Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 2. September 2014 

DFB-Pokal


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der DFB-Pokal ist der Vereinspokal für deutsche Vereinsmannschaften. wird er durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Am 8. Dezember 1935 wurde zum ersten Mal ein Finale den deutschen Vereinspokal ausgetragen. Damals der Tschammer-Pokal nach dem Reichssportführer Hans von Tschammer und Vorbild war der englische Fußball mit seinem alljährlichen Pokalendspiel welches von 1923 bis 2002 im Londoner Wembley-Stadion ausgetragen wurde.
Das erste Endspiel fand im Düsseldorfer Rheinstadion vor 60.000 Zuschauern statt. Im standen sich der Vorjahres- Meister FC Schalke 04 und der damalige Rekordmeister 1. FC Nürnberg gegenüber. Nürnberg gewann das Spiel etwas mit 2:0.

Nach dem Zweiten Weltkrieg dauerte es in der Bundesrepublik Deutschland 1952 bis der DFB den Vereinspokal wieder Leben rief.

In der DDR wurde bereits 1949 ein Pokal eingeführt der FDGB-Pokal . Da in der DDR keine Vereine waren spielten im FDGB-Pokal die verschiedenen Betriebssportgemeinschaften . Erster Pokalsieger wurde am 28. August 1949 in Halle (Saale) die BSG Waggonbau Dessau die die Gera-Süd mit 1:0 bezwang.

Seit 1981 gibt es auch bei den Frauen DFB-Pokal. Das erste Endspiel gewann die SSG Gladbach.

Modus

Seit der Saison 2000/2001 die Vereine Fußball-Bundesliga wieder verpflichtet geschlossen an der ersten teil zu nehmen. Dies beschloss der Beirat Deutschen Fußball-Bundes ( DFB ) auf seiner Sitzung am 23. Oktober

1. und 2. Hauptrunde

Die Paarungen der ersten Runde werden zwei Behältern ausgelost deren einer die Mannschaften Bundesliga und 2. Bundesliga und deren anderer Amateur-Mannschaften enthält. Dabei gilt der Status im des auszulosenden Wettbewerbs. Eine Ausnahme gilt für vier Aufsteiger zur 2. Bundesliga die abweichend ihrem Status dem Amateurbehälter zugeordnet werden. Die haben Heimrecht. Bei der Auslosung zur zweiten wird wiederum aus zwei Töpfen gelost. Im sind die Vereine des Lizenzfußballs enthalten im die Amateur-Vertreter denen auch das Heimrecht zufällt. gilt der Status im Spieljahr des auszulosenden Ab dem Achtelfinale wird nur noch aus Behälter gelost. Die dann noch im Wettbewerb Amateur-Vertreter behalten bei Spielen gegen Bundesliga-Klubs weiterhin Heimrecht.

Achtel- Viertel- und Halbfinale

Die Vorschlussrunden werden aus einem Lostopf Der zuerst gezogene Verein hat Heimrecht es denn an einer Spielpaarung nimmt ein Amateurligist Sollte dieser in einer Partie gegen eine an zweiter Stelle gezogen werden wird das getauscht.

Das Endspiel

Die Sieger der beiden Halbfinals treffen Berliner Olympiastadion im Finale aufeinander. Ist nach der normalen Spielzeit kein Sieger ermittelt wird Partie um 2 x 15 Minuten verlängert. nach der Verlängerung noch keine Entscheidung gefallen der Sieger durch Elfmeterschießen ermittelt. Seit der Abschaffung des "Pokalsieger-Wettbewerbs" europäischer Ebene darf der Sieger des DFB-Pokals der nächsten Saison im UEFA-Pokal antreten.

Teilnehmer aus den Amateurligen

Neben den 18 Bundesligisten und den Zweitbundesligisten der abgelaufenen Saison qualifizierten sich für kommende Saison folgende 28 Amateurmannschaften für den die Verbandspokalsieger der 21 Landesverbände und die Erst- und Zweitplatzierten der abgelaufenen Spielzeit in Regionalligen Süd und Nord. Zudem darf jeweils weiterer Amateurklub aus den drei DFB-Landesverbänden welche meisten Herrenmannschaften im Spielbetrieb haben am DFB-Pokal In der Regel sind dies die Verlierer Verbandspokal-Endspiels.

Pokalsensationen

Gerade die Teilnahme (oft namhafter) unterklassiger sorgt für Spannung und Anziehungskraft des DFB-Pokals. jede Saison gelingt es einem Amateurverein einen aus der 1. oder 2. Liga auszuschalten. Beispiele hierfür waren in den letzten Jahren FV Weinheim der TSV Vestenbergsgreuth und der 1. FC Magdeburg die den Rekordmeister Bayern München bezwangen. Amateure von Hertha BSC Berlin sowie die damaligen Drittligisten Energie Cottbus und Union Berlin schafften es sogar ins Endspiel. Die Sensationen gelangen bisher wohl Kickers Offenbach und Hannover 96 . Beide Vereine gewannen den Pokal als

Die vielen Überraschungen und der vielbeschworene "Pokalcharakter" d. h. die Eigenschaft dass es einem Spiel um alles oder nichts geht in jedem Fall ein Sieger ermittelt wird den besonderen Reiz des Pokalwettbewerbs aus. Im sagt man: "Der Pokal hat seine eigenen

Tschammerpokal-Sieger


DFB-Pokalsieger

DFB-Pokalsieger (nach Anzahl):
FC Bayern München 11
SV Werder Bremen 5
1. FC Köln 4
Eintracht Frankfurt 4
Borussia Mönchengladbach 3
Hamburger SV 3
VfB Stuttgart 3
FC Schalke 04 3
Borussia Dortmund 2
Fortuna Düsseldorf 2
1. FC Kaiserslautern 2
Karlsruher SC 2
Rot-Weiß Essen 1
Schwarz-Weiß Essen 1
Hannover 96 1
Bayer 05 Uerdingen 1
Leverkusen 1
Kickers Offenbach 1
1. FC Nürnberg 1
1860 München 1

Frauen-DFB-Pokalsieger

Frauen-DFB-Pokalsieger (nach Anzahl):
TSV Siegen 6
1. FFC Frankfurt 5
FSV Frankfurt 5
Grün-Weiß Brauweiler 3
SSG Bergisch Gladbach 3
FCR Duisburg 1
KBC Duisburg 1
1. FFC Turbine Potsdam 1

Literatur


  • R. Grengel Das Deutsche Wembley: 60 Jahre Vereinspokal Berlin 1994.
  • M. Kropp DFB- Pokal Vereinsalmanach Kassel 2000.
  • B. Milani et al. Sternstunden des Sports DFB-Pokal 2001.

Weblinks



Bücher zum Thema DFB-Pokal

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/DFB-Pokal.html">DFB-Pokal </a>