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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Damenproblem


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Das Damenproblem ist eine im Jahre 1850 von Carl Friedrich Gauß gestellte Aufgabe:
Man finde eine Stellung für acht auf einem Schachbrett so dass keine zwei sich gegenseitig nach den Regeln des Schach können (die Figurenfarbe wird dabei ignoriert und wird angenommen dass jede Figur jede andere könnte). Anders gesagt sollen sich keine zwei die gleiche Reihe Linie oder Diagonale teilen.

Auf diesem Schachproblem basierte ein in frühen 1990er Jahren bekanntes Computerspiel The 7th Guest . Das Problem wurde heute dahingehend generalisiert es gilt n nicht-dominierende Damen auf einem Brett von n x n Feldern zu positionieren. Für n =8 hat das Damenproblem 12 verschiedene Lösungen Stück wenn man die sich durch Spiegelung Rotation des Brettes ergebenden Lösungen mitzählt).

Inhaltsverzeichnis

Das Damenproblem als Beispiel zum Algorithmen-Design

Das Damenproblem ist ein gutes Beispiel ein simples aber nicht triviales Problem das einen rekursiven Algorithmus gelöst werden kann indem das mit n Damen so aufgefasst wird dass es zu jeder Lösung mit ( n -1) Damen eine weitere Dame hinzuzufügen. Letztendlich sich jedes Damenproblem damit auf ein Problem 0 Damen zurückführen was nichts anderes als leeres Schachbrett ist.

Diese Herangehensweise ist wesentlich effizienter als naiver Brute Force -Algorithmus der alle 64 8 = 2 48 möglichen Positionierungen von acht Damen durchprobiert dabei alle Stellungen ausfiltert in denen zwei sich schlagen könnten. Dieser schlechte Algorithmus hat den Nebeneffekt dass er mehrfach die gleichen berechnet und ausgibt da die meisten Lösungen oben beschrieben lediglich durch Symmetrie aus einer abgeleitet werden. Ein etwas verbesserter Brute Force-Algorithmus in jeder Reihe nur eine Dame und die Komplexität dadurch auf nur noch 8 8 = 2 24 mögliche Stellungen.

Das Damenproblem wird oft auch als für andere unorthodoxe Herangehensweisen genommen z. B. Programmierung oder Genetische Algorithmen .

Siehe auch

Weblinks

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