1890 wurde Lloyd George im walisischen Wahlkreis Caernarvon für die Liberalen ins Unterhaus gewählt dem er bis zu seinem 1945 angehörte. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend gehörte dem linksliberalen Flügel seiner Partei an. Im 1905 trat er als Handelsminister in das Kabinett von Henry Campbell-Bannerman ein. Als dieser 1908 starb wurde Herbert Henry Asquith neuer und Lloyd George übernahm Asquiths Amt als ( Finanzminister ) das er bis 1915 inne hatte. In dieser Funktion setzte sich für grundlegende Sozialreformen etwa für eine allgemeine Rentenversicherung ein sowie für die Autonomie Irlands .
Lloyd Georges pazifistische Einstellung änderte sich Ausbruch des erstenm Weltkriegs. Er wurde 1915 Munitions- und 1916 Kriegsminister. Im selben zwang er Asquith Rücktrittsdrohunge sein Amt als Premier aufzugeben. Lloyd trat selbst an die Spitze der Regierung unter Einschluss der Konservativen eine breite Koalitionsregierung zu bilden. Die Asquiths gingen in die Opposition so dass Liberale Partei gespalten wurde. In den Folgejahren er eine fast diktatorische Stellung im Kabintt verfolgte eine Kriegspolitrik die auf eine vollständige des Deutschen Reichs abzielte.
Auf der Friedenskonferenz von Versailles vertrat er eine mittlere Position zwischen Verbündeten dem US-Präsidenten Woodrow Wilson und dem französischen Ministerpräsidenten Georges Clemenceau . Er trat für ein politische Bestrafung ein dem er die Hauptschuld am Kriegsausbruch wollte das Reich aber anders als Clemenceau territorial zerstückeln und auf dauer wirtschaftlich schädigen.
Das drängendste innenpolitische Problem dieser Zeit die Lösung der Irlandfrage . Als walisischer Nationalist - er ist bis heute der Waliser der je das Amt des britischen bekleidete - hatte er Verständnis für den einer Mehrheit der Iren nach mehr Selbständigkeit. Mit der Schaffung Irischen Freistaats im Jahr 1921 d.h. mit der Gewährung der vollen für den überwiegend katholischen Süden der Insel Lloyd George jedoch auf den entschiedenen Wiederstand konservativen Koalitionspartners. Dies Differenzen über die Wirtschaftspolitik der Misserfolg seiner Politik im Nahen Osten wo er in Syrien die arabischen Nationalisten gegen die Franzosen unterstützte führten 1922 zum Sturz Lloyd Georges und zur einer konservativen Regierung. Aufgrund ihrer Spaltung verloren Liberalen damals so sehr an Gewicht in britischen Politik dass sie bis heute nie einen Premierminister stellten.
Lloyd George blieb Mitglied des Unterhauses. den Folgejahren kam er immer wieder als für Ministerämter ins Gespräch übte aber nie eine offizielle Funktion in der Exekutive aus. In den 30er Jahren gehörte zu den Vertretern der Appeasementpolitik und versuchte im Auftrag der britischen zwischen England und Hitler -Deutschland zu vermitteln. Erst kurz vor seinem 1945 zog er sich aus der Politik und wurde als 1. Earl Lloyd George Dwyfor in den erblichen Adelsstand erhoben.