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DVD


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Eine DVD (kurz für Digital Versatile Disc ) ist ein Datenträger der wie eine CD (Compact Disc) aussieht und ähnlich wie gelesen werden kann. Die DVD ist die Weiterentwicklung der optischen Speichermedien es ist die Generation nach CD und der magnetooptischen MiniDisc . Die Kapazität einer DVD liegt um Mehrfaches höher als bei einer CD. Ermöglicht dies durch eine höhere Datendichte und zwei Datenschichten ( Layer ). Bei einer DVD können zudem beide beschrieben sein was die CD-Spezifikation nicht zulässt. DVDs sind jedoch selten. Um diese nutzen können benötigt man entweder Abspielgeräte die mit Leseeinheiten ausgestattet sind oder man muss die im Betrieb umdrehen. Sie werden verwendet um in mehreren Bildformaten speichern zu können z. B. 1:2.35-Widescreen-Fassung auf der einen die 4:3-Vollbild-Version auf anderen Seite.

Zu Beginn der DVD-Produktion wurden auch doppelseitige DVDs mit nur einem Layer pro produziert da die Herstellung von DVDs mit Layern pro Seite noch nicht so gut wurde und relativ teuer war. Aus diesem gibt es einige Filme auf DVD bei man während des Films die DVD umdrehen Im Fachjargon der "DVD-Freaks" hat sich für DVDs der Name Flipper eingebürgert. Hiermit werden allerdings nur DVDs die man während des Films umdrehen muss alle doppelseitigen DVDs. Heute sollte man allerdings Flipper mehr im Laden finden.

Inhaltsverzeichnis

Speicherkapazität und Formate

Bei einer Kapazität von 4 7 Gigabyte (GB) für den Hauptlayer und 3 für den semitransparenten Layer ergeben sich folgende (die Kapazitäten werden für die Benennung auf volle GB aufgerundet):

  • DVD-5: single side single layer; 4 7 (eine Seite mit einer Schicht)
  • DVD-9: single side dual layer; 8 54 (eine Seite mit zwei Schichten)
  • DVD-10: double side single layer; 9 4 (zwei Seiten mit jeweils einer Schicht)
  • DVD-14: double side one side one layer side dual layer; 13 24 GB (eine mit einer Schicht + eine Seite mit Schichten)
  • DVD-18: double side dual layer; 17 08 (zwei Seiten mit jeweils zwei Schichten)

DVD-Brenner beherrschen derzeit nicht die "dual Zudem verringert sich die Kapazität für den beschreibbaren Layer so dass die Kapazitäten derzeit 4 6 GB für einmalig beschreibbare Rohlinge (DVD-R) bei 4 5 GB für wiederbeschreibbare DVDs (DVD-RW)

Eine DVD kann Filme (DVD-Video) Musik Ton (DVD-Audio) und Daten (DVD-ROM) enthalten. Anders bei der Compact Disc bei der Musik anders gespeichert wird Daten wird eine DVD immer im Universal Disc Format beschrieben.

DVD-Video

Das Haupteinsatzfeld der DVD liegt momentan im Videomarkt. Aus diesem Grund wird die auch oft als "Digital Video Disc" bezeichnet. werden MPEG-2 -komprimiert aufgezeichnet wobei PAL -DVDs eine Auflösung von 720x576 Pixels mit einer Bildfrequenz von 25  Hz haben NTSC -DVDs eine Auflösung von 720x480 Pixels und Frequenz von 29 97 Hz. SECAM -DVDs gibt es nicht da sich PAL SECAM lediglich in der Farbcodierung nicht aber der Auflösung und Bildfrequenz unterscheiden.

Der Ton einer Video-DVD kann in Formaten PCM DTS MPEG-2 Audio oder Dolby AC-3 vorliegen. NTSC-Player müssen lediglich PCM und AC-3 unterstützen die übrigen Formate sind optional. Ländern die die PAL-Norm verwenden waren ursprünglich PCM und MPEG-2 Audio als verbindlich vorgesehen. Druck der Öffentlichkeit wurde jedoch auch Dolby verbindlich für die Hersteller PAL-kompatibler DVD-Player.

