Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als D-Kanal ( englisch : data channel ) bezeichnet man beim ISDN den Kanal zur Übertragung von Steuerinformationen zum Auf- und Abbau der Verbindung. Er nicht wie der B-Kanal zur (direkten) Kommunikation zwischen zwei Teilnehmern werden sondern dient zur Kommunikation mit der Vermittlungsstelle . Der D-Kanal hat eine Datenrate von bei Basisanschlüssen und von 64 kbit/s bei Primärmultiplexanschlüssen .
Beim Point-to-Multipoint-Betrieb (wie zum Beispiel beim S0-Bus bei einem Mehrgeräteanschluss) wird als Zugriffsverfahren den D-Kanal eine CSMA/CA -Variante benutzt.
Über den D-Kanal besteht eine ständige zur Vermittlungsstelle die leistungsfähiger ist als es reinen Austausch der Steuerungsinformationen notwendig ist. Die Kapazität kann z.B. für Datex-P-Verbindungen (bis 9600 bit/s) werden. Auch konnte man sich bei der Deutschen Telekom früher über diesen Kanal informieren lassen E-Mail auf einem T-Online -Konto einging (was heute aus wettbewerbsrechtlichen Gründen mehr möglich ist).
Beim Verbindungsaufbau können über den D-Kanal der Telefonnummer auch weitere Informationen wie eine oder -- im begrenzten Maß -- Zeichenfolgen werden die an den Angerufenen weitergegeben werden. ist es möglich durch wiederholte Wählversuche komplexe bis hin zu Dateien zu übertragen ohne (kostenpflichtige) Verbindung aufzubauen. Da dies die Telefonnetze belastet wurden die dazu notwendigen Funktionen bei Telefongesellschaften abgeschaltet.
In einem GSM -Netz entsprechen die Control Channel ( CCH ) dem D-Kanal.