Die wahren Ursprünge der Kommunikationsmedien finden in der frühen Entwicklung der Menschheit. Anhand wichtiger Innovation die Welt der Kommunikation beeinflusst haben soll die Entstehung kurz werden. Begonnen wird hier mit Zeitpunkt an zum ersten Mal große Entfernungen in kürzester überwunden werden konnten das Jahr 1835 . In diesem Jahr erfand Samuel Morse den Telegraphen und das nach ihm Morse-Alphabet das sich sehr weit verbreitete. 1876 entwickelte Graham Bell das erste Telefon . Um das Jahr 1941 lernten die Bilder zum ersten Mal Kure Zeit darauf wurde in den USA auch schon der erste Computer entwickelt. In den Jahren von 1960 bis 1970 fand die Entwicklung des ARPANET statt welches zuerst nur vier Universitäten verband. Von da an wurden Protokolle für Kommunikation über das Netz entwickelt. Die rasante dieses Mediums zeigt wohl die von etwa 1980 an exponentiell steigende Anzahl vernetzten Computern mehr als 140 Millionen Hosts . Heute verwenden rund 600 Millionen Menschen 9 9% der Weltbevölkerung) das Internet um Informationen über Dienste wie etwa Email Newsgroups Chats oder Videokonferenzen auszutauschen.
Als erstes soll versucht werden den computervermittelte Kommunikation (CVK) zu definieren. Es erweist sich als relativ schwierig eine exakte Beschreibung zu da sich sehr viele sich weiterentwickelnde Formen haben. Pelz (1995) sieht die computervermittelte Kommunikation einen Oberbegriff für unterschiedliche Anwendungsformen der elektronischen Speicherung und des Abrufs von elektronischen Nachrichten Menschen über miteinander vernetzte Computer. Benutzer senden Nachrichten zum Beispiel in Form einer Email eines Newsgroup-Beitrags an ein Netzwerk mit verschiedenartigen (zum Beispiel Internet Intranet ). Abhängig vom Dienst sind die Nachrichten entweder für ein mehr oder weniger großes verfügbar oder sie werden nur an einen Empfänger beziehungsweise an eine Gruppe von Empfänger
Höflich (1994) definiert die CVK folgend: erfolgt vorwiegend unter bislang Fremden also mit unter Personengruppen zu denen bisher keine Sozialkontakte haben und womöglich auch nicht folgen werden dies jedoch nicht ausgeschlossen ist)". Es wird versucht den Begriff anhand der häufig zugrunde Eigenschaften und Merkmale zu definieren. Es zeigt hier schon ein großer Unterschied zur direkten nämlich die theoretisch unbegrenzte Anzahl von Benutzern. den bisherigen Formen wie Brief Telefon oder Fax konnte in der Regel immer nur Kommunikationspartner erreicht werden.
Falckenberg (1994) gibt ebenfalls eine Beschreibung Merkmale: a) Mehrere bis sehr viele Kommunikationspartner möglich b) Kommunikation erfolgt unter bislang Fremden c) Aufenthaltsort der Kommunikationspartner spielt keine d)Die Kommunikation beschränkt sich fast immer einen Text
Nachdem Gestik Mimik und weitere Merkmale der direkten Kommunikation Face-to-Face Communication) fehlen wird sie oft als defizitäre und emotionslose Kommunikationsform angesehen. Döring (1994) jedoch in ihr eine Ergänzung zu den vorhanden Medien die ein sehr differenziertes Publikum Auch Stegbauer (1990) sieht im Internet und Email-Dienst ein Medium das zum zwanglosen Kennenlernen Computerinteressierten dient. Weitere Merkmale sind die Unabhängigkeit Zeit und Raumgrenzen die nahezu grenzenlose Simulation von Identitäten und die einfache Dokumentierbarkeit der Kommunikation. Charakteristika und der Einfluss auf den Benutzer im nächsten Abschnitt betrachtet.
Grundlegend kann festgestellt werden dass sich CVK sowohl positiv als auch negativ auf Benutzer auswirken kann. Durch den Wegfall von Beispiel Raum- und Zeitgrenzen ergibt sich für Benutzer ein neues Umfeld in dem sie kommunizieren.
