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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 22. August 2014 

Dachs


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Dieser Artikel behandelt den Europäischen Dachs. Für Arten der Dachse siehe Dachse
Europäischer Dachs
Systematik
Ordnung : Raubtiere (Carnivora)
Überfamilie : Hundeartige (Canoidea)
Familie : Marder (Mustelidae)
Unterfamilie : Dachse (Melinae)
Gattung : Meles
Art: Dachs (Meles meles)

Der Dachs ( Meles meles ) ist eines der charakteristischen Säugetiere europäischer Wälder . Zur Abgrenzung von anderen Arten der Dachsgruppe innerhalb der Marderfamilie wird er auch als Europäischer Dachs oder Eurasischer Dachs bezeichnet. Der Name "Grimbart" ist dagegen volkstümlicher Name den der Dachs in der Fabel trägt.

Inhaltsverzeichnis

Merkmale

Ein ausgewachsener Dachs ist etwa 90 lang (davon 15 cm Schwanz) und 15 schwer. Damit ist er der größte Marder Er ist unterseits schwarz und oberseits silbriggrau Das Gesicht ist weiß und hat beidseitig schwarzen Streifen der von der Nase über Auge zum Ohr läuft.

Lebensraum

Der Dachs bewohnt fast ganz Europa südlich des Polarkreises. Außerdem ist er das gesamte gemäßigte Asien verbreitet also vor Russland China und Japan . Im Gebirge steigt er in Höhen 2000 m auf. Bevorzugtes Habitat sind Wälder seltener trifft man den Dachs in Parks.

Nahrung

Dachse sind Allesfresser . Während andere Marder Pflanzen meistens nur als Beikost nehmen der Anteil von Pflanzen an der Dachsnahrung viel größer (etwa drei Viertel der Gesamtnahrung). Wurzeln Samen und Pilze gehören zu den Pflanzenteilen. Daneben erbeuten Dachse kleine Tiere wie Insekten Schnecken Vögel und Mäuse. Er frisst die Gelege der so genannte Bodenbrüter und die im Nest hockenden Jungvögel ebenso wenig Junghasen.

Verhalten

Der Dachs gräbt sich im Waldboden Bau der einen Durchmesser von 30 m kann. In etwa 5 m Tiefe liegt Wohnkessel der über zahlreiche Gänge mit der verbunden sind. Diese gelten der Luftzufuhr und Ausgänge. Ein Dachsbau kann über Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte benutzt werden. Jede Generation dehnt weiter aus und fügt weitere Wohnkammern hinzu. in England untersuchter Dachsbau umfasste 50 Kammern 178 Eingänge die durch insgesamt 879 m miteinander verbunden waren.

Die Unterscheidung eines Dachsbaues von einem ist insofern einfach als sich in der von Dachsbauten regelmäßig so genannte Dachsabtritte befinden. Dachs setzt seinen Kot nämlich in dafür ihm gegrabene kleine Erdlöcher.

In einem Bau leben Dachse in Die weiblichen Nachkommen eines Dachspaars bleiben meistens elterlichen Bau und gründen Nachbarkammern. Im Bau es ein dominantes Paar. Das Paar bleibt zusammen aber auch die rangniederen Weibchen paaren mit dem dominanten Männchen. Dagegen werden ältere neben dem dominanten Männchen nicht im Bau Wenn sie sich dem Territorium nähern wird dominante Männchen alles versuchen einen männlichen Eindringling vertreiben.

Dachse sind fast ausschließlich nachtaktiv. In kälteren Gegenden halten sie eine Winterruhe die je nach klimatischen Verhältnissen einige bis mehrere Monate dauern kann.

Fortpflanzung

Junge Dachse werden in Mitteleuropa im oder März geboren. Ein Wurf umfasst zwei fünf Junge. Sie sind gänzlich weiß und die schwarzen Stellen im Fell bilden sich später heraus. Die Männchen werden bis etwa manchmal auch bis nach der Winterruhe im geduldet. Danach verlassen die männlichen und manche Nachkommen den Bau.

Mensch und Dachs

Einst hatte der Dachs in vieler große Bedeutung für den Menschen heute jedoch noch. Dachsfleisch soll schmackhaft sein kommt aber auf den Markt da es oft von Trichinen durchsetzt ist. Der Pelz wird auch nicht mehr wie einst Dachshaare wurden einst für Bürsten und Rasierpinsel der "Dachsbart" als Hutschmuck des Jägers. Heute diese Verarbeitung selten geworden.

Die massenhafte behördlich angeordnete Begasung von Rotfuchsbauen hat bis in die 1970er zu dramatischen Bestandsrückgang des Dachses geführt. Inzwischen erholen die Bestände wieder und der Dachs ist wieder recht häufig. Jagdverbände forderten deshalb eine der ganzjährigen Schonzeit die zwischenzeitlich eingeführt wurde manchen Bundesländern (Mecklenburg-Vorpommern Nordrhein-Westfalen) aber wieder aufgehoben Dabei argumentierten Jäger mit der Schädlichkeit des für das Niederwild . Nachdem der Dachs sowohl Gelege von und Fasanen ebenso frisst wie die frisch Junghasen in der Setzmulde ist ein Einfluss diese Tiere nachweisbar. Allerdings gelingt es dem nur selten den nachtaktiven und aufmerksamen Dachs der kurzen Jagdzeit vor die Büchse zu



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