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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Demokratischer Aufbruch


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Der Demokratische Aufbruch (DA) war eine oppositionelle politische Gruppierung der DDR die sich im Oktober 1989 also noch in der Vorwendezeit (siehe Wende ) konstituierte. Die offizielle Gründung erfolgte am 17. Dezember in Leipzig als Vorsitzender wurde der Rechtsanwalt Wolfgang Schnur gewählt.

Ursprung des DA waren kirchliche orientierte mit den prominenten Mitgliedern Pfarrer Rainer Eppelmann und Pfarrer Friedrich Schorlemmer . In einer "naiven" Anfangsphase vertrat der die Idee des demokratischen Sozialismus und forderte am DDR-System. Mit dem ersten Programm (Dezember erfolgte eine Umorientierung; der Demokratische Aufbruch stand im Reigen der neu gegründeten und insgesamt stark politisch linkem Gedankengut anhängenden oppositionellen Bewegungen weit rechts. Er vertrat Forderungen die klar die Verfassung der DDR gerichtet und somit strafbar waren. Linksgerichtete Mitglieder wie Schorlemmer verließen die Partei.

Im Februar 1990 ging der DA das Wahlbündnis "Allianz Deutschland" mit der Deutschen Sozialen Union und der CDU ein.

Nach der Wiedervereinigung verlor der DA wie viele andere Gruppierungen (z.B. Neues Forum ) sehr rasch an Bedeutung da er nicht gegen die finanzstarken und allgemein bekannten der alten Bundesländer behaupten konnte.

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