Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dünkirchen Hafenstadt an der französischen Kanalküste nahe der Grenze zu Belgien; französisch: niederländisch: Duinkerken oder Duinkerke.
Dünkirchen zählt mehr als 200.000 Einwohner vom Hafen und großen Industrieansiedlungen und beherbergt Universität mit ca. 10.000 Studenten. Historische Bedeutung Dünkirchen zu Beginn des Zweiten Weltkrieges als sich von hier aus das Expeditionskorps und Teile der geschlagenen französischen Armee der deutschen Armee im Rahmen der Operation (s.u.) nach England retten konnten.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Dünkirchen im Jahrhundert als Fischersiedlung. Dank seiner strategisch günstigen am Eingang zum Ärmelkanal entwicklete sich der Ort rasch: 960 eine Stadtmauer 1233 das erste Rathaus errichtet. wichtiger Wirtschaftszweig Dünkirchens war über Jahrhunderte der Heringsfang .
Andererseits weckte die Lage der Stadt je her Begehrlichkeiten. Im Laufe ihrer Geschichte die „dütschsprachigen” (niederfränkische bzw. niederländische Mundart) Bewohner zu Flandern Burgund den spanischen und den österreichischen Niederlanden England und zuletzt 1662 zum französischsprachigen Frankreich . Von da ab wurde es mit Festungswerken umgeben. Im 17. und 18. Jahrhundert Dünkirchen ein Stützpunkt der französischen Korsaren . Im 19. Jahrhundert stieg die Stadt drittgrößten Hafen Frankreichs auf.
Bereits im 1. Weltkrieg war die Stadt Ziel deutscher Bombardements. zweiten Weltkrieg im Frühjahr 1940 wurde Dünkirchen bei den Kämpfen zwischen deutschen und der eingekesselten britischen Armee weitgehend
Britische Kriegsgefangene bei Dünkirchen - Juni 1940
Im Verlauf des Frankreichfeldzuges erreichten die Panzertruppen des Generals Heinz Guderian am 20. Mai 1940 die Kanalküste bei Abbéville. Damit war gesamte britische Expeditionskorps unter General Lord Gort restliche Teile der französischen Armee unter General in der Region um Dünkirchen eingekesselt.
Aus bis heute nicht ganz geklärten ließ Guderian seine Truppen auf Weisung des Gerd von Rundstedt und auf den ausdrücklichen Befehl Hitlers hin zwischen dem 24. und dem des 27. Mai anhalten. Mittlerweile am 26. Mai war auf Vorschlag des Lord Gorts der britischen Regierung - die Operation Dynamo
Im Verlauf der Operation Dynamo gelang den Briten ( Großbritannien ) die eingekesselten 338.226 Soldaten innerhalb von Tagen nach England zu verschiffen und so Kapitulation und Gefangennahme durch die deutsche Wehrmacht zu entziehen.
Von Dover aus befehligte Vize-Admiral Betram Ramsay die die vorsah jedes verfügbare Wasserfahrzeug zur Evakuierung Truppen aus Dünkirchen einzusetzen. Selbst Fischkutter kamen zum Einsatz. Trotz schwerer Abwehrkämpfe und permanenter der deutschen Luftwaffe die große Opfer forderten gelang es Operation bis zum 4. Juni erfolgreich zu bevor die Hakenkreuzflagge über Dünkirchen wehte.
Die britische Armee mußte dabei zwar gesamte Ausrüstung zurücklassen die Mehrheit der Soldaten wurde auf diese Weise aber gerettet. war die entscheidende Voraussetzung dafür dass Großbritannien nach der Niederlage Frankreichs den Kampf gegen weiterführen konnte.
Obgleich die Briten in "Dünkirchen" eine Niederlage erlitten wurde die Rettung der Soldaten Bewusstsein der britischen Bevölkerung als ein großer Sieg gewertet. Es entstand der "Mythos Dünkirchen" den britischen Durchhaltewillen entscheidend stärkte.