Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Deutsche Ostgebiete (in Polen: Polnische Westgebiete ) ist eine Bezeichnung für die ehemals Deutschland gehörenden Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie die nach Ende des Zweiten Weltkriegs unter polnische bzw. sowjetische Verwaltung gestellt
Bis zur Wiedervereinigung und dem Abschluss Zwei-plus-Vier-Vertrages hielt die Bundesrepublik Deutschland offiziell den Anspruch auf das Territorium Die DDR hatte bereits in den 50er Jahren der Unterzeichnung eines Freundschaftsvertrages mit Polen auf die Ostgebiete verzichtet.
Zu den Ostgebieten gehörten die jenseits Oder und Neiße gelegenen Teile der preußischen Pommern Brandenburg und (Nieder- und Ober-) Schlesien sowie Ostpreußen mit einer Fläche von insgesamt 114.296 und einer Bevölkerungszahl von (1939) 9 6 Einwohnern. Wichtige Städte waren unter anderem Breslau (1925: 614.000 Einwohner) Königsberg (294.000) Stettin (270.000) Hindenburg (132.000) und Gleiwitz (109.000).
Stettin und Umgebung wurden ebenfalls vom Deutschen Reich abgetrennt obwohl die Stadt links der liegt und ursprünglich bei Deutschland verbleiben sollte. dazu im Artikel der Stadt.
In den Ostgebieten leben heute noch zwei Millionen Deutsche. Sie waren über Jahrzehnte diskriminiert. Die Diskrimierung ist heute nicht mehr auch einige deutsche Schulen (meist mit deutscher errichtet.
Seit dem endgültigen offiziellen Verzicht auf Ostgebiete 1990 ist der Begriff "deutsche Ostgebiete" heutzutage noch gebräuchlich.