Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Deutschnationale Volkspartei (DNVP) wurde im November 1918 als Nachfolgerin der Deutschkonservativen Partei der und Freikonservativen Partei sowie einer Reihe kleinerer Parteien gegründet; außerdem schlossen sich Angehörige des Flügels der Nationalliberalen Partei der DNVP an. 1922 spaltete sich ein Großteil der antisemitischen ab und gründete die Deutschvölkische Freiheitspartei .
Die DNVP stand auf dem äußersten Flügel des Parteiensystems. Im Gegensatz zu den der Kaiserzeit konnte sie allerdings ihre soziale Basis und neben ihren Hochburgen in den ostelbischen auch in den städtischen Unter- und Mittelschichten gewinnen. Während sie in den Anfangsjahren die bekämpfte und deshalb auch den Kapp-Putsch unterstützte setzten Mitte der zwanziger Jahre gouvernemental-konservativen Kräfte Regierungsbeteiligungen auf Reichsebene durch.
Wahlplakat der DNVP 1932
Nach der Wahlniederlage bei den Reichstagswahlen wurde Alfred Hugenberg zum Parteivorsitzenden gewählt der einen Rechtsruck und die gemäßigten Kräfte aus der Partei
1929 kooperierte die DNVP mit der NSDAP beim Volksbegehren zur Ablehnung des Young-Planes . Ab 1930 geriet die DNVP gegenüber der NSDAP deutlich ins Hintertreffen bildete aber mit zusammen 1932 die Harzburger Front . Ebenfalls 1932 unterstützte sie die Regierung von Papen und trat am 30. Januar 1933 in das Kabinett Hitler ein. Am 27. Juni 1933 löste sich die DNVP die zuletzt in Deutschnationale Front umbenannt hatte selbst auf.