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Dämon


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Der Begriff Dämon (v.grch.: daímon 1. übernatürliches Wesen 2. Wirkkraft) war eine Götterbezeichnung die im Laufe der Zeit "Göttern" entgegen gestellt und damit negativiert wurde.
Dämonen waren angesiedelt am Rand bzw. der Zivilisation von abschreckendem Äußeren bzw. Mischwesen . Wenn sie auch nicht wie Götter werden kann der Mensch doch mit ihnen bzw. sich durch Amulette vor ihnen schützen. antiken Griechenland wurden Dämonen zuerst in allen gesehen (übernatürliches Wesen) z.B.: Blätterrauschen im Wind ... später nur noch als Wirkkraft in Vorgängen oder Prozessen. z.B. Gärung von Mich Alkohol Verwesung Verwitterung Alterung ... Im Alten gelten Dämonen als Teil der Weltordnung indem der Ursprung von Krankheit und auch Tod zugesprochen wird. Der Zoroastrismus entfaltet eine eigenständige Dämonologie etwa in Form der Dämonin Drug ( Lüge ) der Leichenhexe Nasu oder der Zornesgestalt Aesma Daeva Asmodeus . Während noch Plato Dämonen als Mittlergestalten zwischen Göttern und begreift verstärkt sich mit dem antiken Judentum und Christentum die negative Einschätzung der Dämonen.

In der christlich-jüdischen Vorstellung ist ein Dämon ein böser der Menschen in Besitz nehmen kann.

Die Kirche nahm die Dämonenvorstellung auf sie die Dämonen als von den Heiden verehrte Götter begriff und das heidnische Pantheon christlich interpretierte. Andererseits plazierte sie die zwischen Engel und gefallene Engel was Augustinus (civ. VIII-X; De divinatione daemonum) ausführte.
In der Auseinandersetzung mit den Götterwelten Völker sah die Kirche dämonologische Auseinandersetzungen als Notwendigkeit an. Sie entfaltete u.a. die augustinische von der Fortpflanzung der Dämonen durch Incubi und Succubi in Anlehnung an Genesis 6 1-4.
Summen wie Thomas von Aquins summa theologiae bildeten die theoretische Grundlage Hexenverfolgungen .
Die Kirchen der Reformation nahmen an der mittelalterlichen Dämonenvorstellung keinen im Verlauf der Aufklärung wurde sie verabschiedet ( Christian Thomasius Vom Laster der Zauberey). Im Fundamentalismus zeigt sie sich weiter stark verankert.

Auch das Judentum entwickelt dämonische Vorstellungen aus Talmud und Midrasch. So entfaltet der Sefer Bezug auf Hexen Gespenster und Werwölfe. Kabbala und Sohar interpretieren die Welt als mit dämonischen Mächten.

Der Islam sieht die Dschinnen als dämonische aus dem Feuer geschaffene an die neben Engeln Teufeln und Menschen eine eigene Bedeutung haben. Sie können Menschen verkehren; böse Dschinnen gelten als Teufel sayatin ). Salomo machte sie sich lt. Koran 34 als erster dienstbar.
Häufig erscheinen sie als kriechendes Getier Hunde und Windhosen. Dschinnen werden auch positiv So zeigte sich Mohammed zunächst besorgt über den Vorwurf nur einem Dschinn besessen zu sein.

In der Informatik ist Daemon die Bezeichnung für ein Programm das Hintergrund abläuft und bestimmte Dienste zur Verfügung



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