Die direkte Kommunikation besteht ja nicht aus den ausgetauschten verbalen Nachrichten sondern auch einer Fülle verschiedener nonverbaler Übermittlungen die den Kommunikationspartnern wichtige Informationen die Befindlichkeit die momentane Situation oder das liefern. Auf der Basis dieser Zusatzinformationen können weitere Entscheidungen getroffen werden die dann auf Verlauf der Unterhaltung Einfluss nehmen. Durch den dieses nonverbalen Teils der Kommunikation wie etwa Aussehen Alter Geschlecht und so weiter fehlt Benutzer ein wichtiger Teil der direkten Kommunikation. jedoch wie schon vorher erwähnt dieser nonverbale der Kommunikation oft sehr entscheidend für den eines Gesprächs ist haben sich verschiedene Ersatzmechanismen Ein wohl sehr weit verbreiteter Ersatz für verbalen Ausdruck der eigenen Befindlichkeit sind die Emoticons wie sie zum Beispiel hier dargestellt
Ein großer Teil der Beeinflussung des geht von der sinkenden Hemmschwelle aus. Der befindet sich meist in einem vertrauten Umfeld vorwiegend anonym und hat dadurch einen viel Abstand zum Kommunikationspartner. Der Benutzer kann sich ungezwungener austauschen. Dies führt unter anderem auch dass sich sehr viel schneller intimere Gespräche können. Auch Angriffe auf die eigene Person als nicht so verletzend empfunden (vergleiche Döring Die größere Offenheit bedeutet für Mantovani (1994) nicht dass die Anonymität zu einer Abschwächung der sozialen Normen zu einer Deindividualisierung führen muss. Das Soziale nämlich nicht nur außerhalb eines Menschen sondern im Menschen und ist auch dann aktiv die Person vor einem Computer sitzt.
Interessante Verhaltensweisen ergeben sich auch durch in der CVK mehr oder weniger vorhandene Wird zum Beispiel der Chat betrachtet so meist nur ein Spitzname als Information verfügbar. Informationen können erst durch die Kommunikation erfahren Selbst wenn die hinter dem Spitznamen stehende bekannt ist bleibt ein Teil der Anonymität und somit kann wiederum erst durch Informationsaustausch erlangt werden.
Eine Verhaltensweise die durch den Abstand die Anonymität entsteht ist das sogenannte " gender switching". Wo sonst ist es so in die Rolle des anderen Geschlechts zu schlüpfen und die Reaktionen zu und darauf zu reagieren. Weiters sollte auch schon vorher angesprochene Identitätswechsel den das Internet hier erwähnt werden. Sehr oft kann dieses bei MUD -Spielern gefunden werden.
Die große Distanz und die damit verstärkte Kontrolle über die Kommunikation ermöglicht auch und unsicheren Benutzern ein gewünschtes Gespräch aufzubauen ernstgemeinte Antworten auf gestellte Fragen zu erhalten.
Das Verhalten kann aber durchaus auch beeinflusst werden. Dies führt zu Reaktionen die einer direkten Kommunikation gar nicht oder nur auftreten. Aus der eigenen Sicherheit heraus steigt Aggressivitätspotential das sich zum Beispiel in heftigen widerspiegelt besser bekannt als "flaming". Es wird das Internet zur Tarnung verwendet um andere anzugreifen. Momentane Meinungen und Standpunkte werden viel verfasst und versendet. Durch die asynchrone Form Kommunikation entstehen auch große Mengen an unnötigen und Nachrichten da zum Beispiel Fragen gestellt die sich mit der kurz darauf folgenden von selbst geklärt haben. Auch Missverständnisse treten nicht so wortgewandte Ausdrucksweise der Benutzer häufiger Durch das Fehlen der nonverbalen Kommunikation ist dem Gegenüber oft gar nicht möglich eine richtig zu deuten. Sarkastische oder ironische Nachrichten nur mit Hilfe der vorher erwähnten Emoticons solche identifiziert werden.
