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Curare


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Curare stellt eine Sammelbezeichnung verschiedener Gifte dar von den Indios Ecuadors als Pfeilgift genutzt um Tiere zu jagen. Hergestellt wird Curare eingedickten Extrakten von Rinden und evtl. auch verschiedener südamerikanishcer Lianenarten . Dabei werden die Curare-Arten aufgrund der der Gifte in Tubocurare und Calebassencurare aufgeteilt.

Tubocurare wird aus der Rinde der Art Chododendron tomentosum sowie verschiedener Menisspermaceen gewonnen. Die Hauptkomponente das Tubocurarin welches auch in der Chirurgie verwendet wird.

Calebassencurare wird aus Strychnos -Arten gewonnen und enthält verschiedene Strychnosalkaloide wie Alloferin oder das Toxiferin.

Wirkung von Curare

Curare ist ein sogenannter kompetitiver Blocker Acetylcholin-Rezeptors. Das heißt es besetzt die Bindungsstellen Acetylcholin ohne den Rezeptor zu aktivieren. Eine durch den eigentlichen Agonisten des Rezeptors das Acetylcholin kann somit nicht mehr stattfinden. Acetylcholin der Transmitter an der neuromuskulären Endplatte der Synapse zwischen motorischen Nerven und Muskel . Deswegen bewirkt Curare Muskellähmungen. Zum Tode letzten Endes Atemstillstand durch Lähmung der Atemmuskulatur. zentrale Nervensystem bleibt weitgehend intakt. In der Chirurgie Curare als Muskelrelaxans eingesetzt. Es ersetzt keine Narkose da der Patient bei Bewußtsein bleibt.

Das Gift zeigt keine Wirkung wenn gegessen wird aus diesem Grunde können Tiere durch Curare getötet wurden gefahrlos verzehrt werden.




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