Vom Ostrand des Oberzentrums Braunschweig erstreckt die rund 60 Ouadratkilometer große Gemeinde bis den nordwestlichen Elm. Der Ort ist aus Gemeinden zusammengewachsen der Dorfgemeinde mit 65 Häusern der Gutsgemeinde mit 7 Häusern. Die Endung zeigt an dass der Name bis etwa 500 entstanden ist. Die Siedlungsgeschichte ist allerdings älter wie ein Urnengräberfeld am Ehlerberge südwestlich Ortes belegt. Im Jahre 1302 wird Cremlingen als "Cremlinge" überliefert während im 14. Jahrhundert urkundlich als "Cremninge" vorkommt.
Vorteilhaft für ihre Entwicklung war die an der alten Handelsstraße die im Mittelalter Köln über Braunschweig nach Magdeburg führte. Hier wurde hauptsächlich mit Getreide welches auch auf den Äckern Cremlingens angebaut Von der hiesigen Getreidewirtschaft profitierten besonders die von Veltheim und das Kloster Riddagshausen das 1308 zwei zehntfrei Hufen und eine Wort erhielt. Dazu kam später Land derer von herzogliche Lehen. Land wurde auch vom Halberstädter als Lehen übertragen worden auf dessen Diözesangebiet lag.
Die Pfarrkirche deren Patrozinium unbekannt ist vom Archidiakon des Bannes Lucklum verwaltet. Ein Pfarrgeistlicher wird 1302 mit Lubertus quon-dam plebanus urkundlich greifbar. Der Turm mit Satteldach achtseitiger Laterne und das Kirchenschiff zeigen spätromanische während der Chor romanisch ist.
Kurz nach der Jahrhundertwende stieß die Erdölbohrgemeinschaft in 410 Meter Tiefe auf eine mit 34° warmem Wasser. Die Heilkraft wurde der Presse ausgiebig diskutiert und es kam Traum von einem Heilbad auf. In den Jahren versuchte der Cremlinger Arzt Ernst Matheis Badebetrieb zu organisieren - Pläne die der Weltkrieg durchkreuzte. 1973 wurde das Gelände dem (jetzt aufgelösten) Truppenübungsplatz zugeschlagen. Vergeblich versuchte man die Quelle Sand abzudichten: Noch heute sprudeln stündlich etwa Liter ungenutzt in die Landschaft. Inzwischen hat Naturschutzbehörde das Gebiet zum schützenswerten Biotop erklärt. Einschnitte in die Landschaft ergaben sich mit Bau der "Weddeler Schleife" der Autobahn A39 und der Umgebungsstraße.
Mehr als 500 Mitgleider der Gemeinde nehmen an einem CD-Projekt namens "Wie klingt teil. In mehreren Dörfern der Gemeinde gibt neben den traditionellen Chören mehrere Chöre die moderner Musik verschrieben haben.