Nachdem noch immer das Bild eines isolierten lebensfremden und vereinsamten User durch die Medien verbreitet wird soll in diesem Abschnitt werden den Irrglauben anhand einer Studie von (1995) zu widerlegen. Auch die Annahme dass CVK einen negativen Einfluss auf die Psyche und das Leben des Benutzers nimmt dieses Bild aufrecht. Die Technik wird oft Sündenbock für gesellschaftliche Probleme wie zum Beispiel Beziehungs- und Kommunikationsunfähigkeit oder den Zerfall der benutzt ohne die Hintergründe kritisch auf ihre zu untersuchen. Die Frage die sich in Zusammenhang stellt ist: Kann eine technische Entwicklung die CVK wirklich bestimmte Bedürfnisse des Menschen stark verändern dass es zu einer deutlichen seiner Persönlichkeit kommt? Es ist natürlich nicht diese Frage eindeutig zu beantworten da einerseits Entwicklungen durch den rasanten Fortschritt sehr schwer sind und andererseits noch zu wenige Erkenntnisse eventuelle Langzeitfolgen zur Verfügung stehen. Es hat jedoch zum Beispiel gezeigt dass das in 1980er Jahren verbreitete BTX -System die Benutzer nicht davon abgehalten hat Grundbedürfnissen wie zum Beispiel den Einkauf von oder den Kontakt mit Mitmenschen nachzugehen.
Eine Befragung die dieses Erkenntnis ebenfalls wurde von Kneer (1994) durchgeführt. die untenstehende zeigt ein Ergebnis aus dieser Befragung die 24 verschiedene Newsgroups gepostet wurde wobei die "Wieviele Kommunikationspartner haben Sie bisher getroffen?" untersucht
Kommunikationspartner
Anzahl
Prozent
weniger als 5
87
30
5-10
91
30
mehr als 10
120
40
Gefundene Kommunikationspartner Kneer (1994)
Das Ergebnis zeigt also dass nicht einer Vereinsamung der Benutzer gesprochen werden kann eine Ausweitung der Kontakte durch die CVK Detailliertere Aufschlüsse soll nun die vorgestellte Studie
Einige der Fragestellungen der Studie: a) Sind Netznutzer besonders isoliert und b) Ersetzen Netz-Kontakte die "echten" Kontakte? c) Führt Netznutzung zu immer mehr d) Dient Netznutzung der Realitätsflucht?
Die 332 Probanden bestanden aus 96% im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. zwei Drittel verfügten über eine höhere Bildung arbeiteten im Bereich der Informationstechnik . Beantwortet wurde eine standardisierte Befragung die in gedruckter als auch in 15 verschiedenen verteilt wurde. Nun sollen die Ergebnisse etwas beleuchtet werden.
Sind Netznutzer besonders isoliert und einsam?
Die Hypothese dass Netznutzer besonders isoliert einsam wären konnte nicht bestätigt werden. Die waren gut sozial integriert hatten einen durchschnittlichen von 7 Personen und 32 Bekannten. 43% ihnen führte eine feste Beziehung. Bei Untersuchung langjährigen Netznutzern wurde ebenfalls noch keine Reduktion Kontakte festgestellt.
Auch bei MUD-Spielern konnte keine besondere und Einsamkeit nachgewiesen werden. Unterschiede zeigten sch Vergleich zu Nicht-Spielern in zwei Punkten. MUD-Spieler wesentlich jünger und stimmten eher der Aussage jemand anders sein zu wollen. Keine Unterschiede es bezüglich des Selbstwertgefühls Einsamkeit Freundeszahl Bekanntenzahl Partnerschaft.
Ersetzen Netz-Kontakte die "echten" Kontakte? Die oft behauptete Aussage dass die Kontakte durch die Netzkontakte abnehmen würden konnte belegt werden. Vielmehr zeigte sich dass es zu einer Erweiterung der Kontakte kam. Außerdem die Kommunikation über das Netz hauptsächlich mit geführt mit denen auch direkt kommuniziert wurde. die Probanden eine begrenzte Zeit im Netz konnte auch keine Realitätsflucht bestätigt werden. Die die sie im Netz verbrachten stellte eine zum Alltagsleben dar.
