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Deutsch-Dänischer Krieg


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Ein preußischer Grabstein gleich neben dem dänischen selben Tag

140. Jahrestag: Ehrung der Gefallenen bei den Schanzen am 18. April 2004

Als Deutsch-Dänischer Krieg wird die militärische Auseinandersetzung zwischen dem Bund und dem Königreich Dänemark vom 16. Januar bis 30. Oktober 1864 bezeichnet.

Bereits 1848 kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen nachdem unter dem Druck der Eiderdänen den Anschluss Schleswigs an sein Staatsgebiet beabsichtigte. Bis dahin eine Union Schleswigs mit Holstein welches Teil des Deutschen Bundes war. Die Deutschen stellten zwar die in Schleswig und Holstein jedoch waren ihre bereits seit 1460 mit der dänischen Krone verbunden. Der König war somit als Landesfürst gleichzeitig Mitglied Deutschen Bundes.

Da mit mit dem Anschluss die Schleswigs und Holsteins ("dat se bliven ewich ungedelt" Vertrag von Ripen von 1460) verletzt wird die Bundesexekution gegen Dänemark beschlossen. Preußische unter Feldmarschall Friedrich Graf von Wrangel dringen unterstützt durch schleswig-holsteinische Verbände im 1848 in Dänemark ein. Durch den Einfluss Frankreichs und Russlands wird jedoch ein Waffenstillstand Waffenstillstand von Malmö. Die schleswig-holsteinischen Verbände führen Krieg gegen die Dänen zunächst weiter müssen im Januar 1851 die Waffen strecken.

Dänemark behielt nach den Londoner Protokollen Hoheit über Schleswig und Holstein verpflichtete sich die Herzogtümer als selbständige getrennte Einheiten aufrechtzuerhalten.

Die neue dänische Verfassung von 1863 Schleswig allerdings vertragswidrig mit in den dänischen ein. Daraufhin wird die Bundesexekution gegen Dänemark Dem preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck gelingt es auf dem beschlussfassenden Bundestag Einbeziehung Österreich-Ungarns zu erwirken.

Österreichische und preußische Truppen wiederum unter überschreiten am 1. Februar 1864 die Eider. Nach schnellem Vormarsch es am 18. April zur entscheidenden Schlacht bei den Düppeler Schanzen einer Festungsanlage zwischen Flensburg und Sonderborg an der Flensburger Förde gelegen. Zum ersten Mal in der Geschichte spielten Krupp - Geschütze eine entscheidende Rolle.

Der preußische Soldat Klinke rannte mit beladen gegen das dänische Bollwerk und sprengte (und sich selbst) in die Luft. Es überliefert er habe dabei gerufen: "Ich heiße ich öffne das Tor!".

Im Oktober endete der Krieg mit Frieden zu Wien. Zunächst übernehmen die beiden die Besetzung und Verwaltung gemeinsam (sog. Kondominium ). Schließlich erhält Preußen Lauenburg und Schleswig das dazwischen liegende Holstein. Die daraus entstehende ist eine der Hauptursachen für den Deutsch-Deutschen Krieg 1866.

Der Deutsch-Dänische Krieg zeigte erstmals einige Elemente moderner Kriege so z.B. der Stellungskrieg der Eider mit Schützengräben (großer Unterschied zum Krieg auf offenem Feld) sowie der Eisenbahntransport Truppen (z.B. aus Dresden was als Fußmarsch oder gar Monate gedauert hätte). Er war maßgeblich für die Entstehung des deutschen Nationalstaats ( 1871 ).

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