Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Eine Dezimalwährung ist eine Währung bei der die Hauptwährungseinheit nach Zehner potenzen in eine oder mehrere Untereinheiten geteilt Der Normalfall ist eine einzige Untereinheit welche Hundertstel der Haupteinheit ausmacht.
In der Antike und im Mittelalter wurden Münzeinheiten praktisch immer nichtdezimal unterteilt. wichtigste vordezimale System war das Karolingische Münzsystem . Doch es gab einzelne Ansätze zur so war der römische Denar in 10 Asse unterteilt. In Russland wurde schon im 16. Jahrhundert mit einem Rubel zu 100 Kopeken gerechnet aber erst zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden tatsächlich Münzen nach diesem System und es waren gleichzeitig noch nichtdezimale Einteilungen
Als erstes Land führten 1792 die USA das Dezimalsystem im Geldwesen konsequent ein. Dollar wurde in 10 Dimes und 100 unterteilt. Der Dime ist als Bezeichnung für 10-Cent-Stück geblieben wird aber nicht als Rechnungswährung verwendet. Der Cent hingegen wurde zum für die Hundertsteleinteilung praktisch aller Währungen weltweit.
Die Verbreitung der Dezimalwährung in Europa 1795 als Frankreich den Franc zu 10 Decimes und 100 Centimes Auch hier hatte die Hundertereinteilung Bestand und mit der Lateinischen Münzunion weite Verbreitung. Deutschland erhielt 1871 mit der Einführung der ersten nationalen der Mark eine Dezimalwährung. In Österreich galten ab 1857 100 Kreuzer 1 Gulden wobei gleichzeitig auch noch Taler und Goldkronen im Umlauf waren. 1892 wurde mit der Krone zu 100 Heller eine rein dezimale Währung eingeführt. Als europäisches Land unterteilte 1971 Großbritannien seine Währung dezimal. Zuvor war das Pfund in 20 Shillings und 240 Pence