Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 26. Mai 2012 

Der Fürst


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Das Buch Der Fürst (ital: Il Principe ) wurde um 1513 von Niccolò Machiavelli verfasst. Es gilt neben den Discorsi als sein Hauptwerk. Teilweise in der der mittelalterlichen Fürstenspiegel geschrieben gilt es ebenfalls als eines ersten wenn nicht das erste Werk der politischen Philosophie .

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Zu dem Werk war der Autor deshalb motiviert weil der eigentlich überzeugte Republikaner sich die Gunst der Medici erwerben wollte welche zu dieser Zeit Florenz regierten. Nach dem Sturz der Republik hatten ihn diese in das politische Exil Das Buch gefiel den Medici allerdings nicht so konnte Machiavelli keinen Nutzen davon tragen. Jahre später nachdem die Medici aus Florenz waren und Machiavelli nun seine Chance sah in die Politik der Stadt Florenz einzugreifen ihm dies verwehrt. Der Fürst hatte ihm beim Volk den Ruf Menschenfeindes eingebracht.

Machiavelli lebte in einer Zeit des In Italien entstand die Renaissance und es begann sich der Absolutismus auszubreiten. Die italienische Renaissance war eine in der die Menschen auf die Antike blickten und sich diese zum Vorbild nahmen. Menschen erwachten langsam aus ihrem tiefen Schlaf das Mittelalter mit sich gebracht hatte und ihr Schicksal selbst in die Hand zu und nicht wie es im Mittelalter der war sich ihrem Schicksal zu ergeben.

Auch Machiavelli und seine Arbeiten sind von den Gedanken der Renaissance und des geprägt. Zu Zeiten Machiavellis war Italien in Kleinstaaten und Fürstentümer zerfallen und ständig von Nachbarn Spaniern Franzosen und Deutschen bedroht. Machiavelli Il principe allerdings nicht aus reinem Eigennutz er von einem italienischen Nationalstaat und hoffte dass Fürst kommen würde der die Kraft und Können besaß Italien zu einen und es seinem alten Ruhm zurückzuführen. Dem Fürsten Giulio Medici traute er dies zu und widmete sein Werk das diesem als eine Art Leitfaden dienen sollte.

Inhalt

Das Buch ist in 26 Kapitel wobei Machiavelli zunächst von den verschiedenen Fürstentümern wie man sie erlangen kann spricht anschließend die richtige Führung eines Heeres und abschließend hier der Schwerpunkt des Buches liegt über richtige Verhalten eines Fürsten und welche Eigenschaften aufweisen sollte. Einer der bekanntesten und umstrittensten des Buches behandelt die Frage ob ein lieber als grausam oder als barmherzig gelten solle.

Machiavelli beginnt das Kapitel mit der dass ein Fürst immer versuchen soll als und nicht als grausam zu gelten. Ist allerdings nicht möglich so ist es vorzuziehen grausam zu gelten. Auf keinen Fall darf Fürst es allerdings zulassen verachtet zu werden. begründet Machiavelli damit dass die Menschen im undankbar wankelmütig falsch und feige seien. Im und Glück würden sie zu einem stehen einem mit ihrem Leben die Treue schwören. sich allerdings das Glück so kann man auf die Unterstützung des Volkes nicht verlassen es einem den Rücken zudrehe und einem Stich lasse. Gilt ein Fürst allerdings als so fürchtet das Volk seine Rache und sich nicht ihn zu hintergehen. Im erste ist der Fürst also vom Wohlwollen des abhängig wohingegen im letzteren der Fürst sich das Volk verlassen kann. Zu beachten ist dass der Fürst wenn er sich gefürchtet nicht zugleich verhasst werde. Dies kann er verhindern dass er sich nie am Hab Gut seiner Untertanen vergreift und dass er es nötig ist Blut zu vergießen immer triftigen Grund vorzuweisen hat oder die Ursache ist. Dies begründet Machiavelli damit dass es menschlicher sei das Blut einiger weniger zu als Unruhen und Anarchie zuzulassen welche der Gemeinschaft schaden. Befehligt ein Fürst allerdings eine so ist es seine Pflicht als grausam gelten weil er nur so in der ist Unruhen und Aufstände unter seinen Truppen unterbinden und seine Feinde zu schlagen. Hier Machiavelli als Vorbild auf Hannibal welcher für seine Grausamkeit berühmt war obwohl er Tausende Soldaten aus verschiedensten Ländern die Schlacht führte niemals mit Unruhen oder einem Aufstand zu kämpfen hatte.

Der Fürst ist eine Anleitung für einen jeden Erfolg und Macht strebenden Politiker. Er macht Leser unweigerlich klar dass für einen Fürsten Mittel recht sind um sein Land in und Frieden zu führen.

Aus den Ideen welche Machiavelli in Werk Der Fürst niederschrieb bildete sich eine eigene politische der Machiavellismus welcher heute meist als abwertender Begriff wird. Die Ablehnung begann kurz nach Erscheinen Werkes. Insbesondere das - von Macchiavelli eher - Christentum kritisierte die einseitige Betonung des ohne rücksicht auf die für das Jenseits Tugenden. Heute verbindet man Tyrannei Ausbeutung und Gewissenlosigkeit mit diesem Begriff.

Obwohl schon 500 Jahre alt gilt Il principe immer noch als Pflichtlektüre für alle sich mit Politik beschäftigen.

Literatur

Machiavelli: Der Fürst Insel Taschenbuch ISBN 3458329072 (Mit einem Nachwort von Horst Günther)

Weblinks




Bücher zum Thema Der Fürst

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Der_F%FCrst.html">Der Fürst </a>