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Deutsche Demokratische Partei


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Die Deutsche Demokratische Partei kurz DDP ab 1930 Deutsche Staatspartei war eine bürgerlich-liberale Partei der Weimarer Republik und existierte von 1919 bis 1933 . Die Fortschrittliche Volkspartei und ein großer der Nationalliberalen gehen in der neuen Partei Die Zurückweisung Gustav Stresemanns der darauf die Deutsche Volkspartei (DVP) gründet ließ die Spaltung des Liberalismus fortexistieren. Das Programm der DDP war Synthese aus bürgerlichem und sozialdemokratischem Gedankengut. Anhänger Mitglieder der Partei rekrutierten sich vor allem freien Berufen Lehrern und Hochschullehrern. Die DDP als eine der entschiedensten Befürworter der Weimarer Hochburgen der Partei fanden sich in Berlin Potsdam Schleswig-Holstein und im Bereich Weser-Ems .

Bei den Wahlen zur Nationalversammlung erreicht die DDP 18% und bildete mit SPD und Zentrum die Weimarer Koalition . Trotz ihrer stetig schwindenden Größe konnte DDP eine gewisse politische Bedeutung erlangen. Zum half sie durch ihre Mittelposition zwischen SPD Zentrum die Weimarer Koalition in Deutschland und in Preußen zu stabilisieren. Zum anderen bildeten Mitglieder der DDP ein wichtiges Personalreservoir für Positionen in der öffentlichen Verwaltung . Keine andere Partei konnte in diesem Beamte zur Verfügung stellen die sowohl die Ausbildung als auch eine unbedingte Treue zur Republik besaßen.

Schon ab 1920 verlor sie in Maße Stimmen an DVP DNVP und Interessenparteien . Damit einher ging gleichzeitig ein Verlust Mitgliedern Finanzen und Publikationsorganen. Bedeutende Zeitungen wie Vossische Zeitung oder die Frankfurter Zeitung waren zwar DDP-nah die Partei konnte nie ein wichtiges eigenes Parteiblatt wie den Vorwärts (SPD) oder später den Völkischen Beobachter (NSDAP) etablieren. In der Öffentlichkeit herrschte die - faktisch falsche - Einschätzung die sei die Partei des Hochkapitals . In den späteren Jahren nutzte die dies weidlich aus um die DDP als die Judenpartei zu diffamieren.

1930 vereinigte sich die DDP mit der Volksnationalen Reichsvereinigung Arthur Mahrauns Orden") zur Deutschen Staatspartei . Obwohl die Verbindung noch 1930 zerfiel sie den Namen bis 1933 bei.

Bis 1932 war die DDP an der Mehrzahl der Reichsregierungen beteiligt aber bei den Wahlen dieses Jahres nur etwa 1% und sank zur Bedeutungslosigkeit herab. Auflösung erfolgte am 28. Juni 1933.

Prominente Mitglieder waren der Außenminister Walther Rathenau der erste Vorsitzende der DDP Friedrich Naumann Theodor Heuss Thomas Dehler Albert Einstein der Vater der Weimarer Verfassung Hugo Preuß sowie kurzzeitig der Soziologe Max Weber .

Frühere Mitglieder der DDP waren nach dem Zweiten Weltkrieg an der Gründung der FDP beteiligt einige wenige (u.a. Ernst Lemmer ) gingen zur CDU .

Wahlergebnisse der DDP bzw. DStP

Reichstagswahlen
bzw.
Wahl zur Verfassungsgebenden Nationalversammlung
(1919)
19.01. 1919 18 6 % % 75 Sitze
06.06. 1920 8 3 % 39 Sitze
04.05. 1924 5 7 % 28 Sitze
07.12. 1924 6 3 % 32 Sitze
20.05. 1928 4 9 % 25 Sitze
14.09. 1930 3 8 % 20 Sitze
31.07. 1932 1 0 % 4 Sitze
06.11. 1932 1 0 % 2 Sitze
05.03. 1933 0 9 % 5 Sitze




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