Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Als Dezimalklassifikation bezeichnet man eine universelle Systematik zur Einteilung und Beschreibung von Wissen von Leibniz ( 1646 - 1716 ) für Herzog August entwickelt wurde. Lebniz dort als Hofhistoriograf angestellt und für die Herzog-August-Bibliothek in Hannover und Wolfenbüttel zuständig für er die Dezimalklassifikation erstmals einsetzte.
Die Dezimalklassifikation basiert auf dem Dezimalsystem und teilt Wissen in zehn (Grund-) ein die jeweils in zehn Unterkategorien gegliedert die Unterkategorien werden wiederum in jeweils zehn aufgeteilt usw.; dieses Klassifikationsschema ist – im zu späteren Systemen – nicht genormt kann frei an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden.
Eine allgemein gehaltene Klassifikation für eine Bibliothek könnte folgendermaßen aufgebaut sein:
Nun kann eine weitere Gliederungsebene mit Unterkategorien angelegt werden; für die Unterkategorie 1.0 Epos (Roman) könnte die Einteilung folgendermaßen aussehen:
In der Bibliothekswissenschaft bezeichnet man die Objekte die klassifiziert als Dokumentarische Bezugseinheit (DBE). Bei der Dezimalklassifikation es sich um eine Analytische Klassifikation die Allgemeinen zum Besonderen verzweigt (ramisiert); sie präkoordiniert Wissen monohierarchisch d.h. es gibt jeweils nur Oberbegriff.