Führt Netznutzung zu immer mehr Netznutzung? Hier hat sich herausgestellt dass nach anfänglichen Euphorie hervorgerufen durch zum Beispiel den zum Internet oder Verbesserung der Verbindung die wieder abnimmt. Es stellt sich dann eine konstante Nutzungsdauer ein. Die meisten Befragten gehen davon aus dass sich ihr Zeitvolumen für Internetnutzung nicht verändern werde. Auch zeigte sich IRC und MUD zu den zeitintensivsten Aktivitäten gefolgt von Newsgroups und Email.
Dient Netznutzung der Realitätsflucht? Wie auch schon die vorigen Ergebnisse Fragestellungen zeigten ist die CVK als eine der alltäglichen Aktivitäten zu sehen. Es kann in diesem Zusammenhang nicht von einer Flucht der Realität gesprochen werden da ja das nicht nur als Kommunikationsplattform dient sondern zum geschäftliche Tätigkeiten benutzt wird.
Bei der asynchronen Kommunikation wird Raum Zeit überwunden. Somit ist keine zeitgleiche Anwesenheit Sender und Empfänger notwendig wie es bei synchronen Kommunikation der Fall ist. Dies bringt Nachteil mit sich dass die Aufmerksamkeit des nicht kontrolliert werden kann.
Die erste E-Mail wurde 1971 von dem Techniker Ray Tomlinson zwischen Rechnern die über das damalige ARPANET miteinander waren versandt. Tomlinson war es auch der @-Zeichen für den Emailversand definierte. Ein weiters Schritt setzte Eric Allmann welcher 1981 Sendmail programmierte. Mit dieser Software war es möglich Nachrichten mit einem Mailprogramm gleichzeitig in Netze zu versenden .
Die E-Mail Kommunikation basiert auf drei Protokolle . Ohne genauer in das Detail zu sind dies: SMTP zum Versenden und POP und IMAP zum Empfangen von Nachrichten.
E-Mail ist heutzutage zu der wichtigsten von CVK geworden. Ein großer Vorteil von gegenüber anderen Anwendungen der asynchronen Kommunikation sind Möglichkeiten der Editierung Formatierung und der Archivierung Nachrichten. Weiters ist die Anwesenheit des Empfängers notwendig. Die Nachricht verweilt auf den Mailserver Providers und bei Aktivierung des Mail Programms Empfänger kann dieser die Nachricht auch Tage abrufen. Gegenüber einer nicht elektronischen Form der wie etwa die Post bringt E-Mail den mit sich den Empfänger innerhalb kürzester Zeit Nachricht übermitteln zu können. Und das in entferntesten Winkel der Welt.
Wegen der raschen Entwicklung des Internet vom Marktforschungsunternehmen IDC für das Jahr 2005 Versand von rund 36 Milliarden E-Mails pro prognostiziert. Im Jahr 2000 verfügten rund 505 Menschen weltweit über ein E-Mail Postfach im 2005 soll es bereits 1 2 Milliarden Briefkästen geben .
Aufgrund dieser Zahlen wird E-Mail auch beliebter bei Unternehmungen für Werbeaussendungen. Somit kann mit wenig Aufwand eine Großzahl von Menschen und erspart sich das Drucken und versenden Werbesendungen über die Post. Ein großes Problem dass manche unseriösen Unternehmungen ein leichtes Spiel um eine E-Mail Adresse ausfindig zu machen massenhaft Werbemails ( Spam ) versenden und somit den elektronischen Briefkasten Um sich diesen lästigen Werbemails zu entziehen man sich einen Account bei einem der kostenlosen E-Mail-Diensten zulegen und diese bei E-Mail im Internet verwenden.
Mit Hilfe von nicht-computervermittelten Medien ist sowohl zeitlich als auch finanziell sehr aufwendig großes Publikum zu erreichen. Mit den Mailinglisten beziehungsweise Newsgroups ist dies möglich gemacht Es gibt eine sehr hohe Anzahl an Diese sind nach Themen geordnet. Besteht Interesse einem Thema so trägt man sich in Liste mit seiner E-Mail Adresse ein. Sobald einen neuen Beitrag schreibt schickt er diesen einen zentralen Verteiler. Diese Verteiler sind meist welche die Nachrichten entgegennehmen und automatisch diesen alle eingetragenen E-Mail Adressen weitersendet. Somit erhält Teilnehmer den Beitrag.
