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Deutsches Literaturinstitut Leipzig


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Das Deutsche Literaturinstitut Leipzig (DLL) an der Universität Leipzig bietet die einzige Universitätsausbildung für Schriftsteller deutschen Sprachraum. Das dreijährige Studium umfasst die Prosa Lyrik und Dramatik/Neue Medien.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Literaturinstitut "Johannes R. Becher"

1955 wurde in Leipzig auf Beschluss DDR-Regierung ein Literaturinstitut gegründet das 1958 Hochschulstatus und dem 1959 der Name "Johannes R. Becher" verliehen wurde. Die Lehre an dem knüpfte an die Interessen junger Autoren an. für Lyrik Prosa und Dramatik standen im der Ausbildung. Daneben wurden Lehrveranstaltungen angeboten die geistigen Horizont erweitern und das literarische Schaffen sollten: deutsche Literatur Weltliteratur sowjetische Literatur Ästhetik Stilistik Literaturkritik Kunst- und Musikgeschichte und auch an allen DDR-Hochschulen obligatorische Fach Marxismus-Leninismus.

Zum Studium gehörten auch jährliche Praktika VEB Braunkohlenwerk Regis. Höhepunkte der Semester waren vor dem Institutsplenum bei denen Studenten ihre unter Verzicht auf jegliche zusätzliche Kommentierung vortrugen der öffentlichen Kritik aussetzten.

Aufgabe des Institutes war die Erziehung Schriftstellern zum sozialistischen Realismus im Sinne der SED . Dennoch herrschte im Schutz des staatlichen eine Atmosphäre relativer Offenheit die eine ansehnliche auch international anerkannter Autoren hervorbrachte.

Die zentrale Gestalt des Institutes war anderthalb Jahrzehnte der Lyriker Georg Maurer der von 1955 bis 1970 die Seminare leitete und ein ganze Generation junger prägte ( Sächsische Dichterschule ).

Der Freistaat Sachsen löste das Literaturinstitut Beschluss zum 31. Dezember 1990 mit der auf das Studienangebot entspräche nicht den Anforderungen freiheitlichen Gesellschaft bzw. eines demokratischen Rechtsstaates und sozialen Marktwirtschaft. Der Unterricht sei auf die sowie die Staats- und Gesellschaftsordnung des realexistierenden festgelegt gewesen.

Aufgrund von Protesten der Studenten (u.a. des Instituts vom 1. bis 6. Januar der Widerstände von Abgeordneten Wissenschaftlern und zahlreichen unter ihnen Hans Mayer und Walter Jens musste das Sächsische Staatsministerium neu über Literaturinstitut nachdenken. In dem Ergebnis entstand ein nach dem das alte Institut aufzulösen und neues zu gründen sei.

DLL

Unter dem Dach der Universität Leipzig das Deutsche Literaturinstitut gegründet das 1995 den aufnahm. Gründungsdirektor Bernd Jentzsch setzte unter dem Motto " Gottsched plus Beuys " auf ein Miteinander von Tradition und Seit 1999 wird die Funktion der Leitung einen geschäftsführenden Direktor wahrgenommen in der sich Professoren des Institutes abwechseln.

Institutsdirektoren

  • Alfred Kurella 1955 - 1957
  • Max Zimmering 1958-1964
  • Max-Walter Schulz 1964-1983
  • Hans Pfeiffer 1985-1989
  • Helmut Richter 1990 - 1992
  • Peter Gosse 1992-1993
  • Bernd Jentzsch 1995 - 1999
  • Hans-Ulrich Treichel (geschäftsführender Direktor) 1999 - 2001
  • Josef Haslinger (geschäftsführender Direktor) 2001 -

Bekannte Absolventen

Internetlinks




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