Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Deutschland war eine der letzten Mächte Mitte/Ende des 19. Jahrhundert Kolonien (Schutzgebiete) gründete. Um die vorletzte Jahrhundertwende besaß das Deutsche Reich deshalb im Vergleich zu Großbritannien und Frankreich ein relativ kleines Kolonialreich. Wirtschaftlich waren deutschen Kolonien ein Verlustgeschäft lediglich Togo erwirtschaftete geringen Überschuss. Auch die Hoffnung den Strom Auswanderer in die Kolonien umleiten zu können sich nicht. 1914 lebten nicht mehr als 25.000 Deutsche den Kolonien.
1873 wurde die "Afrikanische Gesellschaft in Deutschland" Die Hauptaufgabe dieses (privaten) Vereins war das in das Innere von Afrika. 1882 kam es zur Gründung des "Deutschen 1884 zur Gründung der "Gesellschaft für deutsche die zur "Deutschen Kolonialgesellschaft" fusionierten und versuchten viel Erfolg) Auswanderung in geeignete Gebiete zu
Ab 1884 begann die eigentliche Kolonialpolitik Deutschlands nachdem Otto von Bismarck der dem Erwerb von Kolonien zunächst gegenüberstand nach englischem Vorbild den Handelspunkten staatlichen zukommen ließ. Damit gab er dem Druck Handelshäuser nach und hoffte zugleich die kolonialfreundliche Partei bei den Reichstagswahlen 1884 zu stärken. wurde es mit Hilfe der staatlichen Schutzbriefe sicher vor Ort zu agieren. Die staatliche sollte zugleich auf ein Mindestmaß reduziert werden.
Zunächst wurden die vom Bremer Kaufmann Adolf Lüderitz erworbenen Besitzungen im April 1884 als unter den Schutz des Deutschen Reichs gestellt. Juli folgten Togo und Kamerun im Februar 1885 das von Carl Peters erworbene Gebiet Ostafrika. Mit der Übernahme von pazifischen Gebieten (Kaiser-Wilhelm-Land) und der davor gelegenen Inselgruppe (Bismarck-Archipel) Mai 1885 war die erste Phase deutscher abgeschlossen.
1888 kam Kaiser Wilhelm II. an die Macht. Dieser hatte schwärmerisch-expansionistische und forcierte die Aufrüstung insbesondere der Kaiserlichen Er wollte für die "zu spät gekommene einen "Platz an der Sonne schaffen". Den von Kolonien hielt er dazu für notwendig. Auffassung steht in scharfem Kontrast zu Bismarcks innenpolitisch begründeten Entscheidung. Unter seiner Herrschaft kamen lediglich kleine Gebiete hinzu. 1888 erwarb das das mittelpazifische Nauru 1898 die chin. Stadt Kiautschou/Tsingtau 1899 die Karolinen Mariannen und Palau im sowie Samoa im Südpazifik hinzu.
Die deutschen Kolonien umfassten 1914 insgesamt ein Gebiet von 2 3 km 2 4 5mal so groß wie Deutschland Im Ersten Weltkrieg wurden mit Ausnahme von Deutsch-Ostafrika alle Kolonien von den Kriegsgegnern erobert. Nach der 1918 verlor Deutschland durch den Vertrag von Versailles alle Kolonien.
In Afrika und in der Südsee diese den Zvilbehörden in Kiautschou dem Gouvernement (Bei den Zahlenangaben über Polizeitruppen handelt es häufig um Sollstärken)