Mailinglisten gehören wiederum zu den asynchronen und haben den Vorteil dass die Beiträge zum eigenen Postfach gelangen und der Empfänger selbst in der Hand hat wann er Beiträge liest oder welche er löschen will. der Regel sind Mailinglisten öffentlich und man sich einfach an. Es gibt jedoch auch Diskussionsgruppen. Um an diesen teilnehmen zu können erst eine Teilnehmerberechtigung beim Verwalter dieser Liste werden. Der Verwalter hat noch die Möglichkeit zu filtern.
Die Anmeldung erfolgt üblicherweise durch eine an das entsprechende Mailinglistenprogramm. Die selbst geschriebenen werden einfach an den Verteiler geschickt.
Mailinglisten bringen aber auch einige Nachteile sich. So weiß man nie über die und der Verlässlichkeit der Liste Bescheid. Ein Nachteil ist dass es bei sehr stark Listen zu einer Informationsüberflutung kommt und das herauszufiltern ist dann schwierig. Zu erwähnen wäre die Frage wie vertrauenswürdig so eine Mailingliste Das kann man im vornhinein nicht wissen.
Als Geburtsstunde des Usenets wird das Jahr 1978 genannt da in selbigen ein Programm UUCP in das UNIX -Betriebssystem integriert worden ist. Dieses Programm ermöglicht Austauschen von Daten über die Telefonleitung.
Zuerst vor allem von Forschern und verwendet wuchs das Datenaufkommen in den folgenden stark und es wurden Diskussionsgruppen für alle Themen gegründet da der Zugang auch für offen war welche nicht an einem ARPA beschäftigt waren .
1980 waren 15 Rechner an das angeschlossen 1985 bereits 1300. Heute besteht praktisch allen mit dem Internet verbundenen Rechnern die das Usenet mit seinen mehr als 15.000 zu nutzen. Im März 2003 wurden in bei Usenet.at registrierten Newsgroups der österreichischen Hierarchie 30.000 Postings mit einem Umfang von über Megabyte versandt .
Das Usenet ist ein dezentralisiertes Netz Diskussion - Themen werden von keinen Organisationen Medienanstalten vorgegeben; das Interesse der beteiligten Personen das Netz. Anderes als bei anderen Medien hierbei auch ein Rückkanal welcher den Usern Möglichkeit zur asynchronen Interaktion mit anderen Usern Der Rückkanal ist beim Usenet nicht nur sondern existenziell - jeder Beitrag einer Person dann allen Usenetbenützern zur Verfügung und als bilden diese das Netz.
Mit dem Usenet steht dem Anwender der effizientesten Möglichkeiten sich themenspezifisch mit Informationen versorgen zur Verfügung. Hauptgrund dafür ist die Struktur welche fein gegliedert ist. Wichtigste Metagruppen Wissenschaft (sci.*) Freizeitgestaltung (rec.*) Computer (comp.*) sozialen (soc.*) oder Neuigkeiten (news.*)
Die Gruppen der alt.*-Hierarchie enthalten ebenfalls Diskussionsgruppen sie dienen unter anderem aber auch Austausch von Dokumenten Bilder oder Musikdaten.
Dazu parallel existiert noch eine Gliederung Ländern. Die dazugehörigen Gruppen beginnen mit den welche auch beim DNS verwendet werden. Beispielsweise at für Österreich de für Deutschland ch für die Schweiz oder uk für Großbritannien. In diesen länderspezifischen Newsgroups im Allgemeinen erwartet dass Postings in der des jeweiligen Landes geschrieben werden. Fragen in Sprachen werden zwar beantwortet aber mit einem auf die Landessprache gesehen.
Es gibt zwar grundlegende Verhaltensregeln für Benützung die sogenannte Netiquette welche den Richtlinien für den Umgang anderen Personen und technische Details vorgibt; diese aber zum Bedauern vieler Benutzer nicht immer
Die Diskussionen werden von den Usern und geführt jedoch über die Qualität und Wahrheitsgehalt der angebotenen Informationen kann keine generelle getroffen werden.
