Die Kranichsteiner Ferienkurse für Neue Musik eine Veranstaltung die der Weiterentwicklung moderner Musik Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Strömungen dieser Kunstform Weiterbildung des Nachwuchses auf diesem Gebiet und Forum für Aufführungen von Kompositionen dient. Die wurde im Sommer 1946 von Dr. Wolfgang damals Kulturreferent und Leiter des Kulturamtes der Darmstadt ins Leben gerufen. Die Ferienkurse fanden jährlich statt und dauerten jeweils fünf Wochen; 1972 werden sie – nach einem Beschluss Darmstädter Magistrats von 1971 – alle zwei abgehalten dafür aber um die Hälfte der Kursdauer verlängert. Erster Veranstaltungsort war Schloß Kranichstein bei Darmstadt seit 1949 werden wechselnde Gebäude innerhalb Darmstadts ausgewählt; die Veranstaltung wird auch als Darmstädter Ferienkurse für Neue Musik oder Internationale Ferienkurse für Neue Musik bezeichnet.
Veranstalter der Ferienkurse ist das Internationale Musikinstitut Darmstadt (IMD) das vor 1963 Kranichsteiner Musikinstitut hieß.
Anlass war eine tiefe Sehnsucht nach schöpferischer Entfaltung in der Musik hervorgerufen durch 12-jährige verbrecherische Kulturpolitik des Nationalsozialistischen Regimes die Thema „neue Musik“ und ihre Vertreter praktisch hatte.
Komponisten Theaterfachleute Musikkritiker und Musikwissenschaftler halten der Ferienkurse Vorträge und veranstalten Seminare und über alle Fragen der Gegenwartsmusik wie der Zwölftontechnik und der Elektronischen Musik . Studiokonzerte und öffentliche musikalische Veranstaltungen insbesondere am Ende der Ferienkurse stattfindenden Internationalen zeitgenössischen Musiktage vermitteln Einblicke in die Werke der Besonders qualifizierte Nachwuchskräfte haben die Gelegenheit sich Öffentlichkeit vorzustellen.
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