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Deutsches Rotes Kreuz


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Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist die nationale deutsche Gruppe Hilfsorganisation Internationales Rotes Kreuz . Es ist die Nationale Rotkreuzgesellschaft der nach den Genfer Rotkreuzabkommen und - als der großen Wohlfahrtsverbände in Deutschland - Spitzenverband der Freien

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Arbeit des DRK wurde am vor allem von Frauen getragen. Die Gründung in den einzelnen deutschen Ländern zunächst relativ voneinander meist auch unter anderem Namen. Der Rotkreuzverband auf dem Gebiet des damaligen Deutschen war der "Badische Landesverein vom Roten Kreuz" dessen Tradition der heutige DRK-Landesverband "Badisches Rotes steht. In Sachsen z.B. gründete nach dem Krieg von 1866 die sorbische Kaufmannsfrau Marie Simon unter Schutz der Königin Carola den Verein der (benannt nach Carolas Mann dem König Albert) später allmählich den Namen Rot-Kreuz-Schwestern annahmen. Wann offizielle Umbenennung erfolgte ist unklar da die auch parallel auftauchen. Neben dem Hauptanliegen des der Pflege verwundeter Soldaten betätigten sich die auch in der zivilen Krankenpflege .

Das DRK wurde nach dem zweiten in der sowjetischen und der französischen Besatzungszone In der amerikanischen Besatzungszone (heute Hessen und konnte das DRK dagegen in seiner bisherigen der "Körperschaft des öffentlichen Rechts" weiterarbeiten während der britischen Zone und später auch in französischen Zone DRK-Landesverbände als "eingetragene Vereine" neugegründet Eine Ausnahme bildete zunächst das Saargebiet wo bisherige DRK unter der Bezeichnung "Saarländischer Sanitäts- Hilfsdienst" (SSHD) seine Arbeit fortsetzte. Das "Deutsche Kreuz in der Bundesrepublik Deutschland e.V." als wurde 1951 wiedergegründet und durch das IKRK die Bundesregierung als Nationale Rotkreuzgesellschaft der Bundesrepublik anerkannt. In gleicher Form wurde auch das ursprünglich seit den 20er Jahren bestehende "Deutsche Jugendrotkreuz (JRK) wiederbegründet. Der "Saarländische Sanitäts- und wurde nach der Eingliederung des Saargebietes in Bundesrepublik Deutschland als "Landesverband Saarland" wieder Bestandteil Deutschen Roten Kreuzes.

DRK in der DDR

In der DDR gab es ein "Deutsches Rotes Kreuz DDR" als Nationale Rotkreuzgesellschaft der DDR und anerkannte Massenorganisation (Vereine gab es in der DDR Jeder größere Betrieb hatte eine Grundorganisation des DRK-Arbeit galt als "gesellschaftliche Tätigkeit" sie wurde beruflichen Arbeit gleich gewertet und man wurde Ausbildungen und Einsätze teilweise bezahlt von der freigestellt. Am Anfang der Mitgliedschaft stand die Ausbildung zum Gesundheitshelfer ( Erste Hilfe ) wer wollte konnte auch einen Kurs häusliche Krankenpflege besuchen. Die Einsätze erfolgten bei und Konzertaufführungen Großveranstaltungen vor allem im Sport Pflegeheimen oder beim DRK-Bahnhofsdienst. Es wurde eine Entschädigung gezahlt. Das DRK der DDR hatte eigene Zeitschrift ("Deutsches Rotes Kreuz"). Als Vorbild Albert Schweitzer aber auch die Tradition der Arbeitersamariter .

Rechtsform

Das Deutsche Rote Kreuz ist ein Verein mit Sitz in Berlin; seine heute Anerkennung wurde nach der deutschen Wiedervereinigung und der Landesverbände des ehem. DRK der DDR Bundesregierung und IKRK ausgesprochen. Seine Landesverbände und sind ebenfalls eingetragene Vereine. Eine Ausnahme bildet Landesverband Bayerisches Rotes Kreuz der aus historischen (s.o.) eine Körperschaft des öffentlichen Rechts ist Landesverband Hessen der zunächst ebenfalls öffentlich-rechtliche Körperschaft - amerikanischen Besatzungszone! - hat zwischenzeitlich diesen abgelegt und den des eingetragenen Vereins angenommen). der privatrechtlichen Natur des DRK nimmt es völkerrechtlich vorgegebenen Aufgaben der Nationalen Rotkreuzgesellschaft in war und ist damit eher eine "Organisation generis" im Spannungsfeld zwischen öffentlich-rechtlichem und privatrechtlichem

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