Positiv für diese Art der Kommunikation das Fehlen von Werbung und von kommerziellen Dadurch und durch die vielen subjektiven Meinungen Usern entsteht eine quasiobjektive Betrachtung von Dienstleistungen und Technologien welche Nachteile und Probleme sofort legen und so andere User vor zum Fehlkäufen bewahren kann.
Die Diskussion lebt von den Anwendern Experten und den Neulingen welche sich über Probleme und Hilfeaufrufen austauschen. Hat man schon kostenpflichtige Hotline kontaktiert so erhebt sich hier Frage warum Experten ihr Wissen unentgeltlich zur stellen. Diese Hilfsbereitschaft ist ein äußerst interessanter menschlichen Handelns. Durch diesen virtuellen Bekanntenkreis von mit demselben Interesse(n) kann man doch bei frequentierten Newsgroups innerhalb von Minuten eine hilfreiche erwarten.
Die synchrone Kommunikation überbrückt räumliche Distanzen. gibt es keine zeitlichen Verzögerungen abgesehen von Interferenzen welche eine fehlerfreie Dekodierung verhindern. Ein der synchronen Kommunikation ist die zeitgleiche Anwesenheit Sender und Empfänger. Der Sender kann sich sicher sein die Aufmerksamkeit des Empfängers gesichert haben. Weiters ist auch die Aufmerksamkeit des gesichert.
Chatten kommt aus dem englischen und bedeutet Es gehört zu den populären Diensten des und gehört zu den synchronen Kommunikationsarten. Als des Chats gilt der finnische Student Jarkko welcher 1988 an der Universität von Oulu IRC entwickelte. Er wollte damit eine Echtzeit-Diskussionsplattform Das IRC breitete sich von Skandinavien in USA aus. Bereits im selben Jahr war über das gesamte Internet bekannt. 1989 gab weltweit 40 IRC Server mit durchschnittlich 12 Online.
Einen großen Einfluss hatte die Herausgabe RFC 1459 "Internet Relay Chat Protocol" 1993 das IRC Protokoll erstmals der Öffentlichkeit zugänglich Im Jahr 1996 kam es dann zur großen Spaltung. europäischen Server spalteten sich von EFnet ab und bildeten das IRCnet. Was Userzahl betrifft überholte das IRCnet bereits im 2000 das EFnet. Über IRCnet waren 70.000 EFnet 50.000 User beteiligt .
Nach diesem kurzen geschichtlichen Exkurs stellt nun die Frage was IRC eigentlich ist. IRC ermöglicht es via Internet gleichzeitig mit Usern zu kommunizieren. Um ein einziges Durcheinander vermeiden ist das IRC in Kanäle unterteilt. Kanal kann einen frei wählbaren Namen besitzen. Kanalnamen beginnt in der Regel mit einem Es ist im Weiteren auch möglich private aufzubauen um nicht erwünschte User fern zu Im IRC erhält jeder einen Nicknamen welcher wählbar ist. In den verschiedenen Kanälen wird oder weniger über sinnvolle Themen diskutiert. Die pro Kanal ist praktisch begrenzt da alle untereinander aufgelistet werden und bei dementsprechend vielen würde nur wenig Zeit zum Lesen zur stehen.
IRC funktioniert nach den Client/Server-Prinzip. Das besteht aus einem weltweiten Netzwerk mit sehr Servern. Hierbei handelt es sich in der um UNIX-Workstations. In diesem Netzwerk werden die Userdaten und Nachrichten verwaltet. Am anderen Ende der so genannte Client das Programm mit User der Zugang zum weltweiten Netzwerk ermöglicht .
Die Sprache des IRC ist Englisch jedoch wird in vielen Kanälen in jeweiligen Landessprache gesprochen. Mit der Zeit hat unter den Chattern eine eigene Sprache entwickelt. wird alles klein geschrieben. Oft wird auch Dialekt gesprochen. Ebenfalls sehr beliebt ist eine von Satzzeichen wie etwa Ruf- beziehungsweise Fragezeichen. oft in Chatrooms sind Ausdrücke zu finden zwischen zwei "*" zu finden sind. Diese dienen zur Darstellung von Zuständen. Die drei Kurzformen sind: *lol* (laughing out loud) *rofl* on floot laughing) und *g* (grin) wobei trotz ihrer englischsprachigen Herkunft auch im deutschen verwendet werden. Um Emotionen darzustellen werden so "Emoticons" verwendet. Es gibt zahlloser solche "smilies" "frownies" für die verschiedensten Situationen.