Eine DVD Video hat bis zu verschiedene Tonspuren. Dies wird z. B. genutzt um und/oder Sprachen auf einer DVD unterzubringen. Daneben noch 32 Untertitelspuren zur Verfügung.

Die Filmwirtschaft hat um Verlustgeschäfte durch von DVDs von einem Kontinent in den zu vermeiden DVDs mit so genannten Region-Codes Eine DVD mit einem bestimmten Regionalcode kann normalerweise nur von einem Player werden dem dies erlaubt ist. Diese Codes folgende:

Code Region

0 Überall spielbar
1 USA Kanada und US-Kolonien
2 Europa Grönland Südafrika Japan Ägypten und mittleren Osten
3 Südost-Asien Südkorea Hongkong Indonesien Phillipinen Taiwan
4 Australien Neuseeland Mexiko Zentralamerika Südamerika
5 Russland und andere Länder der ehemaligen Osteuropa Indien Afrika
6 Volksrepublik China
7 Reserviert für zukünftige Nutzung
8 Internationales Gelände zum Beispiel in Flugzeugen Schiffen

DVD-Audio

Auf der DVD-Audio sind nur Audio-Informationen also Musik oder gespeichert. DVD-Audio ist neben der Super-Audio-CD (SACD) eines der Nachfolgemedien zur Audio-CD (CD-DA).

DVD-ROM

Die DVD-ROM-Spezifikation ist die Basis aller verfügbaren DVDs und legt das physikalische und Format fest also die Maße und das der Disc das Modulationsverfahren (EFM plus) und Fehlerkorrektur (Reed Solomon Product Code). Darüber hinaus auch:

  1. Die Reflektivität des Materials (zwischen 45 % und bei der ersten Schicht – im Gegensatz zu rund 80 % bei der CD – und zwischen und 35 % beim zweiten Layer).
  2. Die durchschnittliche Datenrate mit der eine DVD ausgelesen werden muss.
  3. Die Speicherkapazitäten sämtlicher Varianten.
  4. Den Overhead den die Fehlerkorrektur für sich darf (etwa 13 %).

Beschreibbare Medien-Typen

Derzeit gibt es zwei konkurrierende Systeme man oft als Plus- und Minus-Standard bezeichnet und nicht zueinander kompatibel sind. beiden Standards gibt es Medien die nur beschreibbar sind und solche die wiederbeschreibbar sind.

Ein allgemeines Problem wiederbeschreibbarer Medien ist sich die chemischen Eigenschaften während des Gebrauchs So ist erst nach mehrfachem Schreiben (2-10 sichergestellt dass sich die Eigenschaften nicht mehr und die Daten stabil gespeichert bleiben.

Die Medien können mit einem DVD-Brenner beschrieben werden.

DVD-R

Mit DVD-R bezeichnet man ein einmal beschreibbares Medium Minus-Standards. Es funktioniert in jedem DVD-Video kompatiblen Medien dieses Typs können mit bis zu Geschwindigkeit gebrannt werden.

Die Kapazität beschränkte sich im ersten auf 3 65 GB und wurde im Standard auf die Kapazität einer normalen DVD-5

Auch hier ist die Entwicklung nicht geblieben. Pioneer versucht sich gerade an einem kompatibelen Medium.

DVD-RW

Mit DVD-RW bezeichnet man ein wiederbeschreibbares Medium des Medien dieses Typs können mit bis zu Geschwindigkeit gebrannt werden.

Unangenehme Eigenschaft dieser Medien ist dass Reflexionseigenschaften der einer DVD-9 entsprechen. So versuchen die nicht DVD-RW kompatibel sind eine 2. zu finden die nicht vorhanden ist.

DVD+R

Mit DVD+R bezeichnet man ein einmal beschreibbares Medium Plus-Standards. Medien dieses Typs können mit bis 8-facher Geschwindigkeit gebrannt werden.

