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Cuno Raabe


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Dr. Cuno Raabe (* 5. Mai 1888 in Fulda ; † 3. Mai 1971 in Gersfeld (Rhön)) war ein deutscher

Leben

Cuno Raabe stammte ais einem katholischen Elternhaus. Während des Studiums der Rechtswissenschaften in Freiburg im Breisgau München und Marburg wird Raabe Mitglied der Zentrumspartei . Nach Promotion und dem zweiten Staatsexamen (1914) ist der als nicht militärdiensttauglich ausgemustert wird und nicht als Soldat am 1. Weltkrieg teilnehmen muss in der Verwaltung Berlins Dort wird er 1920 Magistratsrat für Kultur Soziales. Als Mitglied des preußischen Provinziallandtag befreundet sich mit Carl Friedrich Goerdeler .

1926 wird Raabe Oberbürgermeister von Hagen (Westfalen). 1933 verbietet die Stadtverwaltung unter Leitung nach der so genannten Machtergreifung durch die Nationalsozialisten eine mit dem Zusatz: Für Juden und Jesuiten verboten! beworbene Wahlkampfveranstaltung Joseph Goebbels . Der Vorschlag der NSDAP die Worte und Jesuiten zu streichen reicht ihm nicht aus. Veranstaltung bleibt verboten. Schon im April 1933 Raabe deshalb von der Gestapo in so genannte Schutzhaft genommen und im August aus dem entlassen. Als Vorwand dient die Behauptung er sich als Vorsitzenden des Aufsichtsrats der örtlichen Verkehrsbetriebe der Untreue schuldig gemacht. Das Strafverfahren endet mit Freispruch . Danach ist Raabe mit seiner Familie die Unterstützung von Verwandten angewiesen. Erst 1938 er eine Anstellung bei einem Brennstoffvertrieb in

Bereits 1934 schließt sich Cuno Raabe Widerstandskreis um Goedeler an. Für den Fall Gelingens des Umsturzversuchs vom 20. Juli 1944 ist er als Reichsverkehrsminister vorgesehen. Nach Scheitern des Attentats wird er zur Fahndung und vor dem Volksgerichtshof unter Anklage gestellt. Im November 1944 wird er Königsberg verhaftet. Zufällig verbrennt bei einem Bombenangriff Berlin seine Strafakte. Wohl deshalb vielleicht aber weil Hitler die Abrechnung mit der katholischen Kirche ihren Anhängern auf die Zeit nach dem genannten Endsieg verschieben wollte entgeht Cuno Raabe dem und der Hinrichtung. Er wird 1945 beim der sowjetischen Truppen aus der Einzelhaft im Reichssicherheitshauptamt befreit.

Im September 1945 beginnt Raabe mit Aufbau der CDU in Hessen und Franken. 1946 wird Vorsitzender der Landesgruppe Fulda. Von 1946 bis ist er Oberbürgermeister seiner Geburtsstadt und zugleich 1952 Mitglied des hessischen Landtags und dessen Vizepräsident. Nach dem Rückzug dem politischen Leben (1962) verleiht ihm seine das Ehrenbürgerrecht . Cuno Raabe verstirbt im 83. Lebensjahr eines Kuraufenthalts.

Literatur

  • Wiest-Raabe Brigitte: Dr. Cuno Raabe im Widerstand . Fuldaer Geschichtsblätter 60 (1984) S. 174

Weblinks

Siehe auch: Liste der Beteiligten des Aufstandes vom 20. 1944 Widerstand gegen den Nationalsozialismus



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