So mancher Einsteiger im Bereich Chat anfangs seine Schwierigkeiten haben manch einer Diskussion folgen. Mittlerweile kann man diese Abkürzungen auch in manchen E-Mails finden .
Die Abkürzung MUD stammt aus der Rollenspielwelt und stand für Multi User Dungeon . Heute sind für das Kürzel noch mehrere andere Bezeichnungen dazugekommen. Ein MUD ein one-to-many Kommunikationsweg.
Die erste Generation von MUDs funktionierte gesehen aus einer Kopplung von Chat Clients Spielen aus dem Genre der Rollenspiele und Textadventures . Die Textadventures bestehen aus Rätseln die Spieler mit Kombinieren und Detektivarbeit lösen kann. versetzen den Spieler in den Charakter von oder mehreren Spielfiguren und sind vom Aufbau Spielziel her ähnlich der Adventures. Beiden Spielarten jedoch einen vorbestimmten fix ausprogrammierten Spielweg es jedoch die Möglichkeit mit anderen Menschen zu (Hitzing 2002).
Ein MUD ist typischerweise ein zentraler in den sich die Mitspieler einloggen. Dann die Mitspieler für ihre Spielfigur einen Namen einen Charakter auswählen oder einen neuen erschaffen. diese Spielfigur interagiert der Spieler dann mit vom Spielgründer erschaffenen "toten" Umgebung und den Mitspielern. Je nach Art des MUDs kann Spieler mit den anderen kämpfen miteinander reden zur Lösung eines bestimmten Problems vorschlagen Informationen oder Fragen stellen.
Das Konstrukt des MUD ist sozial interessant stellt es doch einen Mikrokosmos der Personen da. Die Möglichkeit mit anderen Allianzen bilden um sich selbst zu schützen oder auch andere Spieler anzugreifen um einen Vorteil erlangen und "zu gewinnen" ist ein Spiegel Gesellschaft.
Besonders ist noch dass der MUD läuft egal ob man persönlich mitspielt oder Ein Spiel in einem MUD kann man abspeichern steigt man aus so entwickelt sich MUD durch das Spielen der anderen User Dies kreiert immer neue Szenarien an die der Spieler bei seinem nächsten Einstieg schnell muss um weiterzukommen. Deshalb ist ein MUD eine Mischform aus asynchroner und synchroner Kommunikation des Spielens ist er synchron und von Spielausstieg bis zum Wiedereinstieg ist er asynchron ja andere Spieler weitermachen.
Ein weiteres synchrones Kommunikationsmittel ist die Hierbei ist es möglich dass es zwei mehrere Personen an geographisch unterschiedlichen Orten ermöglicht synchron miteinander per Ton und bewegten Bildern kommunizieren. Ganz genau betrachtet geschieht die Kommunikation in Echtzeit da die Signale erst komprimiert versandt dekomprimiert werden müssen. Der Versand unkomprimierter Daten aufgrund der gegenwärtigen Übertragungskapazität nicht möglich. Diese Verzögerung behindert die Kommunikation aber kaum. Da die Übertragung von Ton und Bild eine Übertragungsrate gebraucht wird hatte es ein wenig gebraucht bis sich eine Videokonferenz für Unternehmen hat.
Auf Grund der heutigen Kapazität ist der Privatgebrauch von Videokonferenzen möglich geworden. Die Datenrate liegt meist zwischen 128kbps und 768kbps. einer Übertragungsrate von 128kbps sind Bildrate und der bewegten Bereiche schlecht. Bei steigender Datenrate allerdings der Einfluss von Bewegungen deutlich geringer 768kbps werden auch großflächige Bewegungen noch recht übertragen. Das Bildformat beträgt in der Regel Pixel. Im Internet besteht das Problem dass zur Verfügung stehende Bandbreite auch für andere zur Verfügung steht. Somit kann ein Engpass und Informationen gehen verloren. Um für die der verschiedenen Hersteller eine gemeinsame Basis für Kommunikation zu schaffen wurde ein Videocodierstandard (H.263) Dieser ist sehr effektiv und enthält die für die Kompression und Dekompression von Audio- Videodaten.
