Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Es geht hier nicht wie in Seite Danzig um deren politische Geschichte sondern um rein Postalischen Aspekt. Durch die Briefmarken die von der Freien Stadt Danzig 1920 und 1939 herausgegeben wurden ist die Postgeschichte noch heute in einigen Sammelalben präsent.
Ab 1793 nach der Teilung des Polen wurde Danzig preußisch und es wurde preußisches Postamt eingerichtet. 1807 - 1813 gab französische Post befohlen durch Napoleon . Ab Wiener Kongress kam Danzig wieder zu Preußen und gab wieder preußische Post. Exakte Daten sind spärlich bekannt.
In Preußen wurden bis 1850 keine Briefmarken verwendet wie zu dieser Zeit üblich Barfrankatur mit
1850 wurden in Preußen die ersten Briefmarken eingeführt. Nach der Gründung des Norddeutschen Bundes wurde 1868 ein Norddeutscher Postbezirk eingerichtet Briefmarken in allen Migliedsstaaten gleichermaßen verwendet wurden. Norden Taler und Silbergroschen; im Süden Gulden Kreuzer. Nach der Gründung des Deutschen Reiches im Jahre 1871 übernahm die Deutsche Reichspost den Postdienst in Danzig von 1871 1920. Demzufolge wurde kurz nach Reichsgründung eine (OPD) in Danzig eingerichtet.
Vielleicht wollte man seitens der Deutschen seinem Unwillen zu dieser Maßnahme dadurch Ausdruck indem man am 10. Januar 1920 keine darauf irgendwie hinweisenden Briefmarken und Ganzsachen den Schaltern bereithielt. Es ging postalisch gesehen weiter als wäre nix passiert - Aber musste etwas passieren. Dass man gemütlich weitermachte man daran erkennen dass man am 6. Mai 1920 die Portoerhöhung im Deutschen Reich übernahm. Zunächst hatte nach wie vor die Reichspostdirektion Danzig das Wort und bei der Währung Briefmarken mussten immer bezahlt werden ! - Reichsbank-Zweigstelle Danzig.
Bis zum 13. Juni 1920 konnten jegliche im Deutschen Reich kursfähigen Postwertzeichen anstandslos verklebt werden. Ab dem 14. Juni 1920 dem Tag der Herausgabe der eigenständigen Danziger Briefmarken durch die Reichspostdirektion Danzig ab dem 16. Juni 1920 war es die Post- und Danzig - Kurz: PTV bis einschl. 19. Juli 1920 war die Verwendung dieser Marken bis 13. Juni 1920 VORLÄUFER genannt werden als sog. MITLÄUFER erlaubt. Ab dem 20. Juli 1920 galten im Staatsgebiet nur noch Danziger Briefmarken . Selbstverständlich galten auswärtige Marken aller Mitglieder Weltpostvereins dem man am 1. Oktober 1920 beitrat sofern sie als Zusatzfrankatur Antwortkarten verklebt waren. Des weiteren wählte man 14. Juni 1920 als Herausgabetag für die ersten Briefmarken da am gleichen Tag die Eröffnung Verfassunggebenden Versammlung stattfand.
Die ersten Danziger Briefmarken waren Briefmarken Deutschen Reiches bei denen der Schriftzug "Deutsches durch den Aufdruck "Danzig" ersetzt wurde. Der fiel am 14. Juni 1920: Soviele Interessenten man in Danzig und Zoppot schon lange mehr für die 11 erschienenen Marken - ! - Der Blick in den Michel Katalog lehrt dass 4 Marken später erschienen: rote 40er die grüne 1 25er die RM - Marke und der Spätzünder 4 Den Ersttag verpasst ? - Kein Problem: Nach Schalterschluss gab es da noch !!
Dies führt sofort zu der in bekannten Danziger Stempelproblematik. Schon Altmeister Karl Kniep sich sinngemäß: Wären alle gestempelten Danziger Marken echt gestempelt - die Post hätte viele - Wertpäckchen zu transportieren gehabt!
Die sog. STERNPROVISORIEN
Es zeigte sich schon gegen Ende 1920 dass die 10 Pfg. - Marke zur Neige ging. In der Druckerei Sauer ließ man die erschienene 20 Pfg. Marke mit Sternen über den Wertziffern und großen 10 in ROT überdrucken; ca. 3 Milionen Marken sollten längere Zeit reichen. Auch der 30 Pfg. - Marke gab es Bestände. Ein 25 Pfg. Wert wurde benötigt. gab es einen ähnlichen Aufdruck in GRÜN; ca. 2 3 Millionen Marken. Jetzt gab hier eine längere Pause und es ging weiter mit den sogenannten
Schrägdrucken
Da das Deutsche Reich besser die die ab 19. Juli 1920 im Freistaatgebiet ungültigen Marken nicht wurden gefällige Aufdruckformen des Schriftzugs Danzig in Schreibschrift beschafft. Am 20. August 1920 erschienen die ersten Werte: Germania-Marken Aufdruck Danzig und überbalkter Inschrift Deutsches Reich: sind die Werte zu 5 15 20 und 75 Pfennig. Selbstverständlich gab es einige bei den verwendeten Aufdruckplatten da man kein Material für deren Herstellung nahm.
