Der Andenschakal ( Pseudalopex culpaeus früher Dusicyon culpaeus ) auch als Andenfuchs Feuerlandfuchs Magellanfuchs Culpeo oder Culpeofuchs bezeichnet ist der hinter dem Mähnenwolf zweitgrößte Wildhund Südamerikas . Es handelt sich jedoch um keinen Schakal ; gestaltlich ähnelt er eher einem Fuchs als einem Schakal.
Ein Andenschakal hat eine Kopfrumpflänge von cm hinzu kommen 40 cm Schwanz. Die ist grau. Über den Rücken zieht sich dunklerer Streifen der aber meistens nur schwach ist. Kennzeichnend für die Art sind ein Kinn und rötlichbraune Beinseiten.
Verbreitet ist der Andenschakal von Ecuador und Peru über Bolivien bis nach Chile und Argentinien. Er bewohnt bevorzugt die der Anden in Höhen zwischen 1000 und 4500 Hier lebt er in offenem Gelände und nicht all zu dichten Laubwäldern. Auch auf Insel Feuerland lebt er als eines von wenigen Landsäugetieren.
Die Ernährung des Andenschakals hängt von Lebensraum ab. Die nördlichen Populationen sind reine die sich von Kaninchen und Nagetieren ernähren von Vögeln Eidechsen Insekten und Aas. Im des Verbreitungsgebiets fressen Andenschakale auch pflanzliche Kost; Feuerland beträgt dieser Anteil etwa 30%.
Andenschakale leben in Gruppen die von Alpha-Paar geführt werden das als einziges Nachwuchs Die Führung eines Rudels vererbt sich auf Nachkommen während Männchen die Gruppe verlassen müssen. Wurf umfasst etwa fünf Junge.
Bei Farmern gelten Andenschakale als Gefahr ihre Schafe doch in Wirklichkeit sind Angriffe auf extrem selten. Trotzdem wird der Andenschakal in Gegenden stark bejagt und ist in stark Regionen dem Aussterben nahe gebracht worden. Die als Ganzes gilt aber nicht als bedroht.