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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Das Urteil


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Die Erzählung Das Urteil die Franz Kafka im September 1912 im Laufe einer einzigen Nacht niederschrieb den Vater-Sohn-Konflikt im Zusammenhang mit der bevorstehenden des Sohnes dar. Die äußere Unabhängigkeit des Georg Bendemann - er hat das darniederliegende des Vaters zu neuer Blüte gebracht - hier wie sich bald herausstellt über dessen Abhängigkeit vom Vater hinweg. Im Grunde sucht ohne sich dessen bewußt zu werden zu Fragen die ihn zutiefst bedrängen (Heirat und das väterliche Urteil: Mit einem Brief an im Elend lebenden Freund in der Tasche er gerade seine Verlobung mitgeteilt hatte geht Bendemann durch einen kleinen Gang in das Hinterzimmer seines gebrechlichen alten Vaters. Ein anfänglich Gespräch zwischen Vater und Sohn wird allmählich Der Vater den Georg zur Ruhe gebettet erhebt sich plötzlich wirft dem Sohn seine vor und verurteilt ihn zum "Tode des Georg der das väterliche Urteil sofort akzeptiert aus dem Hause schwingt sich über ein und läßt sich in den Fluß hinabgleiten. Erzählung steht in unmittelbaren biograpischen Zusammenhang mit selbst. Sie lässt sich sowohl auf den Vater-Sohn-Konflikt Kafkas als auch auf einen ähnlichen im Freundeskreis Kafkas zurückführen.

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