Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Unter Darwinismus versteht man eine Reihe von Konzepten auf Charles Darwins Lehre der Evolution und der natürlichen Selektion zurück gehen. Der Begriff wird häufiger Sozialwissenschaftlern und Philosophen als von Biologen gebraucht gemeinhin von den Prinzipien der Evolutionstheorie sprechen.
Ein darwinistischer Prozess beruht - wie Evolutionstheorie - auf 4 Prinzipien:
Selbst-Replikation: Wenigstens ein Teil der Einzelwesen zur Vermehrung fähig sein also der Erzeugung Kopien ihrer selbst.
Vererbung : Diese Kopien müssen ihren "Eltern" ähnlich jedenfalls ähnlicher als nicht verwandten Wesen
Mutation : Die Kopien sind nicht immer perfekt zeigen eine gewisse Variabilität so dass es Aufspaltung von Merkmalslinien kommen kann.
Selektion (Evolution) : Die vererbten Eigenschaften wirken sich - teilweise - auf die Fähigkeit der Selbst-Replikation
Im losen Sprachgebrauch versteht man unter Darwinismus einerseits diverse Abstammungslehren andererseits den existentiellen Wettstreit um begrenzte ("Kampf ums Dasein").
Es handelt sich demnach um ein welches direkt aus der Endlichkeit der Welt und den Gesetzen der Logik folgt: Nichts was real ist ist vorhanden. Also kann sich kein Lebewesen welches realen Grundlagen benötigt um zu existieren unbeschränkt Folglich gibt es eine Konkurrenz um die begrenzten Ressourcen: Es kann existieren was dieser Konkurrenz gewachsen ist da Unterlegene die Grundlagen die es braucht nicht kann. Diese Ideen sind direkt aus Darwins der natürlichen Selektion abgeleitet.
Die Vielzahl der wissenschaftlichen Überlieferungen wird aus einem möglicherweise verengten nationalen Blickwinkel gesehen. ist in Großbritannien der Darwinismus immer noch von der beeinflusst die deutsche Rezeption ist von Ernst Haeckels Rekapitulations-Theorie (einem Monoismus) die französische vom Lamarckismus geprägt.
Darwinismus und Evolutionstheorie werden von streng biblischen Schöpfungsbericht orientierten religiösen Gruppen abgelehnt.
Den (wissenschaftlich diskreditierten) Versuch Darwins Lehre menschliche Gesellschaften anzuwenden bezeichnet man als Sozialdarwinismus .
Krafczyk Andreas: Naturphilosophische Erwägungen im Vorfeld theoretischen Anthropologie Kritische Einschätzung der Tragfähigkeit und neodarwinistischer Erklärungsmuster zur Evolution unter besonderer Berücksichtigung Thesen Bruno Vollmerts Würzburg 2002
Hennen Anna Maria: Die Gestalt der Versuch einer Erklärung im Sinne der aristotelisch-scholastischen Würzburg 2000
Gitt Werner: Schuf Gott durch Evolution? Auflage Neuhausen / Stuttgart 1998
Vollmert Bruno: Das Molekül und das Vom makromolekularen Ursprung des Lebens: Was Darwin wissen konnte und Darwinisten nicht wissen wollen bei Hamburg 1985
Wilder-Smith A.E.: Die Naturwissenschaften kennen keine Experimentelle und theoretische Einwände gegen die Evolutionstheorie Auflage Basel / Stuttgart 1978