Daniel ist das Kind jüdischer Eltern die 1933 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland flohen. Seine Kindheit verbringt in Frankreich das Gymnasium besucht er in Deutschland.
1965 beginnt er sein Studium der Soziologie an der Universität in Nanterre bei Paris . Schnell wird er einer der führenden der Studentenbewegung und einem größeren Publikum als "Dany Rouge" bekannt als er vorschlägt die französische durch eine Rote Fahne zu ersetzen. Nach Tod von Benno Ohnesorg in Berlin ( 2. Juni 1967 ) erklärt er dass auch andere Länder solchen Gewalttaten fähig seien. Auf dem Anti-Vietnam-Kongress 1968 in Berlin lernt er den Organisator Rudi Dutschke kennen. Das Attentat wenige Wochen später auf ihn ist für Cohn-Bendit die französischen Studenten zu mobilisieren. kommt zu den Mai-Krawallen in Paris in dessen Anschluss er revolutionären Aktionen aus Frankreich ausgewiesen wird.
Cohn-Bendit lässt sich in Frankfurt am Main nieder. Auch hier ist er bald der Sponti-Szene bekannt. Er engagiert sich in der Kinderladen -Bewegung und ist mit seinem WG -Genossen Joschka Fischer aktives Mitglied der Gruppe Revolutionärer Kampf und der Sponti-Szene . So versuchen sie mit "ungewöhnlichen" Mitteln soziale Revolution zu erreichen indem sie als Arbeiter in großen Konzernen wie Hoechst oder Opel tätig werden um die dortige Arbeiterschaft unterrichten und zu mobilisieren. Aber auch Straßenkämpfe zum Programm.
Seinen Lebensunterhalt verdient Daniel sich in Buchladen und als Erzieher in einem Kinderladen. 1978 ist er Herausgeber und Chefredakteur des PflasterStrand dem Organ der linken Szene. Seine wird aufgehoben dennoch bleibt Daniel in Frankfurt. macht sich stark für die Bewegung der wo er dem Realo -Flügel angehört. Cohn-Bendit wird 1984 Mitglied in der Partei . Während der Amtszeit von Joschka Fischer hessischer Umweltminister ist er dessen enger Berater. Volker Hauff 1989 neuer Oberbürgermeister von Frankfurt wird ernennt er Daniel zum Dezernenten für Multikulturelle Angelegenheiten.
Mitte der 80er Jahre kontaktiert Cohn-Bendit Schauspielerin Claude Jade . Er plant eine Fortsetzung des Doinel-Zyklus Francois Truffaut mit ihr und Jean-Pierre Léaud . Das Projekt zerschlägt sich.
2001 gerät Cohn-Bendit im Rahmen der von Journalistin Bettina Röhl initiierten öffentlichen Debatte um militante Vergangenheit von Bundesaußenminister Joschka Fischer durch Äußerungen in seinem Buch "Le Grand Bazar / Der große Bazar" von 1975 ebenfalls in die Diskussion.
2004 geht er wieder als Kandidat der Grünen bei der Europawahl ins Rennen nachdem er auf dem in Dresden auf den zweiten Listenplatz und damit männlichen Spitzenkandidaten gewählt wurde.
Daniel Cohn-Bendit lebt im Frankfurter Westend deutscher Staatsbürger seit 1997 mit seiner vormals langjährigen Freundin Ingrid verheiratet und hat einen Sohn. Er spricht Französisch Deutsch Italienisch und Englisch.