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Deutschordensballei Schwaben-Elsass-Burgund


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Die Ballei Elsaß-Burgund ( Deutscher Orden ) umfasste Besitzungen in Südwestdeutschland im Elsass in der Schweiz. Seit etwa 1440 war Altshausen Sitz des Landkomturs der in der Burg residierte. Zeitweise galt die Ballei Schwaben-Elsass-Burgund reichste Ballei des Deutschen Ordens und unterstand "Kammerballei" direkt dem Hochmeister. Seit dem Dreißigjährigen wurde die Burg zum Schloss Altshausen umgebaut. Schließlich begann man 1729 mit Bau einer weitläufigen barocken Schlossanlage nach den des Architekten Johann Kaspar Bagnato. Dieses Bauprojekt aus finanziellen Gründen unvollendet; eine Intarsienarbeit mit Idealansicht befindet sich im Württembergischen Landesmuseum Stuttgart. stellte man die Bauarbeiten ein. Die gotische St. Michael hatte man entgegen der Ursprungsplanung barockisiert das geplante hufeisenförmige Hauptgebäude wurde nicht Bereits während der Reformationszeit waren die meisten Kommenden (mit Ausnahme der Kommende Basel) verloren In den Kriegen des späten 17. Jahrhunderts Frankreich auch die elsässischen Kommenden. Da die sowohl eine geistliche wie eine weltliche Herrschaft erfolgte zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine und Säkularisation so dass die Ballei 1806 wurde. Ihr Besitz fiel verschiedenen Herrschaften zu Bayern Baden etc.).

Zur Ballei Schwaben-Elsass-Burgund gehörten folgende Kommenden: Südwestdeutschland: Altshausen ; Beuggen; Freiburg; Mainau; Rohr und Waldstetten Elsass: Andlau; Kaysersberg; Rixheim; Rufach; Straßburg Schweiz: Basel; Hitzkirch; Könitz; Sumiswald

Literatur: Hans Martin Gubler: Johann Caspar Bagnato (1696-1757) und das des Deutschen Ordens in der Ballei Elsaß-Burgund 18. Jahrhundert. Ein Barockarchitekt im Spannungsfeld von Bauorganisation und künstlerischem Anspruch. Sigmaringen 1985.




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