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Zeichnung einer Dampfturbine mit Hoch- Mittel- und Niederdruckteil Leistung: 100 MW Drehzahl: 3000 Umdrehungen Minute
Eine Dampfturbine ist eine Turbine also eine schnell rotierende Metallwelle bestückt vielen Turbinenschaufeln die vom Dampf umströmt werden.
Die Dampfturbine nutzt die kinetische- und des Dampfes. Deshalb spricht man hier auch Reaktionsprinzip. Dieses Prinzip entdeckte bereits in der Heron von Alexandria und nutzte es für den Bau einfachen Dampf-Reaktionsturbine. Diese erste Erfindung einer Turbine aber nie einer weiteren Nutzung zugeführt sondern als Spielerei verwendet.
Die ersten einsetzbaren Dampfturbinen entwickelten der Carl Gustav Patrik de Laval 1883 (Gleichstromprinzip) und der Engländer Charles Parsons 1884 ) (Überdruckdampfturbine). Beide Originalmaschinen stehen im Deutschen Museum in München . Die schwedischen Gebrüder Ljungstöm entwickelten nach dem ersten Weltkrieg einen gegenläufigen Radialturbinentyp der mit Leistungen bis zu 30 Megawatt und dem wahlweisen Betrieb in ein oder auf einen Kondensator sehr flexibel einzusetzen war.
Skizze einer Dampfturbine der Bauart Ljungström zusammen dem Kondensator Leistung: 25 MW Drehzahl: 2 3000 Umdrehungen pro Minute
Dampfturbinen bilden das Antriebsaggregat der meisten Kraftwerke zur Stromerzeugung. Der Dampf dazu wird Erdgas Erdöl Kohle (fossiler Energie) Biomasse oder Atomenergie im Dampferzeuger bereit gestellt und über Rohrleitungen der Turbine zugeführt. Dort wird dann Enthalpiedifferenz des Dampfes bis zu der Temperatur und dem Druck genutzt die vom Kondensator vorgegeben wird. heutigen Dampfturbinen haben Leistungen bis zu 1500 Megawatt . Dampfturbinen dieser Größe werden u.a. in eingesetzt.
Dampfturbinen waren auch lange Zeit eine Antriebsquelle in der Schifffahrt. Sie werden jedoch durch effizientere Dieselmotoren verdrängt.
Stillgelegte Ljungströmturbine mit 32 MW Leistung in Hüttenwerk
In besonders effizienten Kraftwerken findet die weiterhin Verwendung da sie mit Gasturbinen kombinierbar ist: Die Abgase der Gasturbinen den Dampferzeuger durch den im Dampferzeuger entstehenden werden eine oder mehrere Dampfturbinen angetrieben. Diese von Kraftwerken nennt man GuD-Kraftwerke (Gas- und Dampf-Kraftwerk)