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Cuenca (Ecuador)


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Cuenca (von span. cuenca "Becken") ist mit 200.000-300.000 Einwohnern die Stadt Ecuadors und Hauptstadt der Provinz Azuay. Sie südlich von Quito ihrem Namen entsprechend in einem andinen Hochlandbecken in 2.500 bis 2.600 m Der Tomebamba durchfließt die Stadt die kleineren Machangara Yanucay und Tarqui passieren den Nord- Südrand der Stadt.

Cuenca wurde 1557 durch den Spanier Gil Ramírez Davalos Santa Ana de los Cuatro Ríos de gegründet. Den Auftrag dazu hatte er Vizekönig von Peru Hurtado de Mendoza erhalten vor seinem Amtsantritt 1555 im spanischen Cuenca hatte.
Etwa 50 Jahre zuvor hatte hier blutigen Kämpfen der Inka Tupac Yupanqui die Canari-Indianer unterworfen. An Stelle der Canari-Siedlung Guapondelig wurde nun Tomebamba religiöses und kulturelles Zentrum am Hauptweg von Cuzco nach Quito errichtet. Als 1547 die spanischen Chronisten Tomebamba erreichten lag die Stadt Trümmern. Schuld daran war vermutlich der Inka-Erbfolgekrieg Huascar und Atahualpa bei dem sich die Canari-Indianer auf Seite des unterlegenen Huascar gestellt hatten worauf Strafexpedition des siegreichen Atahualpa folgte. Der deutsche Dr. Max Uhle entdeckte 1925 Grundmauern des Pumapungo und des Viracocha-Tempels. Auf den Grundmauern Palastes befindet sich heute ein Museum der Zentralbank.

Am 3. November 1820 wurde Cuenca durch Simón Bolívar für unabhängig erklärt. Vierzig Jahre später rund 2.000 französische Jesuiten nach Cuenca die sich auf friedliche niederließen.


Cuenca Neue Kathedrale

Am wichtigsten Platz der Stadt der Abdón Calderón befinden sich die 1557 begonnene und die 1885 begonnene aber wegen diverser Erdbeben nicht fertiggestellte neue Kathedrale sowie Behörden der Provinz- Stadtverwaltung in repräsentativen Gebäuden des "republikanischen Stils" 19. Jahrhunderts. Die Altstadt wurde 1999 auf die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen. Cuenca gilt als "Athen Ecuadors".

Wirtschaftlich ist Cuenca ein bedeutendes nationales der Keramikindustrie der Hut- und Korbflechterei (ähnlich Panama-Hüten ) der Lederverarbeitung und der Schmuckherstellung in und Silber. Aus Cuenca und Umgebung stammen viele der ecuadorianischen Arbeitsemigranten in den USA Europa.

Der einzige Olympiasieger Ecuadors überhaupt der Jefferson Perez lebt und trainiert in Cuenca. gewann am 26. Juli 1996 in Atlanta die Goldmedaille im 20-km- Gehen und wurde 1999 in Sevilla Vize- und 2003 in Paris Weltmeister in derselben Disziplin. Im Anschluss an Olympischen Spiele von Atlanta hatte der umjubelte Nationalheld die 459 von Quito nach Cuenca zu Fuß zurückgelegt.




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