Aufgrund eines fehlenden Produktionsschrittes sind sie günstiger als eine DVD-R.

Im März 2004 bringt Philips ein heraus das in der Lage ist mit DVD+R umzugehen. Diese doppelt beschichteten Medien bieten Speicherkapazität bis zu 8 5 GByte.

DVD+RW

Mit DVD+RW bezeichnet man ein wiederbeschreibbares Medium des Medien dieses Typs können mit bis zu Geschwindigkeit gebrannt werden.

DVD-RAM

Wiederbeschreibbares Medium.

Siehe auch: DVD-RAM

DVD-VR

Abkömmling des DVD-RAM Standard. Inzwischen auf und DVD+RW übertragene Technik. Die Daten werden UDF 2.01 Standard gebrannt wodurch Microsoft Windows Probleme hat diese Medien zu lesen. Betriebssysteme haben diese Probleme nicht.

Dieses Format ist ähnlich einer DVD-Video nicht kompatibel zu ihr. Es gibt hier Bearbeitungsmodus um einzelne Szenen aus einem Film Die Filme werden hier allerdings nicht extra sondern sind normale MPEG 2 Filme mit einer anderen Dateiendung.

Geschichte

Anfang der 1990er konnte sich die Compact-Disc als Massenspeicher -Medium bei Computern durchsetzen. Dadurch wuchsen nicht nur die sondern auch die Bedürfnisse der Verbraucher und Unterhaltungsindustrie. Gewünscht wurde ein Medium mit dem ähnlich komfortabel gehandhabt werden können wie Musik- Sprachaufnahmen mit der CD. Zwar gab es bereits als Video-CD (VCD). Diese kann bei VHS-Qualität jedoch 74 Minuten auf einer VCD unterbringen. Bei Spielfilmen dies dass die VCD mitten im Film werden muss ähnlich wie früher eine Musikkassette oder Langspielplatte umgedreht werden musste um die Musik auf der anderen Seite abzuspielen. Für Verbraucher war dies nicht akzeptabel so dass die VCD außer in China nie wirklich durchgesetzt hat.

Aus diesem Grund arbeitete die Unterhaltungsindustrie die Kapazität der CD zu erhöhen. Hierbei gab zwei unterschiedliche Konzepte: Sony und Philips betrieben die Entwicklung der Multimedia-CD (MMCD) Toshiba und Time Warner favorisierten die Super Density CD (SD).

Auf Druck der Film-Industrie die in an die Markteinführung der Videorecorder nicht mehrere Standards unterstützen wollte einigten die zwei Lager gegen Ende 1995 auf einen gemeinsamen Standard. Da die zunächst als reines Speichermedium für Videodaten gedacht stand DVD anfangs für "Digital Video Disc". wurde jedoch revidiert als andere Verwendungsmöglichkeiten abzusehen und man einigte sich auf "Digital Versatile

Es dauerte jedoch noch über ein bis die ersten Abspielgeräte und DVD-Medien in Handel kamen. Unstimmigkeiten wegen zu verwendender Kopierschutz -Verfahren waren der Grund. Zudem forderte die einen Regionencode durch den verhindert werden soll z. B. eine US-DVD auf einem europäischen Gerät ist. Die Film-Industrie fürchtet hier Umsatzeinbußen da in den USA oft schon auf dem Videomarkt erhältlich während sie in Europa noch gar nicht Kino gezeigt wurden. Sowohl der verwendete Wiedergabeschutz Content Scrambling System als auch der Regionencode sind mittlerweile leicht zu umgehen.

1999 kamen die ersten DVD-Brenner in den die Preise lagen jedoch bei weit über während ein DVD-Player ca. 500? kostete;. Mitte 2002 waren die Preise jedoch bereits bis 500 € gefallen Mitte 2003 weiter auf etwa 150 €. Seit 2004 sind DVD-Player bereits für 50 € zu

2001 wurden in Deutschland erstmals mehr Spielfilme DVD verkauft als auf vorbespielten VHS -Kassetten (siehe Artikel bei heise.de ).

