ansonsten liegen mehrere Untersuchungen der der englischen Sprache vor aus denen klar daß die Dvorak-Tastatur ergonomisch sinnvoll ist alleine die Anordnung häufig benutzter Tasten in die - Untersuchungen die Sholes bei seiner Tastatur durchführte.

Auch in Deutschland gibt es Bestrebungen Tastatur ergonomischer zu gestalten und insbesondere die der Hände gleichmäßiger und der Finger verstärkt die starken Zeige- und Mittelfinger zu legen.

In einem Auszug aus Walter Rohmert: Forschungsbericht zur ergonomische von Schreibmaschinentastaturen (Eggenstein-Leopoldshafen 1982) werden neben der auch Tastaturen von Meier (1967) und dem (1979) sowie eine englische Alternativtastatur nach Malt vorgestellt und anhand der Finger- und Handbelastung Beispieltexten verschiedener Sprachen mit der Sholes-Belegung (QWERT)

Für die deutsche Tastatur gibt es praktischen Ansatz eine leicht angepasste Meier-Belegung von Goebel als de-ergo -Belegung zur Verfügung zu stellen; bisher gibt dafür Implementationen für Linux X11 und AmigaOS Belegung ). Cristian Conitzer hat auch schon einen für Windows 9x erstellt ( de-ergo für Win9x ). Ebenfalls existiert ein Versuch eine Meier-Belegung die sich in der Testphase schon bewährt

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit gibt es Ansätze das Tastenfeld zu reformieren:

  • Portugiesische Nationaltastatur 1939
  • August Dvorak 30er Jahre us
  • Karl Levasseur 20er Jahre de
  • Helmut Meier 1964 de
  • Claude Marsan 1979 fr
  • Malt 1977 us

Weblinks


siehe auch asdfasdf



Bücher zum Thema Tastatur

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