Auch an diesem Tag wurden 6 mit nennwerterhöhenden Aufdrucken auf die Marken Deutsches Michel - Nr. 84 II 99 102 103 ausgegeben in verschiedenen Schriftarten des Nennwerts auch DANZIG. Für die mitausgegebene 1 Mark Marke verwendete man allerdings die bereits am erschienene Danzig Nr. 5. Vor diesen Aufdrucken man in einem separaten Druckgang einen hell(grün)grauen an - und diesen in verschiedenen Stellungen; Spitzen des Unterdrucks aufwärts oder abwärts. Dabei es zu teilweise beabsichtigten Druckabweichungen. Beim folgenden der neuen Nennwerte kam es natürlich auch Fehldrucken - meistens wegen schlechtem Druckmaterial weniger Absicht.
Diese Marken wurden hauptsächlich zur Frankatur Paketkarten benötigt daher häufig relativ häßliche Entwertungen eben Bedarf !
Der nächste sehr markante Tag in Danziger Postgeschichte war der 30.08.1920 - an Tag erschienen die Marken vom sogenannten
KLEINEN INNENDIENST
Hier wurden wiederum sog. SCHRÄGDRUCKE verausgabt auf Marken die infolge Ungültigkeit zu Posthauptkasse worden waren. Jedoch zum Teil auf auf deren ungeänderte Nennwerte nicht mehr für Einzelfrankaturen werden konnten - es gab eine äußerst Spekulationswelle deren Folge Gefälligkeitsentwertungen Falschstempel und sogar - diese auch mit Falschstempeln - waren sogar heute - 2004 - noch sind
2 Monate der Ruhe auf dem folgten bis zum 01.11.1920:
Polen war zugestanden worden zur Postversorgung Danziger Hafen einen eigenen Postdienst einzurichten. Das exzessiv dahin ausgelegt dass am 5. Januar 1925 im gesamten Stadtgebiet zehn polnische Briefkästen aufgehängt wurden und Postbedienstete in Danzig ihre Briefzustellungen vornahmen. Es sich über die Zulässigkeit dieser Maßnahmen ein Streit zwischen den Danziger und polnischen Behörden. daraufhin angerufene Völkerbundsrat traf daraufhin auf das des Ständigen Internationalen Gerichtshofs vom 11. Mai 1925 die Entscheidung dass in einem umgrenzten Gebiet das den Hafen und die Danziger Innenstadt umfasste polnische Postkästen aufgehängt bleiben durften. wurden jedoch absichtlich an Gebäuden aufgehängt die im Eigentum von Polen befanden. So konnte Danziger bzw. Deutscher etwas dagegen legal unternehmen. wurde trotzdem etwas: man bemalte diese Briefkästen schwarzer und weißer Farbe - den ehemals Farben.
Fragt sich natürlich wie Polen dergleichen sah:
Die polnische Post in Danzig verwendete nur polnische Briefmarken mit dem Aufdruck PORT Aber schon mit Aufnahme des Luftpostdienstes seitens verwendete man rein polnische Briefmarken - dies trotz Protests erweitert mit höheren Nennwerten wie Zloty und den in Polen gebräuchlichen Portomarken.
Am 1. September 1939 eroberten Truppen der Danziger Heimwehr polnische Post.
Wer kann ein Bild des Hafenpostamts reinstellen? als es ganz war!
Für Eingeweihte gab es nach der des sog. Danziger Kessels (23/24.02.1945) doch noch Möglichkeit zur Postbeförderung ins Restreich: Die Beförderung per Luftpost " unter Hinzuklebung einer 5 Rpf-Marke für Luftpostgebühr. Das war nicht nur Feldpostteilnehmern möglich auch der Zivilbevölkerung. Am 18. März 1945 startete der letzte Flug nach vom Flugplatz Danzig-Langfuhr.
Nach den Kämpfen um die Stadt Danzig das Restgebiet der ehemaligen Freien Stadt war schon einige Tage früher durch Sowjettruppen war ein Postamt fast unbeschädigt. Nicht das Postamt 1 in der Langgasse - es war Postamt 5 am Bahnhof das schnellstmöglich provisorisch in genommen wurde von polnischen Exilkräften. Kaum zu dass man an Adolf Hitler eine Karte Er dürfte jedoch durch Spionquellen sehr wohl Bunker in Berlin erfahren haben dass in Danzig wieder ein Polnisches Postamt aktiv ist.
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