Mittlerweile wird an einigen DVD-Standards gearbeitet der durch Abtastung der DVD mit einem Laser noch höhere Datenmengen untergebracht werden können. Nachfolgeformate sind die so genannte HD-DVD (High Density DVD) und die Blu-ray Disc (BRD).

Alternativen zur DVD werden vor allem Gründen der Kostenersparnis bei den Lizenzen staatlich von mehreren Firmen besonders in Asien entwickelt. setzt China auf die Enhanced Versatile Disc (EVD) Taiwan entwickelt die Finalized Versatile (FVD).

Technik

Zwei Gründe erklären die im Vergleich herkömmlichen CD erheblich größere Speicherkapazität der DVD: Zum sind die so genannten "Pits and Lands" viel enger aneinander gereiht als auf einer CD . Das bedeutet vor allem dass auf Raum mehr Daten gespeichert werden können. Zum ist es möglich auf einer DVD zwei an Daten übereinander zu lagern. Zur Nutzung erweiterter Technologien braucht es filigranere und bessere als zum Auslesen einer CD . Um die zweite Datenschicht lesen zu muss der Laser dazu noch leicht anwinkelbar Nur so ist es möglich die untere Schicht lesen zu können.

Duplikation

A. DVD-Pressung

Die Herstellung einer DVD oder einer CD (Rom und Video) besteht aus 4 nach Anlieferung der Master-DVD-R bzw. eines Streamer-Tapes Format) an das Presswerk:

1. Premastering:
Zuerst wird geprüft werden ob der (das Book) erfüllt ist d.h. ob der den Spezifikationen entspricht. Danach wird mit der des EDC (Error Detection Code) und ECC Correction Code) begonnen. Dies dauert ca. 5-16 Anschließend werden Time-Code Inhaltsinformation der Tracks und (Table of contents) usw. generiert und ein der DVD/CD erstellt. Die Daten können nun Mastering zugeführt werden.

2. Mastering:
Die aufbereiteten Daten aus dem Premastering auf einen Glasmaster (=eine Glasscheibe) übertragen indem modulierter Laserstrahl die darauf aufgetragene Substratschicht (ein von innen nach außen belichtet. Im Entwicklungsbad dann die belichteten Stellen ausgewaschen die Pits. wird der Glasmaster mit einer 100nm dicken bedampft. Im Anschluss daran folgt ein erstes als Qualitätsprüfung. (Nur nebenbei: Die Kosten für Glasmasterproduktion werden bei geringen Auflagen (zwischen 300 ca. 3000) von manchen Presswerken extra berechnet darauf ist bei der Kalkulation zu achten!)

3. Galvanik:
Es werden nun Negative des Glasmasters die für die Pressung als Stempel verwendet können.

4. Serienanfertigung:
Es werden Kunststoffscheiben aus Polycarbonat gespritzt mit dem Stempel (Glasmaster-Negativ) gepresst werden. Die mit den Daten wird bei CDs mit Aluminiumschicht überzogen. Nun erfolgt die Versiegelung mit Zuletzt kann die DVD/CD gelabelt werden.

B. DVD-Brennung

Bei der Brennung ist kein Glasmaster sondern nur ein Computer ein DVD-Brenner und Mittlerweile gibt es eine große Zahl unterschiedlicher auch guter DVD-Brenner. Viele davon brennen auch Für die Brennung benötigt man DVD-Rohlinge die unterschiedlichen Qualitäten als Minus- oder Plus-DVD-R vorliegen. davon haben den Nachteil auf einigen DVD-Playern abspielbar zu sein deswegen sollte man sich der Kompatibilität der Rohlinge genau erkundigen. Bei Brennung wird - aus Daten-Sicherheitsgründen - zunächst Image auf Festplatte und dieses eingehend auf getestet. Anschließend wird das Image mit einem in den Rohling gebrannt. Die Brennung ist kleine Auflagen bis ca. 250 Stück günstiger die Pressung.

Siehe auch

Weblinks


  



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