Bei Videokonferenzen wird zwischen zwei Arten Das wären die Desktop- Videokonferenzen die direkt den Arbeitsplatzrechner mit Kamera und Mikrofon installiert und zur Übertragung meist ISDN verwenden. Diese Art von Videokonferenzen wird den meisten Privatnutzern verwendet. Als zweites wären die Studio- Videokonferenzen zu erwähnen. Für diese spezielle Räume eingerichtet um eine bessere Qualität erzielen. Auf Grund dieser höheren Qualität werden Übertragung Breitbandnetze genützt. Im Gegensatz zu den Videokonferenzen werden die Studio- Videokonferenzen unter anderem der höheren Kosten hauptsächlich von Unternehmen verwendet
Untersuchungen der Telekom haben ergeben dass Videokonferenzen ein höheres Maß an Disziplin in Gesprächsführung zu erkennen ist. Die Anzahl der und Überschneidungen ist also niedriger bei Videokonferenzen bei normalen Face-to-face Arbeitssitzungen. Studien von Wissenschaftlern behaupten genau das Gegenteil. Weitere Unterschiede zwischen und Face-to-face Konferenzen sind (Weinig 1996; Meyer
In Videokonferenzen wird in kürzerer Zeit mehr miteinander geredet. Der Grund dafür liegt allem an den weitaus kürzeren Pausen im
Die Gesprächsbeteiligung ist eher gleichmäßig verteilt.
Die Häufigkeit der nonverbalen Zeichen ist Videokonferenzen ebenfalls erhöht. Dies sollte jedoch vermieden bei Übertragungen langsamer Leitungen um längere Verzögerungen der Übertragung zu vermeiden.
Vor allem ungeübte Teilnehmer empfinden Videokonferenzen unnatürlich und es besteht die Gefahr der Solidarität).
Die Qualität der erarbeiteten Lösungen ist Teil besser. Es liegen aber in gewissen auch gegenteilige Befunde vor(zum Beispiel: in der
Für Unternehmungen aber auch für Privatpersonen sich durch Anwendungen von Videokonferenzen gewisse Vorzüge
Eine Reduktion der Reisekosten und Reisezeit 10-20%). Dies trifft vor allem bei Routinebesprechungen
Größere Flexibilität und Geschwindigkeiten im Prozess Entscheidungsfindung.
Ein weiterer Vorteil stellt die Videokomponente Man verspricht sich daraus eine bessere (nachhaltigere) und eine effektivere Kommunikation und Einflussnahme (im zu Brief Telefon E-Mail etc.) durch Verfügbarkeit Zeichen die in das Gespräch mit einfließen.
Wie bei den meisten computervermittelten Kommunikationsarten es aber nicht nur Vorteile sondern auch beziehungsweise Probleme. Einige dieser Probleme bei Videokonferenzen (Fussel & Benimoff 1995; Meyer 1999):
Bei Videokonferenzen treten vielfältige Kommunikationsprobleme auf Beispiel: die Steuerung des Rederechts wird ohne Blickkontakt erschwert auf Grund der Zeitverzögerung und gewohnter Gesten kann es zu Unsicherheiten bei führen oder einige Handlungsoptionen (Seitengespräche) entfallen.
Es besteht kein gemeinsamer physikalischer und Kontext dadurch sind einige universelle Handlungsprobleme (zum Begrüßung) nicht mehr wie gewohnt zu lösen.
Kommunikations- und Handlungsprobleme führen schnell zu die zum Teil bewusst übergangen werden um einen gewissen Aufwand zu entziehen.
Zusammenfassend wäre zu sagen dass Videokonferenzen eigene Gesetzesmäßigkeit aufweisen und bei Beachtung dieser einige Vorteile in der Kommunikation ergeben. Werden jedoch ausgenützt hat es keinen Sinn Videokonferenzen
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