Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 23. Oktober 2019 

Dawes-Plan


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Der Dawes-Plan sollte die Reparationsleistungen Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg in einer Weise lösen die zu Stabilisierung der europäischen Wirtschaft beitragen würde.

Inhaltsverzeichnis

Entstehung

Die Reparationskommission beschloss am 30. November 1923 die Einberufung eines Sachverständigenausschusses unter Vorsitz Finanzexperten Charles Gates Dawes. Der Plan sollte nur an der Leistungsfähigkeit Deutschlands orientieren und Anfang 1924 ausgearbeitet. Der Vertrag wurde am 16. August 1924 in London unterschrieben. Am 1. September 1924 trat er in Kraft. Er wurde nach der Beendigung der Deutschen Inflation von 1914 bis 1923 und trug (vor allem durch die Kredite) wesentlich zur Stabilisierung der Weimarer Republik und zu deren goldenen Jahren bei.

Der Dawes-Plan wurde vor allem durch aus Amerika und die Politik von Gustav Stresemann möglich und sollte es der deutschen ermöglichen sich zu erholen so dass Deutschland Reparationen zahlen kann und die Siegermächte mit ihre Kredite an die USA zurückzahlen können. Er war einer der außenpolitischen Erfolge Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg und die Rückkehr der USA nach Europa .

Inhalt

Der Dawesplan sah vor dass Deutschland 1 Milliarde Reichsmark bezahlt. Bis 1928 sollten Zahlungen auf 2 5 Milliarden Reichsmark steigen und dabei bleiben. Dank eines ging das Risiko bei Problemen mit der Devisenbeschaffung auf die Empfänger über und einer Destabilisierung der Reichsmark konnte damit entgegengewirkt werden. Prozent der Reparationen sollten in Geld den in Sachleistungen erbracht werden. Parker Gilbert wurde Organisation der Zahlungen übergeben. Ein wichtiger Teil Planes war dass aus Amerika sehr hohe Kredite nach Deutschland flossen (800 Millionen Reichsmark als Starthilfe bis 1929 ca. 21 Mrd. Mark) so dass im ersten Jahr nur 200 Mio. Goldmark aufbringen musste. Außerdem sollte es die Politik Produktiven Pfänders nicht mehr geben die Ruhrbesetzung beendet werden.

Die Quellen für die Reparationen waren und Steuern die direkt abgeführt werden mussten Zinsen und Tilgung für Schuldverschreibungen in Höhe 16 Mrd. Goldmark mit denen die Industrie wird. Um die Zahlungen zu sichern wurde Reichsbank und die Reichsbahn unter internationale Kontrolle gestellt.

Probleme

Es waren aber bereits Probleme abzusehen.

  • Es wurde kein Ende der Reparationszahlungen
  • Die Reichsbank und die Reichsbahn mussten unter internationale Kontrolle gestellt werden. politische Rechte kritisierte den Plan auf Grund Souverenitätsbeschränkungen.
  • Es war bereits absehbar dass Deutschland in der Lage sein würde die 2 Milliarden Reichsmark zu zahlen.

Auf Druck der Industie und der und wegen der Beendigung der Ruhrbesetzung stimmten am 29. August bei der Abstimmung im Reichstag auch Abgeordnete der nationalistischen DNVP für den Dawes-Plan so dass die 2/3 Mehrheit erreicht wird..

siehe auch:


Weblinks



Bücher zum Thema Dawes-Plan

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Dawes-Plan.html">Dawes-Plan </a>