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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 22. Oktober 2014 

Das Reich


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Das Reich war eine von 1940 bis Kriegsende erscheinende nationalsozialistische Wochenzeitung die sich nach dem Willen Initiators Rolf Rienhardt durch ein hohes journalistisches vom propagandistischen Einheitsbrei der übrigen NS-Presse abheben sollte. Blatt lag ein Konzept zugrunde das sich englischen Observer zum Vorbild genommen hatte. Rienhardt Stabsleiter Verwaltungsamt der NS-Presse hatte es bereits 1937 vorgelegt.

Max Amann Reichsleiter für die Presse NSDAP und Präsident der Reichspressekammer machte sich Idee seines Mitarbeiters zu eigen: "Die Zeitung nicht eine unter vielen Zeitungen und Zeitschriften sie soll die führende große politische Wochenzeitung die das deutsche Reich für In- und gleich wirksam eindringlich publizistisch repräsentiert."

Eugen Mündler zuvor Chefredakteuer des vergleichsweise Berliner Tageblatt wurde zum Hauptschriftleiter berufen. Für seine Redaktion stellte Mündler zeitgenössische Autoren zusammen die sich durch ihre Qualitäten nicht durch ihre Parteizugehörigkeit auszeichnen sollten. wie Theodor Heuss Max Planck Elisabeth Noelle-Neumann und Werner Höfer schrieben für das Blatt. Aber auch Joseph Goebbels der sich als er Das Reich von den Anweisungen des Reichspressechefs freistellte hatte die Leitartikel zu schreiben.

Die willkürlichen Methoden der Presselenkung machten dem NSDAP eigenen Blatt zu schaffen. Die konträren der mit der Presselenkung betrauten Institutionen der Interessenwechsel der politischen Führung griffen zunehmend in redaktionelle Arbeit ein. Im Dezember 1942 trat Hauptschriftleiter Eugen Mündler zurück. Das Reich setzte sein Erscheinen fort und passte mehr und mehr der Tendenz der übrigen an.

Trotz des unbestritten hohen Niveaus war Das Reich keineswegs eine anti-nationalsozialistische Publikation. Vielmehr nützte NS-Regime die Zeitung als Aushängeschild und als für eigene Zwecke.

Auflagenentwicklung

Nach seinem Erscheinen am 26. Mai 1940 entwickelte sich Das Reich neben dem Völkischen Beobachter zum zweitgrößten Presseorgan Deutschlands. Die geplante von 100.000 Exemplaren mußte schon für die nachträglich verdoppelt werden. Bis April 1945 stieg Auflage auf 1 4 Millionen.

Siehe auch: Schriftleitergesetz Reichskulturkammer Pressegeschichte



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