Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Der Deutsche Bund wurde am 8. Juni 1815 nach dem Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation 1806 auf dem Wiener Kongress (siehe Deutsche Bundesakte ) als loser Zusammenschluss von 38 deutschen - einschließlich des damaligen Vielvölkerstaates Österreich gegründet. Das deutsche Volk stand nicht dem Deutschen Bund da ihm ein Zusammengehörigkeitsmoment Motiviert durch die vielen Gemeinsamkeiten wie die der Sprache Kultur und Geschichte waren viele sich für die Einheit Deutschlands einzusetzten. So es zur Gründung der Burschenschaften welche neben den nationalen auch liberal-demokratische hatten.
1817 wurde die Landgrafschaft Hessen-Homburg als 39. aufgenommen. Danach veränderte sich die Zahl der mehrmals da in einzelnen Herrscherhäusern einige Linien und 1839 das Herzogtum Limburg (im Austausch für Luxemburgs) neu aufgenommen wurde. Im Einzelnen veränderte der Deutsche Bund wie folgt:
1839 Aufnahme des Herzogtums Limburg (in Personalunion den Niederlanden)
1847 Anhalt-Köthen erlosch; das Land kam zu und Anhalt-Bernburg
1849 Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen kamen beide zum Preußen
1863 Anhalt-Bernburg erlosch; das Land kam zu das sich somit nur noch Anhalt nannte
Der Deutsche Bund hatte daher 1863 nur noch 35 Mitglieder.
Bundesorgan war die in Frankfurt am Main tagende Bundesversammlung (Bundestag). Entscheidungen die dort mit einer angenommen wurden waren bindend für die Einzelstaaten. Ansonsten waren für Bürger die jeweiligen Landesgesetze entscheidend.