Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Konstantin I. (* Geburtsjahr unbekannt in Syrien † 9. April 715 in Rom ) wurde am 25. März 708 als Papst inthronisiert.
Er muss bereits unter Papst Agatho ein hochgeschätztes Mitglied der Kirche gewesen da er Mitglied der päpstlichen Delegation auf 3. Konzil von Konstantinopel war.
Über Konstantin den letzten byzantinischen Vasallenpapst ist wenig bekannt. Auf Anordnung dortigen Kaisers Justinian II. besuchte er im Jahre 710 in zweiter Regierungszeit Byzanz womöglich um die Ergebnisse Konzils Quinisext zu bestätigen.
Konflikte gab es mit dem Erzbischof von Ravenna da dieser sich dem Papst nicht wollte; mit Benedikt von Mailand dem mailändischen der vom Papst forderte die Bischöfe von selbst einzusetzen; und mit dem Nachfolger Justinians byzantinischen Kaiser Bardanes Philippicus der von ihm verlangte der Glaubensdefinition des Dritten Konzils von Konstantinopel abzuschwören.
Der Papst sollte für die Einhaltung Beschlüsse des Konzils von 692 sorgen da Kaiser zugetragen worden war dass besonders die Sergius I. und Johannes VII. die Lehrsätze zur Disziplin ablehnten oder halbherzig befolgten. Bei den Verhandlungen tat sich gewisser Diakon Gregor (später Papst Gregor II. ) hervor und bot eine Kompromisslösung die Seiten anerkennen konnten. Der Aufenthalt in Konstantinopel sollte für 1250 Jahre der letzte Besuch Papstes bei der Ostkirche sein (erst Paul VI. besuchte Istanbul im Jahre 1964).
Die gute Beziehung zu Ostrom war nur von kurzer Dauer da Justinian II. einer Gruppe Soldaten erschlagen wurde (4. November Sie setzten Philippikos Bardanes der ein überzeugter Monothelet auf den Kaiserthron worauf ein neuer ausbrach. Nachdem der neue Kaiser dem Exarchen von Ravenna aufgetragen hatte den Monotheletismus in Rom einzuführen kam es zu Straßenschlachten. Papst Constantinus holte daraufhin eine große Priester in die Stadt die sich den Demonstranten mit Kreuzen und Evangelien in den stellten und zum Frieden mahnten.
Eine große Erleichterung für beide Seiten 713 der Sturz Philippikos. Der neue Kaiser II.) bestätigte die Abmachungen Kaiser Justinians II. versöhnte somit die verfeindeten Lager.