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DYCP


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Bezeichnung für eine Programmiertechnik in der hauptsächlich 8- und 16-Bit-Heimcomputer. DYCP steht für Y Character Position" und bezieht sich auf horizontalen Scroller (Laufschrift) bei dem sich die einzelnen zusätzlich auf und ab bewegen meist in einer Sinuskurve . Beide Bewegungen (in X- und Y-Richtung) als "Softscrolling" also pixel - nicht Zeichenweise.

Auf dem C64 wurde dieser Effekt als spektakuläre Neuerung da der Grafikchip VIC II im Textmodus eigentlich für jeden Buchstaben festes 8x8-Pixel-Feld vorsieht. Der VIC II erlaubt hardwaremäßig horizontales oder vertikales Scrolling jedoch ist es nicht möglich die Richtungen flexibel zu kombinieren: Ein "normaler" Scroller meist rein horizontal; eventuell bewegt sich auch gesamte Zeichenkette zugleich in Sinusform auf und Alternativ ist auch ein rein vertikaler Scroller bei dem alle Zeichen zugleich horizontal schwingen.

Bis Anfang der 90-er Jahre schien unmöglich bei einem horizontalen Scroller gleichzeitig die Zeichen vertikal gegeneinander zu verschieben. Die Realisation Effekts heißt DYCP und beruht darauf dass Wirklichkeit jedes optisch sichtbare Zeichen (etwa 5 hoch) aus zwei Hardware-Zeichen zusammengesetzt wird (16 hoch). Durch mehrfache Ableger desselben 5-Pixel-Zeichens im Pixel hohen "Doppelzeichen" lässt sich ein flexibles einzelner Zeichen in Y-Richtung simulieren.




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